Nachrichten vom 27.02.2017

Fusion der Volksbanken soll "gutes Beispiel" sein

Im Herbst werden die Volksbanken in Remscheid, Solingen und Wuppertal fusionieren. Der künftige Vorstandschef Andreas Otto hofft, dass andere diesem Beispiel folgen. Otto meint, das Städtedreieck müsse als eigene Einheit stärker und selbstbewusster auftreten. Bislang würden vor allem politische Streitigkeiten im Vordergrund stehen. Daran ändere auch der Beitritt zur Metropolregion Rheinland nichts. Der Volksbank-Vorstand sieht diese Entscheidung sogar kritisch. Otto ist skeptisch, ob das Bergische in der Metropolregion neben Städten wie Düsseldorf und Köln überregional überhaupt wahrgenommen wird.
 
 

Ausgaben für Politiker steigen

Die Stadt rechnet mit Mehrkosten um 150.000 Euro pro Jahr für die ehrenamtlichen Wuppertaler Politiker. Der Grund ist eine neue Entschädigungsverordnung, die ab diesem Jahr in ganz NRW gilt. Damit will die Landesregierung das politische Ehrenamt attraktiver machen. Stadträte und Bezirksvertreter bekommen eine Aufwandsentschädigung. Ein Wuppertaler Stadtrat zum Beispiel 380 Euro pro Monat plus 20 Euro pro Sitzung. Das hat sich nicht geändert, aber es gibt mehr Geld für Ausschussvorsitzende und stellvertretende Fraktionschefs. Außerdem bekommen die Politiker ihren Verdienstausfall ersetzt, wenn sie wegen des Ehrenamts weniger verdienen. Die Obergrenze wurde landesweit auf 80 Euro pro Stunde angehoben - vorher waren es hier nur 30.
 
 

Linke will nicht mit AfD zusammen auftreten

Soll man im Landtags- und Bundestagswahlkampf mit der AfD diskutieren oder nicht? Diese Frage spaltet die Kandidaten der etablierten Parteien. Die Kandidaten der Linken erklären jetzt unisono, dass sie sich nicht mit Politikern der Rechtsaußenpartei auf ein Podium setzen würden. Das sei ansonsten ein Schlag ins Gesicht aller Wuppertaler, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Die Linke geht davon aus, dass die Kandidaten der anderen Parteien das ähnlich sehen. Dagegen hatte der Kandidat der Grünen, Jörg Heynkes, erklärt, er wolle der AfD mit Argumenten begegnen. Das Wuppertaler Bündnis gegen Nazis hatte alle Kandidaten aufgefordert, nicht mit der AfD aufzutreten.
 
 

Wieder Falken am Heizkraftwerk

Am Schornstein des WSW-Heizkraftwerks in Elberfeld ist wieder ein Falkenpaar eingezogen. In dem Nistkasten in hundert Metern Höhe haben in den letzten Jahren regelmäßig Wanderfalken gebrütet. Vergangenes Jahr hatten die Falken das Nest allerdings verlassen, bevor der Nachwuchs geschlüpft war. Die WSW haben eine Webcam eingerichtet.

 
 

"Volksbank im Bergischen Land" kommt im Herbst

Die Wuppertaler Credit und Volksbank wird zur "Volksbank im Bergischen Land" gehören. So heißt die neue Bank, die durch die Fusion mit der Volksbank Remscheid Solingen entsteht. Hauptsitz der Bank wird Lennep sein. 60 Mitarbeiter der Wuppertaler Verwaltung wechseln im Herbst dorthin. Der bisherige Hauptsitz in Barmen bleibt aber als Filiale erhalten. Von den Wuppertaler Filialen wird nur die an der Staasstraße in Ronsdorf geschlossen, in dem Stadtteil waren bisher beide Banken vertreten. Eventuell richtet die Volksbank dafür eine Filiale in Vohwinkel ein. Die Volksbank Remscheid-Solingen ist der deutlich größere der beiden Partner, mit über doppelt so vielen Mitarbeitern als die Credit und Volksbank Wuppertal. Sie ist auch in Wermelskirchen, Radevormwald und Burscheid vertreten.
 
 

Überfall auf Geldboten

Ein Geld-Transport für eine Bäckerei am Otto-Hausmann-Ring ist heute Morgen überfallen worden. Der Lieferant hatte die Einnahmen der Filiale im dortigen Edeka abgeholt. Auf dem Parkplatz des Supermarkts überfielen ihn zwei Männer. Sie bedrohten ihre Opfer mit einer Waffe und schlugen ihn, stahlen ihm die Autoschlüssel und nahmen die Tageseinnahmen vom Wochenende mit. Der Überfall passierte um viertel nach vier heute früh. Die Polizei sucht Zeugen.
 
