17.09.2014

Immer mehr Asylbewerber in Wuppertal

 
Mit den Folgen steigender Flüchtlingszahlen beschäftigt sich heute der Deutsche Städtetag. Auch in Wuppertal sind die Zahlen stark gestiegen, überfüllte Heime gibt es hier aber nicht. In vielen Städten sind die Asylbewerberheime voll, teilweise müssen die Flüchtlinge schon in Zelten untergebracht werden. In Wuppertal ist das anders: hier werden 80 Prozent der Asylbewerber in normalen Mietwohnungen untergebracht. Die Stadt zahlt die Miete - dazu ist sie laut Asylbewerberleistungsgesetz verpflichtet. Das funktioniere aber nur, weil es in Wuppertal viele leerstehende Wohnungen gibt, sagt Sozialdezernent Stefan Kühn. Die dezentrale Unterbringung habe sich bewährt, so könne man die Bildung von sozialen Brennpunkten vermeiden.
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WSV spielt gegen Sportfreunde Baumberg

 
Der Wuppertaler SV empfängt heute im Stadio am Zoo die Sportfreunde Baumberg. Anstoß für die Partie ist um 19:30 Uhr. Zuletzt reichte es in der Fußball-Oberliga für den WSV nur zu einem 1:1 gegen den TV Jahn Hiesfeld. Der Wuppertaler SV hat in dieser Saison allerdings noch kein Spiel verloren.
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Haftstrafen nach Supermarkt-Überfall

 
Zwei Wuppertaler sind wegen eines Supermarkt-Überfalls vom Landgericht zu Haftstrafen verurteilt worden. Sie hatten im März einen Supermarkt auf der Uellendahler Straße in Elberfeld ausgeraubt. Der Mann, der dabei die beiden Angestellten mit einer Pistole bedroht hatte, wurde wegen schwerer räuberischer Erpressung zu vier Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt. Außerdem wurde Sicherheitsverwahrung und die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Die Frau, die den Fluchtwagen gefahren hatte, wurde zu einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Beide waren schon mehrfach vorbestraft.
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Taxifahrer gerät in den Gegenverkehr

 
Die Hahnerbergerstraße musste heute am frühen Nachmittag nach einem Unfall gesperrt werden. Ein Taxifahrer hatte wegen gesundheitlicher Probleme die Kontrolle verloren und war in den Gegenverkehr geraten. Dort prallte er mit dem Auto einer 47-Jährigen zusammen. Der Taxifahrer musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
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Demo für Schulsozialarbeit

 
Für die Fortsetzung der Schulsozialarbeit gibt es heute Nachmittag eine Demonstration. Um 16 Uhr startet die am Opernhaus. Aufgerufen hat das Aktionsbündnis für die Schulsozialarbeit. Die Lehrergewerkschaft GEW und die Grünen fordern von der Stadt, die Sozialarbeiter notfalls längerfristig zu bezahlen. Es sei unverantwortlich, die Strukturen, die mühsam geschaffen worden seien, aufs Spiel zu setzen, heißt es von der GEW. Hintergrund ist das monatelange Gezerre um die Finanzierung der Sozialarbeiter. Die hatte zunächst der Bund gezahlt, jetzt streiten Bund und Land, wer künftig bezahlt -im Moment wollen beide nicht. Für eine Übergangszeit hatte die Stadt die Bezahlung der Sozialarbeiter übernommen, diese Übergangszeit wurde schon bis Ende des Jahres ausgedehnt - dann aber droht das endgültige Aus, fürchten Grüne und GEW.
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"Ab in die Mitte" geht weiter

