27.04.2015

Pöbelnder Polizist muss Strafe zahlen

 
Ein ehemaliger Polizist ist heute vom Wuppertaler Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er an einem Bahnhof zunächst gepöbelt hatte und anschließend auch handgreiflich wurde. 1.800 Euro muss der 57-jährige zahlen. Der Polizist hatte trotz Rauchverbots am Bahnhof geraucht. Als der Sicherheitsdienst ihn darauf ansprach, bezeichnete er sie als "Pfeifen". Einen hinzugerufenen Polizisten beschimpfte er als "popeligen Hausmeister". Danach zeigte er mehrfach den Mittelfinger und sagte "Ihr seid alle doof". Als er in Gewahrsam genommen wurde, hatte er versucht, um sich zu schlagen und zu treten. Vom Amtsgericht ist er heute wegen Beleidigung in vier Fällen sowie Widerstands gegen Polizisten verurteilt worden. Der Angeklagte hat das Urteil angenommen.

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Landesschulen in Wuppertal offiziell eröffnet

 
In der Justizvollzugschule des Landes in Ronsdorf sollen künftig mehr Menschen mit Migrationshintergrund ausgebildet werden. Das sagte NRW-Justizminister Kutschaty heute bei der offiziellen Einweihung der beiden neuen Landesschulen. Wichtig sei das, weil es in den 36 nordrhein-westfälischen Haftanstalten viele Insassen mit Migrationshintergrund gebe. Darauf müsse sich die Justiz einstellen. Die neue Justizvollzugsschule und die neue Landesfinanzschule sind bereits seit Anfang des Jahres in Betrieb. Rund 600 angehende Beamte werden dort ausgebildet. Der Bau des gesamten Campus auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Scharpenacken hat rund 50 Millionen Euro gekostet.
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Mehr Frauen sollen in Führungspositionen

 
In Wuppertal ist heute eine großangelegte Plakataktion gestartet. Auf den Plakaten, die an Schwebebahnhöfen, Litfasssäulen und in Citylights hängen, sind erfolgreiche ChefINNEN aus unserer Region zu sehen - mal mit Mitarbeitern, mal alleine. Darunter stehen zum Beispiel Sätze wie "Ich finde meine Chefin toll, weil sie klar und präzise ist". Ziel soll sein, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren. Noch immer seien Frauen in Führungsetagen unterrepräsentiert. Die Plakate sind noch bis zum 11. Mai zu sehen. Initiator ist das Kompetenzzentrum für Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck.
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Fahndung nach Spielhallen-Überfall

 
Nach dem Überfall auf eine Spielhalle in Barmen sucht die Polizei jetzt mit einem Fahndungsfoto nach den Tätern. Der Überfall passierte am Samstag den 18. April. Vier Täter bedrohten die Angestellte sowie einen Gast mit einer Pistole und einem Messer und flüchteten anschließend mit dem erbeuteten Geld. Die Räuber verdeckten ihre Gesichter mit Masken, Sonnenbrillen und Kapuzen. Sie waren jugendlich und schlank.

  Fahndungsfoto
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Stromausfälle: Komplettblackout unwahrscheinlich

 
Ein kompletter Stromausfall in unserer Stadt sei möglich, aber unwahrscheinlich. Das teilten die Wuppertaler Stadtwerke auf Nachfrage von Radio Wuppertal mit. Grundsätzlich sei unser Stromnetz immer mindestens doppelt abgesichert - sollten aber zufällig an mehreren Stellen gleichzeitig Ausfälle passieren, könnte es in Wuppertal ein Blackout geben. Wichtige Versorgungsstellen haben deswegen eine dieselbetriebene Notstromversorgung - dazu gehören zum Beispiel Krankenhäuser, das Wasserwerk oder die Feuerwehr. Die WSW trainieren regelmäßig in Krisenstabsübungen, wie sie bei einem flächendeckenden Stromausfall vorgehen müssen, um möglichst schnell einzelne Leitungen wieder mit Strom versorgen zu können - das könne aber Stunden oder sogar Tage dauern.
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Wuppertal wird weiter wachsen

