Mehrere Wohnhäuser in Langerfeld könnten einstürzen.

11.03.2019
Ein Anwohner hatte am späten Sonntagnachmittag Risse in der Wand und verdächtige Geräusche bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die stellte erhebliche Gebäudeschäden an drei Mehrfamilienhäusern fest. Zunächst wurden acht Gebäude evakuiert.
Die Ursache ist bisher nicht ganz klar. Offenbar gibt es Hohlräume im Boden, das könnten Spätfolgen des Bergbaus in Langerfeld sein, dort wurden früher Mineralien abgebaut - Eisenstein und Galmei.


12.03.2019
Die inzwischen noch sechs evakuierten Häuser an der Beyeröhde in Langerfeld werden vorerst Tag und Nacht beobachtet. In der Nacht war ein Wachschutz vor Ort, damit niemand hineingeht, sagte ein Sprecher der Stadt am Morgen. Neue Schäden sind in der Nacht nicht aufgetreten. Heute sollen die Häuser weiter untersucht werden. 70 Menschen hatten am Sonntag ihre Häuser verlassen müssen. Rund 50 sind immer noch ohne eigenes Obdach. Ersten Untersuchungen zufolge hatten ein Wasserrohrbruch und Hohlräume aus Bergbauzeiten die Häuserzeile brüchig werden lassen. In Langerfeld gab es eine Mineralien-Zeche.


Beyeröhde-Häuser schwierig zu sichern
Den einsturzgefärdeten Bereich in Langerfeld abzusichern wird Monate dauern. Davon gehen die Experten aus, die den Schaden an der Straße Beyeröhde untersuchen. Wie Montagnachmittag berichtet soll es dort Hohlräume durch den Bergbau geben. Außerdem ist ein Wasserrohr gebrochen. Der Rohrbruch alleine wäre wohl nicht schlimm gewesen, heißt es. Aber das Wasser hat das Erdreich in die alten Hohlräume gespült. Die Bergbaugruben sollen bis an die Häuser heranreichen. Weitere Untersuchungen müssen jetzt klären, wo genau die Gruben sind und wo der Boden sicher ist. Das könnte noch mehrere Tage dauern. Noch viel länger dauert es dann, den Boden so abzusichern, dass keine Einsturzgefahr mehr besteht.



13.03.2019
An der Straße Beyeröhde in Langerfeld sind nur noch fünf Mehrfamilienhäuser wegen Einsturzgefahr gesperrt. Die Stadt hat ein Haus freigegeben, nachdem die Experten dort gar keine Schäden entdeckt haben. Für die Mieter, die immer noch nicht in ihre Häuser können, hat die Stadt eine Liste mit Wohnugsangeboten in Langerfeld zusammengestellt. Das ist wohl vor allem für die Mieter des einen Altbaus interessant, der so stark abgesackt ist, dass er vermutlich nur noch abgerissen werden kann. Wie groß die Hohlräume durch den Bergbau an der Straße sind, ist immer noch unklar. Die Untersuchungen, unter anderem mit Probebohrungen, sind sehr aufwendig.

 
Einsturzgefährdete Häuser in Langerfeld
 
Gespräch mit einer Bewohnerin
 
Familie Thuro am Nachmittag
 
Bewohner dürfen kurz in Häuser
 
Reporter live am Nachmittag
 
Oberbürgermeister Mucke spricht von Glück
 
Radio Wuppertal 107,4
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