Nachrichten vom 21.03.2019

Frühlingsfest von Milli Görüs wird verlegt

Das islamische Frühlingsfest, das Ostern vor der Laurentiuskirche geplant war, wird wahrscheinlich auf den Karlsplatz verlegt. Wie die Stadt auf Anfrage von Radio Wuppertal mitteilt, werden zurzeit aber noch einige Einzelheiten geprüft. Ein islamisches Fest am wichtigsten christlichen Feiertag vor Wuppertals größter katholischer Kirche - das hatte für viel Aufregung gesorgt. Erst durch Radio Wuppertal war das Problem bekanntgeworden. Die islamische Gemeinschaft Milli Görüs aus Elberfeld hat kurz danach auf den Laurentiusplatz verzichtet. Weil unter dem Karlsplatz Parkdecks sind, wird aber noch geprüft, wie viel Gewicht er verträgt. Milli Görüs will unter anderem mit einer großen Bühne feiern.
 
 

Sexualerziehung: Neues Projekt an der Uni

An der Wuppertaler Uni startet ein bundesweit einmaliges Projekt zur Sexualerziehung. Angehende Lehrer werden speziell auf diese Thematik vorbereitet. Dabei geht es nicht um die klassische Sexualkunde im Biologie-Unterricht, sondern um einen fächerübergreifenden Ansatz. Lehrerinnen und Lehrer seien fast in allen Fächern mit Fragen rund um die Sexualität konfrontiert, heißt es von der Uni. Dazu gehören auch Themen wie Geschlechterrollen, verschiedene Formen des Zusammenlebens, sexuelle Gewalt oder Missbrauch. Das Projekt ist am Fachbereich Erziehungswissenschaften angesiedelt. Eine erster Workshop zu dem Thema war Anfang Februar schnell ausgebucht. Es wird jetzt weitere Lehrveranstaltungen zum Thema Sexualerziehung geben.
 
 

Seilbahngegner sammeln Geld für einen Wahlkampf

Die Seilbahngegner planen offenbar einen aufwändigen Wahlkampf vor der Bürgerbefragung im Mai. Sie bitten jetzt um Spenden. Man brauche mindestens 5.000 Euro - für die Kriegskasse, wie es von der Initiative "Seilbahnfreies Wuppertal" wörtlich heißt. Der Verein hat nach eigenen Angaben rund 130 Mitglieder und ruft vor allem die auf, den Wahlkampf zur Bürgerbefragung zu finanzieren. Gepland sind Infostände, Flyer und Außenwerbung, außerdem will der Verein in den sozialen Medien Stimmung gegen die Seilbahn machen. Zu dem Verein gehören überwiegend Anwohner der geplanten Strecke.
 
 

Uni-Studie: kaum jemand will bis 67 Jahre arbeiten

Ältere Arbeitnehmer wollen in den seltensten Fällen bis zum Eintritt des Rentenalters arbeiten. Das hat eine Studie der Wuppertaler Uni ergeben. Die Arbeitswissenschaftler haben Menschen befragt, die zwischen 1959 und 65 geboren wurden. Und über die Hälfte will so früh wie möglich mit der Arbeit aufhören. Typische Wunsch-Zeitpunkte seien der 60. Geburtstag oder das früher übliche Rentenalter von 65. Weniger als zehn Prozent möchten so lange arbeiten, wie es geht. Die Wuppertaler Forscher sagen: Die Politik müsse darauf reagieren: Wenn sie will, dass die Deutschen länger arbeiten, dann müsste sie auch die Bedingungen dafür verbessern.
 
 

Anmeldungen für den zweiten Schwebi-Frauenlauf

Die Schwesterveranstaltung des Schwebebahnlaufs - der Schwebi-Frauenlauf - bekommt eine Neuauflage. Im vergangenen Jahr gab es den Lauf nur für Frauen zum ersten Mal. Am 5. Mai wird er wieder ausgetragen. Die Teilnehmerinnen können entscheiden, wie viele der Drei-Kilometer-Runden sie laufen wollen. 220 Läuferinnen waren bei der Premiere dabei, für den diesjährigen Lauf gibt es zurzeit knapp 100 Anmeldungen. Gelaufen wird rund um das Technologiezentrum W-Tec auf den Südhöhen.
 
