Nachrichten vom 24.01.2019

Diskussion über autofreie Elberfelder Innenstadt

Der Autoverkehr in der Elberfelder Innenstadt soll reduziert werden. Darüber ist sich die Politik in Wuppertal weitgehend einig. WIE das Ganze geschehen soll, ist aber unklar. Die Grüne Jugend Wuppertal setzt sich für eine autofreie Innenstadt ein - von der Nordbahntrasse bis zur B7. Dafür ist aber keine politische Mehrheit in Sicht. Die FDP-Fraktion spricht sich klar gegen eine autofreie Zone aus und auch die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD bewerten die Idee als sehr kritisch und fragwürdig. Rückhalt bekommt die Jugendorganisation nur von ihrer Mutterpartei, den Grünen. Die Fraktionsvorsitzende Anja Liebert könnte sich zumindest einen Teil des Luisenviertels autofrei vorstellen. Sie wäre dafür, die Fußgängerzone bis zum Robert-Daum-Platz zu verlängern. Ein Teil der Friedrich-Ebert-Straße würde dadurch autofrei.
 
 

Pläne für die Schwebebahnstation Döppersberg

Die Stadtwerke stellen heute Nachmittag ihre Pläne für die Schwebebahnstation Döppersberg vor. Die soll komplett renoviert und umgebaut werden. Eigentlich sollte die neue Schwebebahnstation bis Ende 2018 fertig sein. Damit sie neben dem neuen Döppersberg nicht alt und hässlich aussieht. Warum das nicht funktioniert hat, ist unklar. Bislang haben nur kleinere Bauarbeiten begonnen. Die Stadt hatte sich im Erdgeschoss der Station vor allem Einzelhandel und Gastronomie gewünscht - möglichst hochwertig, wie es hieß. Aber auch auf der Etage darüber, wo die Schwebebahn hält, soll es schöner werden.
 
 

Prozessauftakt um einen tödlichen Verkehrsunfall

Vor fast zwei Jahren ist am Mollenkotten der Fahrer eines Motorrollers angefahren und schwer verletzt worden. Der Mann war 92 Jahre alt und starb zwei Tage später. Heute steht der Mann vor Gericht, der den Unfall verursacht haben soll. Er ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Laut Staatsanwaltschaft war er von einem Supermarktparkplatz auf die Straße Mollenkotten abgebogen und hatte den Rollerfahrer übersehen.
 
 

Viel Mitleid für einen Affen im Wuppertaler Zoo

Das Schicksal eines Affen im Wuppertaler Zoo sorgt deutschlandweit für Mitleid. Der Bonobo Bili war vor zwei Monaten aus Frankfurt nach Wuppertal gekommen. Hier wird er in der Gruppe aber bisher nicht akzeptiert und von seinen Artgenossen angegriffen. Unter anderem die Bild-Zeitung hat Fotos veröffentlicht, die den Affen blutend zeigen. Ein Sprecher des Wuppertaler Zoos sagt, das sei nicht schön anzusehen, aber ein erwartbares Verhalten, wenn ein Bonobo in eine neue Gruppe kommt. Der Zoo hofft, dass Bili doch noch integriert wird. In den vergangenen Tagen seien erste positive Anzeichen erkennbar.
 
 
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  • 07:30h (24.1.2019)