Nachrichten vom 27.06.2016

Mieter am Rehsiepen unter Druck?

In der Siedlung Rehsiepen in Ronsdorf haben einige Mieter offenbar Stress mit dem Verwalter Grand City Property. Der Mieterbund Wuppertal und Umgebung sagt, die Berliner Immobilienagentur setze die Mieter massiv unter Druck und wolle ungerechtfertigte Forderungen eintreiben. Mittlerweile klingele sogar ein Mann an der Tür und fordere persönlich Geld von den betroffenen Mietern. Dabei soll es um Heiz- und Nebenkosten gehen. Angeblich seien Mietrückstände im oft vierstelligen Bereich entstanden. Der Mieterbund sagt, das sei nicht nachvollziehbar und werfe erhebliche Fragen auf. Grand City Property weist die Vorwürfe zurück. Eine Unternehmenssprecherin sagte uns, niemals werde Geld eingetrieben. Erst nach mehrmaligen unbeantworteten Briefen würden die Mieter persönlich aufgesucht und die Probleme zu klären. Zum Vorwurf, die Forderungen seien falsch, sagt Grand City Property, in Einzelfällen könne es Fehler in Abrechnungen geben.
 
 

Wuppertalerin als Diebin in Fitnessstudios verdächtigt

Eine Wuppertalerin soll in Fitnessstudios immer wieder Spinde aufgebrochen und ausgeräumt haben. Die 23jährige Frau aus Elberfeld wurde jetzt in Düsseldorf festgenommen. Sie soll in den vergangenen Wochen in mehreren Fitnessstudios in der Landeshauptstadt Geld, Schecks und Dokumente gestohlen haben. Mit ihrer Beute soll sie mehrfach Geld abgehoben oder Handyverträge abgeschlossen haben. Die Wuppertalerin hat laut Polizei in den Studios jeweils ein Probetraining gemacht und kam so in die Umkleiden. In einem Fall hatte sich eine Angestellte die Personalien notiert. So konnten die Ermittler sie in ihrer Wuppertaler Wohnung festnehmen. Ein Teil der Beute fand sich dort, außerdem hatte sie Kokain und Marihuana in der Wohnung.
 
 

WSV-Dortmund: Vorverkauf gut angelaufen

Die Tickets für das Testspiel des Wuppertaler SV gegen Borussia Dortmund verkaufen sich sehr gut. Erst heute ist der Vorverkauf gestartet. Am Nachmittag waren schon 700 Karten weg. Das Spiel im Stadion am Zoo findet am übernächsten Samstag statt. Die Tickets kosten für Vollzahler zwischen 12 Euro und 22 Euro 50.
 
 

Lützowstraße gesperrt

Ab dieser Woche wird die Lützowstraße in Vohwinkel zwischen der Kaiser- und Stackenbergstraße erneuert. Die Arbeiten dauern etwa vier Wochen und kosten 150.000 Euro. Während der Arbeiten muss die Lützowstraße im Baustellenbereich gesperrt werden.
 
 

Großbaustelle auf der Nevigeser Straße

An der Nevigeser Straße wird in dieser Woche eine große Baustelle eingerichtet. Die eigentlichen Arbeiten beginnen in der kommenden Woche. Zwischen Egenstraße und Westfalenweg wird die Fahrbahn komplett erneuert. Die Straße war bisher nur behelfsmäßig ausgebessert worden. Jetzt wird der Asphalt von Grund auf erneuert. Alte Straßenbahnschienen und Pflastersteine, die noch unter der Fahrbahn liegen, kommen weg. Eine Baustellenampel wird den Verkehr regeln - die Stadt rechnet mit Staus. Gegen Ende der Arbeiten muss eine Fahrtrichtung sogar kurzzeitig gesperrt werden. Die Nevigeser Straße soll im Oktober fertig werden. Der Bau kostet knapp eine Million Euro, den größten Teil davon trägt der Bund.
 
 

Kita-Politik: Unverständnis für die Stadt

Die FDP und die Gewerkschaft verdi kritisieren die Stadt für ihre abwartende Haltung beim Bau von Kindergärten. Es geht um das Angebot freier Träger, neue Kitas zu betreiben. Darauf ist die Stadt bisher nicht eingegangen. Bauen Caritas und Diakonie neue Kindergärten, bekommen sie dafür mehr Geld vom Land als die Stadt. Das würde sich aktuell für die Stadt rechnen, sie hat aber Sorge, die Rechtslage könnte sich ändern. Die FDP fordert jetzt schnell ein Gespräch zwischen Stadt und freien Trägern, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. Verdi-Chef Daniel Kolle bezeichnet es als unbegreiflich, dass es bis heute keine neuen Kita-Plätze gibt. Er glaubt, dass viele neue Betreuungsplätze sich positiv auf die Wirtschaft auswirken würden. Weil es dann einfacher werde, Beruf und Familie zu vereinbaren.
 