 
Wuppertal wird langfristig nicht mehr schrumpfen. Das zeigt eine neue Berechnung des Landes. Gingen bisher alle Kalkulationen davon aus, dass die Einwohnerzahl zurückgeht, rechnen die Statistiker jetzt mit einem lechten Plus. Demnach werden im Jahr 2040 fast 346.000 Menschen in unserer Stadt wohnen. Gut 2000 mehr als jetzt. Das liegt unter anderem am erwarteten Zuzug von Migranten, aber auch an der höheren Lebenserwartung. Demzufolge ändert sich auch die Demographie: Die Zahl der Wuppertaler über 80 Jahre wird sich in den kommenden Jahren fst verdoppeln.
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Angriff auf Migrantenverein

 
Ein Migrantenverein in Elberfeld ist am Wochenende überfallen worden. Die bis zu 30 Angreifer waren laut Polizei mit Stangen und Schlagstöcken bewaffnet. Offenbar sollen zunächst zwei Männer gezielt einen Gast des Vereinslokals an der Friedrichstraße vor die Tür geholt und dann brutal verprügelt haben. Als er wieder in dem Lokal Schutz suchte, sollen die Angreifer die Scheiben eingeschlagen haben. Die Polizei ermittelt wegen schweren Landfriedensbruches und sucht nach Zeugen des Überfalls. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich Täter und Opfer kannten.
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Opfer mit Sex-Anzeige geködert

 
Zwei Männer aus Wuppertal müssen sich ab heute wegen schweren Raubes vor dem Landgericht verantworten. Die beiden Wuppertaler sollen im Januar einen Mann in seiner Wohnung mit einer Stahlrute auf Kopf und Arme geschlagen und ihn gefesselt haben. Anschließend sollen sie Geld und Wertgegenstände wie Handy und Laptop im Gesamtwert von 2000 Euro gestohlen haben. Laut Anklage hatten die beiden Männer zuvor im Internet Sex gegen Geld angeboten und sich mit ihrem Opfer verabredet. Die beiden 23 und 27 Jahre alten Angeklagten sind vorbestraft und sitzen in Untersuchungshaft.
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Ohligsmühle: Busbahnhof für Behinderte kaum nutzbar

 
Menschen mit Behinderung haben es in Wuppertal schwer im Öffentlichen Nahverkehr. Der Behindertenbeirat bezeichnet besonders die Situation am Busbahnhof Ohligsmühle als „Hochgradige Katastrophe“.
Busse werden nicht angesagt. Es gibt nur eine abgesenkte Bordsteinkante. Und überhaupt ist die Haltestelle mehr als unübersichtlich, klagt der Beirat. Wer da schlecht sehen oder laufen kann habe es schwer. An den vier Haltestellen an der Ohligsmühle halten teils drei Busse gleichzeitig. Die Stadt und die Stadtwerke wissen das. Da die Ohligsmühle aber nur eine Übergangslösung ist, wird vorerst nichts dran gemacht. Der künftige Busbahnhof am Döppersberg wird behindertengerecht sein. Der wird aber frühestens 2018 fertig sein.
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Freibadsaison startet trotz schlechten Wetters

 
Die Wuppertaler Freibäder eröffnen pünktlich. Momentan laufen die letzten Aufräum- und Renovierungsarbeiten, bevor Ende dieser Woche die Freibadsaison beginnt. Die Freibäder Vohwinkel und Mählersbeck machen am Freitag auf, das Freibad Eckbusch öffnet erst nächsten Dienstag. Das Freibad Neuenhof hatte den ganzen Winter geöffnet, weil es dort Warmwasserbecken gibt.
Das Gartenhallenbad in Langerfeld ist ab heute wieder geöffnet. Das Bad war mehrere Wochen lang renoviert und gewartet worden.
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