Nachrichten vom 29.09.2016

Weniger Arbeitslose in Wuppertal

Die Zahl der Arbeitslosen in Wuppertal ist im September gesunken. Es gibt knapp 400 weniger als im August - aber etwas mehr als vor einem Jahr. Insgesamt gibt es in unserer Stadt zur Zeit 17.118 Arbeitslose. Das entspricht einer Quote von 9,6 Prozent. Der Chef der Arbeitsagentur, Martin Klebe, sagt, der Rückgang sei saisontypisch, weil die Unternehmen nach der Sommerpause wieder durchgestartet sind und ihre Auftragsbücher abarbeiten. Auch die Jugendarbeitslosigkeit ist gesunken, weil viele junge Menschen eine Ausbildung angefangen haben. Deutlich gestiegen ist die Zahl der freien Stellen - insgesamt suchen die Unternehmen in Wuppertal knapp 2000 Mitarbeiter. Besonders gefragt sind zur Zeit Verkäufer und Lagerarbeiter.
 
 

Mutmaßliche Einbrecherbande gefasst

Die Wuppertaler Polizei hat eine Einbrecherbande überführt. Die vier Tatverdächtigen wurden festgenommen. Zwei Männer vorläufig, zwei sollen in Untersuchungshaft bleiben. Die mutmaßlichen Bandenmitglieder sind zwischen 42 und 57 Jahre alt. Unter anderem sollen sie in eine Gaststätte in Wuppertal und in Räume der Diakonie in Fellbach bei Stuttgart eingebrochen sein - dort sollen sie jeweils die Tresore aufgebrochen und hohe Summen Bargeld gestohlen haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass weitere Taten auf das Konto der Wuppertaler gehen und ermittelt weiter. In den Wohnungen der Männer in Wuppertal wurde viel Einbruchswerkzeug gefunden.
 
 

Mann verprügelt seine Partnerin

In Elberfeld hat ein Mann seine Lebensgefährtin schwer verletzt. Das Paar war in der Wohnung des Mannes an der Friedrich-Ebert-Straße in Streit geraten, schließlich schlug der 40-jährige Mann der drei Jahre jüngeren Frau mehrmals mit der Faust ins Gesicht und trat ihr gegen den Kopf, als sie schon am Boden lag. Ein Rettungswagen brachte die Frau ins Krankenhaus, beim Transport griff der aggressive Mann der Fahrerin noch ins Lenkrad. Im Krankenhaus nahm die Polizei ihn fest - er leistete dabei noch erheblichen Widerstand.
 
 

Ikea: für Naturschützer ein Umweltskandal

Zur Eröffnung von Ikea in Wuppertal hat der Bund für Umwelt und Naturschutz seine Kritik an dem Projekt erneuert. Das sei ein Beispiel für investorengesteuerte Stadtzerstörung. Stadtverwaltung und Politik hätten Ikea unbedingt gewollt und dafür alle Hinternisse aus dem Weg geräumt. Der BUND wirft Ikea und der Stadt vor, einen Gutachter beauftragt zu haben, der Gefälligkeitsgutachten erstellt habe, in denen die Wahrheit umgekehrt worden sei. Der BUND verweist darauf, dass auch in Sachen Umwelt noch Strafanzeigen laufen. Die Naturschützer hoffen, dass die Stadt und Ikea juristisch belangt werden. Ikea sei ein großer Umweltskandal, der zeige, dass Ökologie in Wupertal nichts zählt, sondern nur das Interesse von Investoren.
 
 

Talsperren werden geprüft

Heute überprüft die Bezirksregierung zwei der Wuppertaler Talsperren. Die Staumauern der Herbringhauser und Ronsdorfer Talsperre werden gecheckt: Sowohl der bauliche Zustand als auch die Funktion der technischen Einrichtungen. Dafür wird aus beiden Seen Wasser abgelassen. Der Wupperverband weist darauf hin, dass die Bäche unterhalb der Talsperren zeitweise mehr Wasser führen können.
 