 

Weniger Anrufe bei Kältehotline

Die Wuppertaler Kältehotline ist im vergangenen Winter 94 Mal angerufen worden. Die Telefonnummer ist rund um die Uhr erreichbar, damit kein Mensch erfriert. Alle Wuppertaler können dort anrufen, ohne dass sie selbst zu Obdachlosen oder Betrunkenen hingehen müssen. Um 30 Obdachlose wurde sich nach dem Anruf intensiv gekümmert, zum Beispiel wurden einige in eine Unterkunft vermittelt. Die Zahl der Anrufe ist nur halb so groß wie im Winter davor, allerdings war der vergangene Winter auch nicht so hart.
 
 

Probleme bei Wartungsarbeiten im Burgholztunnel

Bei den Arbeiten im Tunnel Burgholz hat es heute Probleme gegeben. Der Tunnel hat sich selbst gesperrt. Aus irgendeinem Grund hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst, weil Qualm im Tunnel entstanden war. In so einem Fall sperrt sich der Tunnel selbst. Grundsätzlich soll während der Wartungsarbeiten diese Woche immer eine Spur frei sein. Möglicherweise waren die Arbeiten der Grund für die Probleme, sicher kann Straßen NRW das aber nicht sagen. Auch LKW-Abgase können manchmal der Grund dafür sein, dass die Anlage auslöst und von einem Feuer im Tunnel ausgeht.
 
 

Sieben Einbrüche am Wochenende

Am Katernberg ist ein Mann am späten Freitagabend von Einbrechern geweckt worden. Sie versuchten, die Rolläden am Schlafzimmer der Wohnung am August-Jung-Weg hochzudrücken. Als der Mann sein Fenster öffnete, flüchteten zwei Männer. Die Polizei stellte fest, dass sie vorher in das Nachbarhaus eingebrochen waren. Insgesamt zählte die Polizei am Wochenende sieben Einbrüche in Wuppertal und einige Versuche. Am Beckacker Schulweg brachen Diebe in eine Schreinerei ein und stahlen Werkzeuge und ein Auto. Aus Praxisräumen am Werth nahmen Diebe einen kleinen Tresor mit, ließen ihn dann aber ungeöffnet vor der Praxistür zurück.
 
 

Wuppertaler mit verbotenen Urlaubssouvenirs erwischt

Der Zoll hat einen Wuppertaler mit verbotenen Urlaubssouvenirs erwischt. Der 44-Jährige hatte mehrere Bruchstücke von Korallen und Teile von Schneckenhäusern dabei, als er vom Urlaub aus der Dominikanischen Republik zurück kam. Er gab an, die Korallen und Schneckenhäuser zum Teil beim Schnorcheln gesammelt zu haben. Andere habe er gekauft. Die Zöllner fanden auf einigen der Souvenirs den Aufdruck "hergestellt in China". Sie vermuten, dass die Korallen und Schneckenhäuser dorthin transportiert und gereinigt wieder an Souvenirshops in der Dominikanischen Republik verkauft werden. Korallen sind aber vom Aussterben bedroht und dürfen nicht mitgebracht werden. Der Zoll beschlagnahmte die Souvenirs und leiteten ein Verfahren gegen den Wuppertaler ein.

 
 

Wuppertaler wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht

Ein Wuppertaler soll zwei Kinder sexuell missbraucht haben. Deshalb steht er ab heute vor dem Landgericht. Laut Anklage hat er zwei Kinder auf der Toilette eines Veranstaltungsorts in Barmen missbraucht. Eine 12-Jährige soll er im Beisein eines 13-jährigen Kindes vergewaltigt haben. Auch an dem 13-Jährigen soll der Mann sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Passiert sein soll das Ganze im Sommer 2010.
 
 

Sommerpause in der Schwimmoper

Die Schwimmoper ist ab heute geschlossen. Die Sommerpause dauert vier Wochen. Grund sind die üblichen Wartungsarbeiten. Sind die in der Schwimmoper erledigt, ist das Schwimmsportleistungszentrum auf Küllenhahn an der Reihe. Das ist vom 23. Juli bis zum 21. August geschlossen.
 
