Nachrichten vom 22.03.2017

Fünf Menschen in S-Bahn mit Reizgas verletzt

In einem Zug der S-Bahn 8 ist heute Vormittag ein Fahrgast ausgerastet. Er sprühte mit Reizgas um sich und verletzte damit fünf Menschen, darunter ein 13jähriges Mädchen. Anlass des Ausrasters war offenbar, dass der Mann am Bahnhof Vohwinkel von einem anderen versehentlich angestoßen wurde. Der unbeherrschte Fahrgast schlug diesen Mann und zog dann das Spray aus der Tasche. Es handelt sich um einen 58jährigen Mann aus Erkrath. Die Polizei ermittelt gegen ihn jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung
 
 

Juwelier-Überfall: Täter schnell gefasst

Ein Juwelier in der Barmer Fußgängerzone ist heute Morgen überfallen worden. Der mutmaßliche Täter ist gefasst. Er war heute gegen 10 Uhr in den Laden am Werth gekommen und hatte einen Angestellten mit einer Waffe bedroht. Ein zweiter Angestellter konnte unbemerkt die Polizei informieren - er war gerade auf Toilette, als der Überfall begann. Der Täter fesstelte den ersten Angestellten und stieß eine Kundin zu Boden, die gerade in den Laden kam. Auf seiner Flucht versteckte er sich in einem Hinterhof, dort fand ihn die Polizei. Der 21jährige wird morgen dem Haftrichter vorgeführt. Bei der Waffe handelt es sich um eine Schreckschusspistole.
 
 

Doppelmord: weitere Ermittlungen am Tatort in Ronsdorf

Nach dem Doppelmord in Ronsdorf ermittelt die Kriminalpolizei weiter am Tatort. Das sagte uns ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Mordkommission besteht aus etwa 20 Beamten. Zu Ermittlungsergebnissen sagt die Staatsanwaltschaft weiterhin nichts - um den Erfolg nicht zu gefährden. Am Montag war das Unternehmer-Ehepaar Springmann tot in ihrem Haus an der Holthauser Straße gefunden worden - die Ermittler gehen von einer Gewalttat aus.
 
 

WSV erwartet mehr als 10.000 Zuschauer gegen Essen

Wegen des Pokalspiels des WSV gegen Essen wird das Zooviertel am kommenden Dienstag für Autos gesperrt. Nur Anwohner können dann noch hineinfahren. So will die Stadt verhindern, dass Besucher des Spiels das Viertel zuparken. Der WSV rechnet mit über 10.000 Zuschauern. Die Straßensperrung dauert von 18:30 bis mindestens 22 Uhr. Außerdem gilt in großen Teilen Sonnborns ein absolutes Halteverbot. Und zwar auf dem Weg, den die Fans aus Essen zum Stadion nehmen - zwischen dem Bahnhof Sonnborn und dem Stadion. Die Fans aus Essen und Wuppertal sind traditionell nicht gut aufeinander zu sprechen - die Polizei wird die Essener begleiten, um Ausschreitungen zu verhindern.
 
 

Schneeleopardenanlage noch vor Ostern fertig

Die Schneeleoparden-Anlage im Wuppertaler Zoo wird noch vor Ostern eröffnet. Das sagte uns heute Zoodirektor Arne Lawrenz. Das Gehege, in dem früher Greifvögel lebten, wurde aufwändig umgestaltet. Die Schneeleoparden haben dort viel Platz. Für die Besucher gibt es eine Aussichtsplattform. Heute Morgen wurde im Zoo außerdem das alte Großkatzenhaus wieder freigegeben. Auch das ist umgestaltet worden.
 
 

Helios-Klinik Hattingen zieht womöglich nach Wuppertal

Der Helios-Konzern wird eine Klinik in Hattingen schließen. Dortige Medien berichten, die neurologische Reha-Klinik werde in fünf Jahren nach Wuppertal auf das Krankenhausgelände in Barmen ziehen. Dort bestätigt man, dass die Reha-Klinik an einem anderen Ort weitergeführt wird. Wuppertal sei aber nur eine von mehreren Optionen - wenn auch die aktuell wahrscheinlichste. Er gebe aber noch keine konkreten Planungen dafür.
 
 

Polizei schnappt Spielhallenräuber

Die Polizei hat in der vergangenen Nacht in Barmen zwei Spielhallenräuber festgenommen. Die beiden jungen Männer - 17 und 18 Jahre alt - hatten gegen 0:30 eine Spielhalle an der Schützenstraße überfallen. Sie bedrohten die Angestellte mit einer Pistole und erbeuteten Geld. Am Klingelholl konnten Polizisten die beiden stellen. Sie sind schon einschlägig bekannt. Die Polizei überprüft zur Zeit den Verdacht, dass die Täter kurz vor dem Überfall schon eine andere Spielhalle überfallen wollten - ohne dort Beute zu machen.
 
 

Schwebebahnausfall am Vormittag

Die Schwebebahn ist am Vormittag zweieinhalb Stunden lang ausgefallen. Das lag an einer Stromstörung an der Station Döppersberg. Ein Defekt an einem Trafo legte die Signalanlage der Schwebebahn lahm. Die darf ohne Signale nicht fahren. Die Stadtwerke setzten während des Ausfalls Busse ein.
 
