Nachrichten vom 19.04.2018

Polizeieinsatz im Elberfelder Zentrum

Wegen eines Polizei- und Feuerwehreinsatzes sind mehrere Straßen im Zentrum von Elberfeld zur Zeit gesperrt. Betroffen sind Kasinostraße, Mäuerchen und der östliche Abschnitt der Aue. Die Durchfahrt von der Neumarkstraße zum Laurentiusplatz ist aber möglich.
 
 

Kita-Beiträge: Grüne kritisieren GroKo

Die Große Koalition will nach Ansicht der Grünen keine gerechteren Elternbeiträge für Kindergärten. Ein Antrag der Grünen wurde bisher weder im Stadtrat noch in den Ausschüssen diskutiert. Die Grünen sagen: Viele Eltern zahlen zu viel. Auch viele Geringverdiener würden in unserer Stadt zur Kasse gebeten. Die Grünen wollen Alleinerziehende und andere Haushalte mit wenig Geld entlasten. Es sei nicht nachzuvollziehen, dass auch die SPD das Thema verschleppe. Die Grünen sagen: Das ist weder demokratisch noch gerecht.
 
 

Tempo 30 auf der Ehrenhainstraße

Auf der Ehrenhainstraße in Vohwinkel gilt in Höhe des Kindergartens künftig Tempo 30. Der Elternbeitrat der Kita hatte mit seiner Forderung Erfolg. Auf einer Strecke von 300 Metern wird ein Tempolimit eingerichtet - allerdings nur unter der Woche von 7 bis 17 Uhr. Weil die Ehrenhainstraße eine Hauptverkehrsstraße ist, war die Genehmigung der Tempo-30-Zone komplizierter als sonst. Die Idee, auch vor der oberhalb gelegenen Kindertafel "Sternpunkt" eine einzurichten, wird nicht weiterverfolgt.
 
 

Ausfahrt Wichlinghausen gesperrt

Auf der A46 wird heute die Ausfahrt Wichlinghausen gesperrt. Betroffen ist aber nur die Richtung Kreuz Wuppertal-Nord. Die Ausfahrt bleibt von 22 Uhr bis kommenden Sonntag um 20 Uhr gesperrt. Wegen der Asphaltarbeiten wird es in Richtung Kreuz Wuppertal-Nord auch einspurig, zwischen Wichlinghausen und der Raststätte Sternenberg. Das gilt aber nur von Freitag, 20 Uhr, bis Sonntagabend.
 
 

Milde Strafe für Ex-Tankstellen-Chefin

Die frühere Betreiberin einer Tankstelle in Langerfeld stand heute wegen Betrugs vor Gericht. Verurteilt wurde sie aber nur wegen Gläubigerbegünstigung. Sie hatte Kraftstoffe und Waren für den Tankstellenshop bestellt, aber nicht bezahlt. Das Gericht bewertete den Fall aber anders als die Staatsanwaltschaft. Die hatte gesagt: Die Frau hatte nie vor, zu zahlen. Das Gericht sagt: als sie die Bestellungen tätigte, hatte sie noch einen Kredit bei der Sparkasse. Betrügerische Absicht sei nicht eindeutig nachzuweisen. Die 39-jährige bekam lediglich acht Monate auf Bewährung. Ihr Ehemann, der mitangeklagt war, muss 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.
 
 

Unfallopfer weggelaufen

Die Polizei sucht eine Frau, die gestern am Hahnerberg von einem Auto angefahren worden ist. Gegen 12 Uhr war die Frau zwischen wartenden Autos über die Hahnerberger Straße gelaufen, sie wurde von einem Auto erfasst und blieb zuerst auf der Motorhaube des Wagens liegen. Dann lief sie aber weg. Die Frau ist um die 30 Jahre alt, sie trug einen kurzen Putzkittel. Die Polizei bittet sie oder Zeugen des Unfalls, sich zu melden.
 