 
Ab morgen wird die Kulturreihe "Ab in die Mitte" in Barmen fortgesetzt. Dieses Mal heißt der Schwerpunkt "Bänder, Bänder, Bänder". Es geht darum, die Wuppertaler Textil-Vergangenheit in den Mittelpunkt zu stellen. Am Donnerstag und Freitag gibt es deshalb eine große Hochseil-Show auf dem Johannes-Rau-Platz und die Wuppertaler Textilfirma Sachsenröder zeigt, wie viel hauchdünne Bänder aushalten. Dazu hängen Sie ein Auto an eine Art Geschenkband. Am Sonntag soll dann am Alten Markt ein neuer Weltrekord im Gummitwist aufgestellt werden. Dafür werden mehr als 300 Wuppertaler aller Altersgruppen gebraucht. Weitere Informationen zum Fest bekommen Sie über radiowuppertal.de

  Hier finden Sie mehr Infos zum Fest
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Drogentote sind meist Alkoholtote

 
Fast 90 Prozent der Drogentoten in Wuppertal sind Opfer ihres Alkoholkonsums. Die Krankenkasse IKK classic hat Zahlen vorgelegt, wonach die wenigsten Drogentoten wirklich an typischen Rauschgiften wie Heroin sterben. Von 74 Drogentoten innerhalb eines Jahres sind 66 Alkoholtote. Die neuesten Zahlen dazu sind von 2012. Allerdings gehe die Zahl der Alkoholtoten in Wuppertal leicht zurück. Immer noch sei der Alkoholkonsum in Deutschland aber höher, als in den meisten anderen Ländern. Die IKK fordert unter anderem, Alkohol teurer zu machen und die Werbemöglichkeiten einzuschränken.
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Marktplatz für gute Geschäfte

 
Das Zentrum für gute Taten eröffnet heute den "Marktplatz für gute Geschäfte" in Wuppertal. Dort treffen 30 gemeinnützige Organisationen auf knapp 25 Unternehmen. Dabei werden Dienstleistungen getauscht - zum Beispiel Renovierungen gegen Sachspenden. Oder ein Unternehmen hilft Jugendlichen bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, die Jugendeinrichtung bietet im Gegenzug einen Besuch im Klettergarten an. So sollen Netzwerke entstehen und die Zusammenarbeit in Wuppertal gefördert werden.
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Kirchliche Hochschule könnte schließen

 
Die Zukunft der evangelischen Einrichtungen auf der Hardt steht auf der Kippe. Sowohl die kirchliche Hochschule als auch das internationale Tagungszentrum sind vom Sparkurs der Kirche betroffen. Das Worst-Case-Szenario ist die Schließung der Hochschule. Die evangelische Kirche im Rheinland will ihren Anteil an der Finanzierung reduzieren. Deswegen will sie mit den anderen Trägern verhandeln, das sind die evangelische Kirche in Deutschland und die westfälische Landeskirche. Wenn es keine Einigung gibt, will sich die Landeskirche zurückziehen - was dann wohl das Aus für die 80 Jahre alte Hochschule mit gut 150 Studenten bedeuten würde. Die evangelische Kirche im Rheinland hat enorme Geldprobleme, sie muss ihre jährlichen Ausgaben um 35 Prozent kürzen. Deswegen könnte auch das internationales Tagungszentrum geschlossen werden.
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Explosion in Wichlinghausen

 
Eine Explosion in einer Wichlinghauser Wohnung hat am Abend großen Schaden ausgelöst. Verletzt wurde durch glückliche Umstände niemand. In der Küche der Wohnung an der Feldstraße explodierte die Gasflasche eines Gaskochers - warum, ist noch unklar. Die Küche wurde zerstört, Teile wurden durch das Fenster auf die Straße geschleudert. Mehrere Fenster gingen zu Bruch - auch in einem Fabrikgebäude gegenüber. Bei der Explosion war gerade niemand in der Küche, deswegen blieben die fünf Bewohner, die in der Wohnung leben, unverletzt. Das ganze Haus wurde nach der Explosion evakuiert. Außer den Bewohnern der Unglückswohnung konnten alle wieder in ihre Wohnungen zurück. Die fünf leben vorübergehend bei Verwandten.
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