So werden zerstörte Geldscheine ersetzt

Im Nationalen Analysezentrum der Bundesbank in Mainz kommt flattern die Geldscheine täglich nur so ins Haus. Das Problem: Viele der Banknoten sind praktisch kaum noch als Geldscheine zu erkennen. Sie sind geschreddert, verkohlt oder anderweitig in Mitleidenschaft gezogen worden. Grundsätzlich unterscheiden die Experten im Analysezentrum drei Arten von Schäden: Feuer, Feuchtigkeit oder mechanische Schäden, zum Beispiel durch einen Papierschredder oder auch Tiere. Nicht selten bekommen es die Experten zum Beispiel mit Scheinen zu tun, die von Mäusen zum Nestbau genutzt worden.

Zerstörte Scheine sind nicht automatisch wertlos
Zerstörte Scheine sind nicht automatisch wertlos. Einen Ersatz für beschädigte Euro-Banknoten wird geleistet, wenn mehr als die Hälfte des Scheines noch vorliegt oder nachgewiesen werden kann, dass die fehlenden Teile vernichtet wurden. In der Fachstelle der Bundesbank checken Expertenteams, ob ein Anspruch darauf besteht, die Scheine ersetzt zu bekommen.

Genaue Prüfung der Banknoten
Nach Angaben der Bundesbank gehen rund 30.000 Anträge auf Erstattung von beschädigtem Geld. Rund 40 Millionen Euro werden jedes Jahr für zerstörte Geldscheine erstattet. Ob eine Erstattung möglich ist, muss aber in jedem Fall einzeln geprüft werden. In der Regel werden die Anträge auf Erstattung binnen vier bis sechs Wochen bearbeitet. In schwierigen Fällen kann die Bearbeitung aber auch schon mal Monate dauern. Der Service ist für die Kunden kostenlos. Keinen Ersatz gibt es normalerweise, wenn Geldscheine vorsätzlich beschädigt wurden. Bei Einreichung von Banknoten, die mit chemischen oder anderen gefährlichen Substanzen in Berührung gekommen sind, ist eine schriftliche Aufstellung der verwendeten Substanzen beizufügen. Einige Hausbanken bieten zudem ebenfalls den Service an, kaputte Geldscheine umzutauschen.

Bild: www.agentur-tillmanns.de,; Quelle: Eigenrecherche
 

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