 

Wartungsarbeiten im Tunnel Burgholz

Rund um den Tunnel Burgholz müssen Autofahrer in den nächsten Tagen mit Stau rechnen. Der Tunnel wird diese Woche gewartet. Deswegen wird jeweils eine Spur gesperrt. Heute und morgen gilt das in Richtung Sonnborn und zwar von 9 bis 17 Uhr. In der Gegenrichtung wird Mittwoch und Donnerstag gearbeitet. Dann ist in Richtung Lichtscheid nur eine Spur frei - von 8 bis 15:30 Uhr.
 
 

Anmeldestart für Sommerferien-Kurse an der Junioruni

Heute starten die Anmeldungen für die Sommerferien-Kurse an der Junioruni. Ab neun Uhr können Eltern ihre Kinder dort anmelden. Angeboten werden 72 Kurse. Die jungen Studenten zwischen 4 und 20 Jahren können unter anderem als Smartphone-Ingenieur arbeiten oder eine eigene Zeitung machen. Anmeldungen sind online, telefonisch oder auch direkt an der Junioruni möglich. Wer sich vorher online registriert hat, hat bessere Chancen auf einen Platz: weil die Registrierung dann weg fällt und es schneller geht.

Telefon: 430 439 0
 
 

Fußballfans feiern friedlich

Beim Auto-Korso nach dem Deutschland-Spiel hat es keine besonderen Zwischenfälle gegeben. Etwa 300 Autofahrer sind gestern hupend durch die Stadt gefahren, um den Sieg der deutschen Nationalmannschaft über die Slowakei zu feiern. Vor allem in Elberfeld waren viele Fußballfans unterwegs. Die Polizei sperrte kurzfristig die Straße Mäuerchen, um den Wall zu entlasten, ansonsten musste sie nicht eingreifen. Alle Autofahrer hätten sich an die Regeln gehalten, sich also zum Beispiel nicht auf die Motorhaube gesetzt oder sich mit Fahnen weit aus dem Seitenfenster gelehnt. Etwa eine Stunde nach Abpfiff des Achtelfinalspiels löste sich der Autokorso auf.
 
 

Viele Besucher auf der Hardt und in Heckinghausen

Das Kinder- und Familienfest auf der Hardt hat wieder viele Besucher angezogen - dank des überraschend guten Wetters. Mehrere tausend Wuppertaler besuchten das Fest. Die starken Schauer am Nachmittag sorgten dann leider für einen vorzeitigen Abbruch des Festes, etwa eine Stunde vor dem geplanten Ende. Die Veranstalter ziehen aber dennoch ein äußerst positives Fazit. Das gilt auch für das Bleicherfest in Heckinghausen: 350 Trödler hatten sich dort angemeldet, rund 120.000 Besucher nutzten das gute Wetter für einen Bummel. Trotz der vielen Menschen gab es keine Zwischenfälle, sagen Veranstalter und Polizei. Der starke Regenschauer am Nachmittag sorgte aber auch in Heckinghausen dafür, dass sich das Bleicherfest schnell auflöste.
 
 

Freie Träger wollen Geld für Kitas

Die freien Träger wollen jetzt endlich von der Stadt wissen, ob es finanzielle Unterstützung für den Bau neuer Kitas gibt oder nicht. Wenn die Stadt den freien Trägern beim Neubau einer Kita den Eigenanteil abnimmt, ist es für die Stadt im Endeffekt billiger, als wenn sie die Kitas selbst baut und betreibt. Das liegt an den Fördergeldern des Landes. Martin Hamburger von der Diakonie versteht nicht, warum die Stadt das Angebot bislang noch nicht angenommen hat. Man bitte die Stadt seit Monaten, zu gucken, wie man die sozialen Herausforderungen zusammen mit den freien Trägern gestalten kann. Es werde aber nicht mit den freien Trägern geredet, weder über die Kitas noch über Flüchtlinge. In anderen Städten, zum Beispiel in Essen, funktioniere das besser.
 
 

Vorverkauf für Freundschaftsspiel gegen BVB startet

Ab heute gibt es Karten für das Spiel des Wuppertaler SV gegen Borussia Dortmund. Der BVB kommt am Samstag in einer Woche ins Stadion am Zoo. Ein Sitzplatz kostet bis zu 22,50 Euro, Stehplätze kosten ohne Ermäßigung 12 Euro. Die Tickets gibt es zum Beispiel im Fanshop der Rathaus-Galerie oder online. Zufrieden ist der WSV jetzt schon mit seiner Losaktion für das Trikotsponsoring. Von den 40 Losen seien mittlerweile mehr als 30 verkauft. Wer die Verlosung am Ende gewinnt, kann sein Logo auf die WSV-Trikots drucken. Zu den Preien gehören auch Bandenwerbung und VIP-Karten.
 
 
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