 

Ausreißer im Zug erwischt

In einem Zug nach Köln hat die Bundespolizei zwei junge Ausreißer aus Wuppertal erwischt. Die Zehnjährigen Jungen waren in dem Zug anderen Reisenden aufgefallen. Die fanden es ungewöhnlich, dass Kinder um 23 Uhr alleine unterwegs waren. Die Zeugen alarmierten das Zugpersonal, das übergab die Jungen am Kölner Hauptbahnhof der Poizei. Die stellte fest, dass einer der Jungen aus einer Kinder-Noteinrichtung in Wuppertal weggelaufen war, sein Freund von zuhause. Beide sind inzwischen wieder zurück.
 
 

Jugendliche überfallen Kiosk

An der Schimmelsburg in Wichlinghausen ist vergangene Nacht ein Kiosk überfallen worden. Zwei Täter bedrohten den Besitzer und seine Frau mit einer Schusswaffe und erbeuteten Geld aus der Kasse. Die beiden Täter waren eventuell Jugendliche. Ein dritter Jugendlicher hatte kurz vorher in dem Kiosk ein Wassereis gekauft, eventuell war das ein Komplize. Die drei wurden zusammen gesehen, heißt es von der Polizei. Der Kioskbesitzer hat wegen des Überfalls einen Schock erlitten und wurde vom Sanitäter behandelt. Die beiden Haupttäter waren etwa 16 bis 17 Jahre alt, unter 160 cm groß und schmal. Sie trugen Baseballkappen und hatten Schals über die Nasen gezogen. Der mit dem Wassereis war gleichaltrig, ca. 180 cm groß, trug eine weiße Baseballkappe, ein blaues T-Shirt und eine dunkle Bauchtasche quer über dem Körper.
 
 

Die Hardt wird wieder aufgeräumt

Seit dieser Woche machen Hartz-IV-Empfänger wieder die Hardt sauber. Das Projekt hatte länger geruht, weil die Koalitionsverhandlungen in Berlin so lange dauerten und nicht klar war, wie es mit der Finanzierung weiter geht. Jetzt ist alles geklärt, seit Montag sind bis zu zwölf junge Menschen beim Projekt "Grüne Hardt" beschäftig. Sie machen nicht nur sauber, sondern nehmen auch die Verschönerung des Parks in Angriff. Mit dabei sind mehrere junge Flüchtlinge, die nicht nur praktisch auf eine Ausbildung vorbereitet werden, sondern auch Deutsch lernen.
 
 

Weniger Mücken in diesem Sommer?

Der Winter könnte den Mücken in Wuppertal geschadet haben. Durch die vielen Temperturschwankungenb haben wahrscheinlich viele Larven nicht überlebt. Ob es im Sommer weniger Mücken bei uns gibt, hängt aber eher vom Frühjahr ab, sagt Biologin Gela Preisfeld von der Wuppertaler Uni. Die richtige Mückensaison ist zwischen Juni und September. Aber schon jetzt können viele unterwegs sein, weil es so warm ist, vor allem an stehenden Gewässern.
 
 

BHC: Artmann beendet Karriere

Der Bergische Handball-Club verliert einen der letzten echten Wuppertaler im Team - zumindest als Spieler. Jan Artmann muss wegen Hüftproblemen seine aktive Handball-Karriere beenden. Mit dem Ende dieser Saison, die aller Wahrscheinlichkeit nach den Aufstieg in die erste Bundesliga bringt, hört der gebürtige Wuppertaler auf - mit nur 26 Jahren. Er bleibt dem Verein aber in anderer Funktion erhalten.
 
 

Betrügerische Tankstellenbetreiber?

Wegen eines ungewöhnlichen Tankstellen-Betrugs stehen zwei Wuppertaler heute vor Gericht. Sie sollen vor fünf Jahren eine freie Tankstelle in Langerfeld betrieben und ihre Lieferanten betrogen haben. Betreiberin der Tankstelle war damals eine heute 39-jährige Frau. Ihr mitangeklagter Mann soll sie unterstützt haben. Laut Anklage sollen sie von Beginn an geplant haben, die Tankstelle für Betrügereien zu missbrauchen. So sollen sie Benzin und Diesel im Wert von 430.000 Euro bestellt aber nicht bezahlt haben - sie ließen sich demnach eine Zahlungsfrist einräumen. Den Sprit verkauften sie günstig. Ähnlich sollen sie mit Süßigkeiten, Tabak und Getränken für den Tankstellenshop vorgegangen sein. Mit einer nicht gedeckten Kundenkarte kauften sie bei der Metro ein und verkauften die Sachen im Shop weiter.
 