 

Schwimmbad wegen Personalknappheit heute eher zu

Heute macht sich wieder die Personalknappheit in den städtischen Schwimmbädern bemerkbar. Das Stadtbad Uellendahl muss zum wiederholten Mal in diesem Jahr etwas eher schließen. Weil Mitarbeiter kurzfristig krank geworden sind, ist schon um 14 Uhr Schluss.
 
 

Befragung zum öffentlichen Nahverkehr ist gestartet

500 Wuppertaler werden in den nächsten Monaten befragt, wie sie den öffentlichen Nahverkehr finden. Die WSW arbeiten dafür mit Marktforschern zusammen. Die 500 werden zufällig ausgewählt und anonym befragt. Dabei soll es darum gehen, welche Tickets und welche Verkehrsmittel genutzt werden. Die Befragung soll bis Anfang Juni dauern.
 
 

"Fridays for Future" bei der NRW-Landesregierung

Wuppertaler Vertreter der Fridays-for-Future-Proteste treffen heute NRW-Schulministerin Gebauer. Vor dem Düsseldorfer Landtag übergeben sie um 16 Uhr mit Vertretern aus anderen Städten 17.000 Protestunterschriften. Mit dabei sind Schüler aus unserer Stadt, die freitags für mehr Umweltschutz auf die Straße gegangen sind. Und Eltern aus der neu gegründeten Wuppertaler Unterstützergruppe "Parents for Future". Die Unterschriften richten sich gegen die kritische Haltung der NRW-Landesregierung. Schulministerin Gebauer hatte alle Schulleiter aufgefordert, die Schulpflicht durchzusetzen. Und NRW-Ministerpräsident Laschet hatte deutlich gemacht, dass er die Schülerdemos nach Schulschluss besser fände.
 
 

Immer mehr Tattoos und Tattoo-Entfernungen im Tal

Immer mehr Wuppertaler lassen sich tätowieren - und entsprechend mehr lassen sich ihre Tattoos auch wieder entfernen. Es gibt einen signifikanten Anstieg, sagt Thorsten Neubert von der Hautklinik am Barmer Helios-Klinikum. Tattoos zu entfernen sei problematisch. Zum einen weil die Krankenkasse nicht zahlt. Und das Tattoo verschwinde nie komplett, es blieben immer ein Schimmer oder Narben zurück. Der Experte empfiehlt im Zweifelsfall, ein Tattoo, das einem nicht mehr gefällt, mit einem neuen überstechen zu lassen. Und er warnt vor schädlichen Farben – die können Hautkrebs auslösen. Er habe schon Tattoos mit Autolacken gesehen, sagt Neubert.
 
 

Neuer Bundeshaushalt wäre schlecht für Wuppertal

Der Bundeshaushalt wird womöglich noch zu Gunsten der Kommunen verändert. Das hofft Wuppertals Stadtkämmerer Johannes Slawig. Er sieht großen Widerstand gegen die Pläne von Bundesfinanzminister Scholz, der weniger Geld für Flüchtlinge ausgeben will. Wenn Scholz' Pläne wahr werden, hätte Wuppertal ein Problem: 20 Millionen würden allein für den Ausbau der Schulen fehlen. Denn dort wollte Slawig die Integrationspauschale zum großen Teil einsetzen. Im RW-Interview sagte der Kämmerer, er glaube nicht, dass die Finanzpläne des Ministers Bestand haben. Der Widerstand der kommunalen Spitzenverbände aber auch der Bundesländer sei erheblich. Auch Bundespolitiker kritisieren Scholz, selbst sein Parteifreund, der Wuppertaler SPD-Abgeordnete Helge Lindh, fordert, die Kürzung zurückzunehmen. Es sei falsch an der Integration zu sparen.
 
 

Wildblumen am Sportplatz gegen das Insektensterben

Der FC Polonia will Wuppertals erste Wildblumenwiese an einem Sportplatz anlegen. Am Samstag macht der Verein wie jedes Jahr einen Frühjahrsputz am Sportplatz "Zur Waldkampfbahn" in Vohwinkel. Dieses Jahr pflanzt er aber auf einem Teil der Wiese neben dem Sportplatz Wildblumen - um das Bienen- und Insektensterben aufzuhalten. Der FC Polonia hofft, dass viele andere Menschen, Firmen oder Vereine seinem Beispiel folgen.
 
 
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