 

Viadukt am Steinweg wird weiter saniert

Die Sanierung des Steinweg-Viadukts an der Nordbahntrasse geht weiter. Ab Anfang April werden weitere Teile des Mauerwerks erneuert. Wieder muss ein Gerüst aufgebaut werden - und wieder wird die Trasse auf der Brücke deswegen deutlich enger. Drei Meter stehen dann für Fußgänger und Radfahrer zur Verfügung. Man wird die Trasse während der Arbeiten immer nutzen können, verspricht die Stadt. Die Brücke aus dem Jahr 1875 wird seit weit über zwei Jahren Stück für Stück saniert. Steine werden ausgetauscht und die Fugen neu gemacht. Der jetzt beginnende Bauabschnitt kostet mehr als 600.000 Euro.
 
 

Wupperverband investiert in Kläranlagen

Mehr als 120 Millionen Kubikmeter Wasser reinigt der Wupperverband jedes Jahr. Das teilt der Verband zum heutigen "Tag des Wassers" mit. Er unterhält elf Kläranlagen im ganzen Einzugsgebiet der Wupper - in Wuppertal sind das die die Anlagen Buchenhofen und Kohlfurth. In die Modernisierung der Anlagen investiert der Verband in den kommenden vier Jahren insgesamt zehn Millionen Euro. Wer das Klärwerk Kohlfurth einmal besichtigen will, kann sich ab heute für eine öffentliche Führung anmelden. Die findet am 7. April um 14h statt und ist kostenlos. Sie dauert ca. zwei Stunden. 30 Teilnehmer sind möglich, sie müssen mindestens acht Jahre alt sein. Anmeldung unter hop@wupperverband.de
 
 

Großkatzenhaus im Zoo wieder geöffnet

Im Wuppertaler Zoo ist das alte Großkatzenhaus ab heute wieder komplett geöffnet. Die Hälfte des Gebäudes war fast zwei Jahre lang für die Besucher Sperrzone. Grund war eine extrem empfindliche asiatische Goldkatze. Die ist jetzt in einen anderen Zoo umgezogen. Danach wurde die Besucherhalle neu gestaltet. So soll es allgemein ruhiger für die Raubkatzen werden. Statt über nackte Fliesen gehen die Besucher jetzt über Mulch zwischen Beeten.
 
 

Automaten gegen Warteschlangen im Einwohnermeldeamt

Das Einwohnermeldeamt soll in Zukunft noch stärker automatisiert werden - um mehr Bürger in kürzerer Zeit zu bedienen. Schon bald wird man an Automaten bezahlen können. Auf Dauer sollen die Wuppertaler dort auch Meldebescheinigungen und Führungszeugnisse bekommen können, ohne dass sie einen Termin mit einem Mitarbeiter des Amtes ausmachen müssen. Diese Automaten sind aber zur Zeit noch nicht serienreif, heißt es von der Stadt. Bis zum Sommer wird das Einwohnermeldeamt umgebaut und umstrukturiert. Klar ist: man wird nur noch bedient, wenn man vorher einen Termin gemacht hat. Außerdem werden die Öffnungszeiten ausgeweitet. All das soll langes Warten in Zukunft ausschließen.
 
 

Wuppertal und andere arme Städte brauchen Hilfe

Die Stadt Wuppertal ruft gemeinsam mit 68 anderen finanzschwachen Städten aus ganz Deutschland erneut um Hilfe. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Kämmerer einen Schuldenschnitt und mehr Geld von Bund und Land im Sozialbereich. Wuppertal und viele andere Städte schleppen Schulden in Milliardenhöhe mit sich herum. Die sind nicht durch Misswirtschaft entstanden, sondern dadurch, dass sie im Sozialbereich immer mehr Aufgaben erfüllen müssen. Bund und Länder hätten ihnen diese Aufgaben übertragen, ohne dafür zu bezahlen, kritisieren die Kämmerer. Aus eigener Kraft kämen die Städte aus den Schulden nicht mehr heraus, zumal die Sozialausgaben noch weiter steigen. Die betroffenen Städte kommen vor allem aus NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
 
 

Motorbrand in einem Linienbus

Bei einem Bus der Stadtwerke hat gestern Abend der Motor angefangen zu brennen. Der Busfahrer hielt an der Haltestelle Hans-Böckler-Straße Ecke Kohlstraße an und brachte die Fahrgäste nach draußen. Bei dem Versuch, den Motorbrand zu löschen, wurden der Busfahrer und ein Kollege leicht verletzt. Sie wurden ambulant vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr löschte den brennenden Motor.
 
 

Insolvenz in der Regionalliga - WSV rutscht einen Platz höher

Der Wuppertaler SV rutscht in der Regionalliga-Tabelle ohne eigenes Zutun einen Platz nach oben. Grund ist die Insolvenz des Konkurrenten Alemannia Aachen. Aachen werden deswegen voraussichtlich neun Punkte abgezogen - der Verein stand bisher knapp vor dem WSV. Freuen kann sich bei den Wuppertalern aber niemand über die Entwicklung. Sportdirektor Manuel Bölstler sagte der Zeitschrift reviersport, er sei schockiert. Aachen sei ein toller Verein, für die Menschen hinter der Alemannia tue es ihm leid. Inwieweit Aachen auch in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen kann, ist zur Zeit unklar. Die laufende Spielzeit will der Verein möglichst regulär beenden.
 
 
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