 

BUND fordert pestizidfreie Stadt

Wuppertal soll pestizidfrei werden - das fordert die Umweltorganisation BUND. In einem Antrag an den Stadtrat heißt es, die Stadt solle auf ihren eigenen Flächen keine künstlichen Mittel zum Pflanzenschutz oder zur Schädlingsbekämpfung einsetzen. Und sie soll keine Aufträge an Unternehmen vergeben, die das machen. Der BUND fordert außerdem, dass die Stadt die Bürger informiert, wie sie ihren Garten schadstofffrei halten können. Das sei nötig, wegen des fortschreitenden Vogel- und Bienensterbens. Der Bürgerantrag soll demnächst im Stadtrat diskutiert werden.
 
 

Frau beim Gassi gehen überfallen

In Elberfeld ist eine Frau beim Gassi gehen geschlagen und ausgeraubt worden. Sie war mit ihrem Hund kurz nach Mitternacht an der August-Bebel-Straße unterwegs. Der Räuber riss ihr von hinten die Handtasche von der Schulter. Als sie sich umdrehte, schlug ihr der Räuber ins Gesicht und stieß sie zu Boden. Die Polizei sucht jetzt Zeugen für den Überfall. Der Täter war etwa 180 cm groß, hatte dunkles Haar und trug dunkle Kleidung (lange Hose und T-Shirt).
 
 

Mehr S-Bahnen und weniger Busse?

Mehr S-Bahn-Verkehr in Wuppertal - damit will die CDU die Schadstoffbelastung der Luft verringern. Die Partei schlägt vor, die S-Bahn-Linien 7, 9 und 68 zu verlängern. Die S7 fährt nur von Oberbarmen bis Hauptbahnhof, die S9 von Essen bis Hauptbahnhof und die S68 von Düsseldorf nur bis Vohwinkel. Das könne man besser machen, meint die CDU. Wenn alle S-Bahnen alle Stationen entlang der Talachse anführen, würde das erlauben, weniger Busse einzusetzen. Das wiederum sei sinnvoll, um ein Diesel-Fahrverbot zu vermeiden. Die Stadt soll mit dem VRR und der Deutschen Bahn prüfen, ob das möglich ist. Über den CDU-Antrag entscheidet heute der Verkehrsausschuss.
 
 

Wuppertaler Jugendzentren gesichert

Bei den Wuppertaler Jugendzentren muss wohl nichts gestrichen werden. Vom Land gibt es deutlich mehr Geld für die offenen Jugendeinrichtungen, die nicht von der Stadt betrieben werden. Die freien Träger hatten beklagt, dass ihnen 235.000 Euro pro Jahr fehlen, um das Angebot aufrecht zu erhalten. Daraufhin hatte die Stadt ihre Zuschüsse um 120.000 Euro erhöht. Jetzt kommen weitere 100.000 Euro vom Land. Die Jugendarbeit sei damit gesichert, sagt Sozialdezernent Stefan Kühn.
 
 

Zu wenig Apotheker im Bergischen

Im Bergischen Land gibt es zu wenig Apotheker-Nachwuchs. Das teilt die Industrie- und Handelskammer in Wuppertal mit, nach einem Treffen mit Kollegen der IHK "Mittleres Ruhrgebiet". In beiden Regionen gebe es eigentlich schon jetzt zu wenig ausgebildete Apotheker, heißt es. Das liege unter anderem daran, dass die Hürden zu hoch seien. Damit sie studieren dürfen, müssen angehende Apotheker einen sehr guten Abischnitt haben. Außerdem sei es schwer, ausländische Abschlüsse anerkennen zu lassen. Laut IHK gibt es viele syrische Apotheker, die im Bergischen Land arbeiten wollen.
 
 

WSV gewinnt gegen Wattenscheid

Der WSV hat das Nachholspiel gegen Wattenscheid gewonnen. Gestern Abend gab es ein 3:1. Im Stadion am Zoo waren 2.100 Zuschauer. Der WSV bleibt Tabellensechster.
 
 
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