 

Shoppen am Rosenmontag

Der heutige Rosenmontag ist für viele Beschäftigte im Wuppertaler Einzelhandel ein ganz normaler Arbeitstag. Die Mehrzahl der Geschäfte in der Elberfelder Innenstadt hat geöffnet, wie an jedem Wochentag. Das gilt zum Beispiel für die großen Filialisten und für alle Geschäfte in den City Arkaden und der Rathausgalerie. Im Gegensatz zum Einzelhandel sind die meisten Behörden heute nur vormittags geöffnet. Das gilt zum Beispiel für das Einwohnermeldeamt und alle anderen Stellen der Stadtverwaltung. Sie schließen um 12 Uhr. Die Bibliotheken und städtischen Bäder sind ganz geschlossen. Der Zoo dagegen ist heute trotz Karneval ganz normal geöffnet.
 
 

Stadt fällt Bäume auf Schulhof

Am heutigen Rosenmontag werden auf dem Schulhof des Berufskollegs Barmen einige Bäume gefällt. Sie müssen weg, weil der Schulhof komplett umgestaltet werden soll. Die Bäume konnten sich ohnehin nicht richtig entwickeln, weil sie zu eng beieinander stehen, sagt die Stadt. Außerdem liegt wegen ihnen der komplette Schulhof im Schatten. Im Mai starten die eigentlichen Arbeiten am Schulhof - dann sollen auch wieder neue Bäume gepflanzt werden. Außerdem sind Spiel- und Sportflächen und Ruhezonen auf dem Schulhof geplant. Das alles kostet über eine Million Euro. Bis auf zehn Prozent übernehmen die EU und Bund und Land die Kosten
 
 

Sorge um verunglückten Wuppertaler

Nach einem Verkehrsunfall in Köln schwebt ein junger Wuppertaler in Lebensgefahr. Der 20jährige wurde am frühen Sonntag Morgen von einem Auto angefahren. Laut Polizei könnte er durch sein Smartphone abgelenkt gewesen sein. Er habe das Handy zur Unfallzeit als Navigationsgerät genutzt und Musik damit gehört.
 
 

Frisbee-Team steigt auf

Das Frisbee-Team "Wuppertal Caracals" ist in die Zweite Bundesliga aufgestiegen. Am Wochenende setzten sich die Ultimate-Frisbee-Spieler im Aufstiegsturnier durch. Die Caracals gehören zur ETG Wuppertal. Beim Ultimate Frisbee geht es darum, die Scheibe in der Endzone des Gegners zu fangen. Das Spiel gilt wegen seiner Regeln als Mischung aus American Football und Basketball. Beim Frisbee spielen Männer und Frauen gemeinsam in einer Mannschaft.
 
 

80.000 beim Rosensonntagszug

80.000 Menschen haben den Wuppertaler Rosensonntagszug gesehen. Der Zug führte bei trockenem Wetter von Elberfeld nach Oberbarmen. 21 Gruppen waren im Zug unterwegs, teils zu Fuß, teils auf Wagen. Die Stimmung rund um den Zug war gut, Probleme mit betrunkenen Karnevalisten gab es kaum. Die Polizei zeigte sich äußerst zufrieden, es sei ein entspannter Großeinsatz gewesen.
 
 

Stadtführungen und Kaiserwagenfahrten boomen

Das Wuppertaler Stadtmarketing schaut auf das erfolgreichste Jahr in seiner Geschichte zurück. Die Stadtführer haben 34.000 Gästen unsere Stadt gezeigt. Sämtliche Touren waren dadurch so gut wie ausgebucht. Die Kaiserwagen-Fahrten hatten eine Belegung von 99 Prozent. Für das Stadtmarketing sind das alles Indizien dafür, dass Wuppertal bei Touristen immer beliebter wird. Viele Touristen kommen über organisierte Busreisen zu uns. Das Stadtmarketing bietet den Unternehmen Pakete für Tages- oder auch Wochenendbesuche an. Auch die werden sehr gut angenommen.
 
 

WSV-Fans haben Stress mit der Polizei

Nach dem 4:1-Sieg des WSV in Ahlen wird das Verhalten einiger Wuppertaler Fans diskutiert. Rund um das Spiel im westfälischen Ahlen gab es Auseinandersetzungen mit der Polizei. Laut Polizeibericht sollen einige WSV-Fans nach dem Spiel einen Zaun durchbrochen haben und später Ordner angegriffen haben. Die Polizei nahm von 150 Wuppertaler Anhängern die Personalien auf und kündigt mehrere Ermittlungsverfahren an. Sechs WSV-Fans wurden in Gewahrsam genommen. Fünf Polizisten wurden leicht verletzt. Sportlich ist die Bilanz des WSV zur Zeit tadellos. Platz vier in der Regionalliga hat das Team durch den Sieg gefestigt.
 
 

Beyeröhde auf Höhenflug

Der TV Beyeröhde steht in der zweiten Frauenhandball-Bundesliga jetzt auf einem Aufstiegsplatz. Nach dem 30:20-Heimsieg gegen Haunstetten springen die Langerfelderinen auf Tabellenplatz zwei. Allerdings haben sie ein Spiel mehr absolviert, als die Konkurrenz.
In der Handball-Bundesliga der Männer schöpft der Bergische HC nach dem Heimsieg gegen Coburg wieder Hoffnung. Zwar steht der BHC immer noch auf einem Abstiegsplatz, kann aber nächste Woche beim ebenfalls Abstiegsbedrohten TBV Lemgo weiter Boden gutmachen.
 
 
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