 

Ikea-Eröffnung: Belastungsprobe für den Verkehr

In Nächstebreck droht heute ein Verkehrschaos. Ikea eröffnet seine Filiale - und rechnet mit 10.000 Kunden bei nur 1.200 Parkplätzen. Damit könnten sich Befürchtungen der Anwohner zumindest heute bewahrheiten. Erst vor zwei Tagen hat das Oberverwaltungsgericht Münster einen Eilantrag von Anwohnern abgelehnt. Sie wollten die Eröffnung des Möbelhauses verhindern, weil sie zu viel Verkehr und Lärm befürchten. Eine Schnellprüfung des Gerichts hatte das aber nicht bestätigt. Eine genaue Prüfung steht allerdings noch aus. Auch gegen den Bebauungsplan liegt noch eine Klage vor. Dabei hatte Ikea seine Pläne schon deutlich abgespeckt. Ursprünglich war ein Homepark in Nächstebreck geplant, mit zusätzlichen Geschäften. Das hatte die Bezirksregierung nach Beschwerden aus den Nachbarstädten aber untersagt.
 
 

Wuppertaler Verdächtiger ein "Netz-Terrorist"?

Die Internet-Aktivitäten des Terrorverdächtigen, der gestern in Wuppertal festgenommen wurde, sollten spanisch-sprachige Muslime radikalisieren - und für den IS rekrutieren. Das spanische Innenministerium sagt: die insgesamt fünf Verdächtigen seien damit sehr erfolgreich gewesen. Die Zahl der Anhänger sei sprunghaft gewachsen - zuletzt waren es 32.500 Follower auf Facebook. Die Zelle habe "informativen Terror" betrieben, sagte Spaniens Innenminister Fernandez Diaz. Sie habe in der europäischen Gesellschaft ein ständiges Gefühl der Unsicherheit erzeugen wollen. Gestern war in Wuppertal ein 20-jähriger Spanier mit marokkanischen Wurzeln festgenommen worden. Womöglich wird er nach Spanien ausgeliefert. Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verbreitens von gewaltverherrlichenden Videos.
 
 

Parkhaus Döppersberg Ende 2017 fertig

Das Parkhaus am Döppersberg soll Ende 2017 fertig sein. Davon geht die Stadt aktuell aus. Das Parkhaus mit 250 Stellplätzen entsteht unter dem neuen Busbahnhof. Dort sind auch fünf so genannte Kiss-and-Ride-Parkplätze vorgesehen. Die sind direkt am Zugang zum Hauptbahnhof und für Menschen gedacht, die nur kurz jemanden abholen oder bringen. Grundsätzlich darf jeder Autofahrer zehn Minuten kostenlos im neuen Parkhaus parken - egal, ob auf den Kiss-and-Ride-Plätzen oder woanders. Das Parkhaus wird von den WSW betrieben.
 
 

Grippe: Kasse empfiehlt Impfung bald

Die Grippesaison steht bevor. Die letzte wies in Wuppertal einen leichten Anstieg der Infektionen aus. Von Oktober bis Mai gab es 65 Grippefälle in unserer Stadt. Im Jahr davor waren es 60. Das zeigen Zahlen der Krankenkasse IKK classic. Die ist sicher, dass eine Grippe-Impfung viele Fälle hätte verhindern können. Die Impfquote liege auch bei den besonders gefährdeten Menschen bei unter 50 Prozent. Dazu gehören Senioren, Schwangere und Menschen, die unter anderen Krankheiten leiden und deswegen geschwächt sind. Die Krankenhassen empfehlen, sich im Oktober oder November impfen zu lassen. Die Impfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden.
 
 

Höflichkeit Thema einer Tagung an der Uni

Experten aus 15 Ländern sprechen ab heute an der Wuppertaler Uni über Höflichkeit. Die sei aktuell oft Thema in der Öffentlichkeit - für mangelnde sprachliche Höflichkeit würden unter anderem Politiker und Fernsehmoderatoren, aber auch Jugendliche und ihre Eltern verantwortlich gemacht. Auf der internationalen Tagung wird unter anderem über Entwicklungen der deutschen Sprache diskutiert. Außerdem wird über mögliche Konsequenzen für Sprachunterricht gesprochen.
 
 
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