Nachrichten vom 19.06.2018

Seilbahn: WSW könnten Gebäude für Talstation bald bekommen

Die WSW kommen möglicherweise bald mit ihren Seilbahnplänen voran. Für die geplante Seilbahn soll eine Talstation am Hauptbahnhof gebaut werden, dafür müssten die WSW ein Nebengebäude des historischen Empfangsgebäudes kaufen. Bisher wollte die Deutsche Bahn nur alles als Paket verkaufen, also Empfangsgebäude plus Nebengebäude. Jetzt hat die Bahn ihre Haltung geändert, sagen die WSW. In aktuellen Gesprächen habe man das Signal bekommen, dass die Gebäude doch einzeln verkauft werden können. Die WSW gehen davon aus, dass sich die Wuppertaler Politik im 2. Halbjahr dieses Jahres mit der neuen Entwicklung befassen wird. Für den Kauf des Gebäudes bräuchte es dann noch einen Ratsbeschluss, sagt ein WSW-Sprecher.
 
 

Stadt gibt Unwetter-Leitfaden für Betriebe heraus

Beim Unwetter am 29. Mai sind viele Betriebe in Wuppertal beschädigt worden. Die Stadt hat jetzt einen Leitfaden für die Unternehmen herausgegeben. Dort steht, wie sie sich auf die wegen des Klimawandels häufigeren Unwetter einstellen können. Unternehmen, die sich vorberieten, könnten das Risiko vermindern, dass Starkregen oder andere Wetterphänomene ihnen den Umsatz kaputt machen. Es geht um Baumaßnahmen, aber auch um Energieversorgung. Den Leitfaden gibt es online oder in gedruckter Form.
 
 

Stadt will Familien mit Kindern in Spielgruppen weiter helfen

Wer sein Kind in einer Spielgruppe oder in einem inoffiziellen Kindergarten betreuen lässt, bekommt weiterhin Geld von der Stadt. Einige Einrichtungen in Wuppertal werden nicht öffentlich bezuschusst. Die Eltern zahlen für die Betreuung komplett selbst. Um diese Familien zu entlasten, zahlt die Stadt ihnen einen Zuschuss. Der wird von immer mehr Familien in Anspruch genommen. Im vergangenen Jahr waren es 119. Eigentlich sollte die Bezuschussung in diesem Jahr auslaufen - stattdessen wird sie bis 2022 verlängert, wenn die Politik zustimmt. Hintergrund ist, dass die Stadt selbst weiterhin nicht genug Betreuungsplätze anbieten kann.
 
 

Plakataktion an der Schwebebahn soll auf Frauenprobleme hinweisen

An den Schwebebahnstationen hängen neue Plakate - ab sofort startet die Kampange der autonomen Frauenberatungsstellen NRW. Das sind große Bilder mit weißen Schriftzügen auf pinkem Hintergrund. Hier in Wuppertal will die Frauenberatung mit den Plakaten auf die Themen Cybermobbing, Hilfe nach sexualisierter Gewalt und Essstörung aufmerksam machen. Damit soll deutlich gemacht werden, wie vielfältig die Probleme sind, mit denen Frauen zu den Beratungsstellen kommen können, heißt es aus Wuppertal. Die Plakataktion läuft noch bis Anfang nächster Woche (25.Juni).
 
 

Grüne: Stadt sorgt sich nicht um kaputte Spielplätze

Spielplätze sanieren ist gut, reicht aber nicht aus - das sagen die Wuppertaler Grünen. Sie beziehen sich auf 42 Spielplätze, die die Stadt aufgegeben hat. Dort gibt es keine Spielgeräte mehr, sie sollten aber laut Ratsbeschluss in Naturerfahrungsräume umgewandelt werden. Also Grünflächen, auf denen Kinder und Jugendliche spielen und die Natur erleben können. Diese ehemaligen Spielplätze seien aber jetzt meist in einem Zustand, die nicht zum Spielen einladen. Sie würden vielmehr als Hundeauslauffläche genutzt. Die Stadt sehe keine Notwendigkeit, dort etwas zu unternehmen. Das sei aber nötig, gerade weil in Wuppertal immer mehr Kinder leben. Für die müsse es ausreichend Räume und Plätze geben.
 
 

Mann wird bei Raubversuch verletzt

Die Polizei sucht einen verletzten Räuber. Der Mann hat heute am frühen Morgen in Barmen versucht, einem anderen das Handy zu stehlen. Der Angegriffene wehrte sich aber. Einen Schlag wehrte er mit einer Bierflasche ab, dann boxte er dem Täter ins Gesicht. Der lief blutend weg.

Täterbeschreibung: Der Täter ist etwa 25 Jahre alt, 175 cm groß, von schmächtiger Statur, hat braune/schwarze Haare und ein westeuropäisches Erscheinungsbild. Zur Tatzeit war er mit einer schwarzen Jeansjacke und einer schwarzen Jeanshose bekleidet.

Zeugen können sich telefonisch unter der 0202/284-0 bei der Polizei melden
 
 

Leerstände am Döppersberg

Die Stadt sieht keine Möglichkeit, etwas gegen die Leerstände am Döppersberg zu tun. Primark will sein Gebäude entgegen der früheren Planungen erst im Lauf des kommenden Jahres beziehen. Auf Anfrage der FDP teilt die Stadt mit, sie sei zwar mit dem Investor und Primark im Gespräch. Das ganze sei aber ein privates Vertragsverhältnis, auf dass sie keinen Einfluss nehmen kann. Auch beim FOC weiß die Stadt nichts Neues. Der Investor habe keine Änderungen seiner Pläne öffentlich gemacht. In der ehemaligen Bundesbahndirektion tut sich offenbar fast nichts, dass Investor Clees das FOC tatsächlich noch in diesem Jahr fertig macht, glaubt Baudezernent Frank Meyer nicht.
 
 

Sieben Verletzte bei Unfall am Oberen Grifflenberg

Bei einem Verkehrsunfall am Oberen Grifflenberg sind gestern Abend sieben Menschen verletzt worden. Eine Frau übersah beim Einbiegen einen voll besetzten Wagen. Alle sieben Insassen der beiden Autos wurden im Krankenhaus behandelt - sie alle konnten danach aber wieder nach Hause. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von 35.000 Euro.
 
 

Internationaler Bund: FSJler und Bufdis besser als ihr Ruf

Der Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr sollen besser sein als eine bundesweite Statistik vermuten lässt. Das teilt der Internationale Bund in Wuppertal mit. Die Statistik sagt: Jeder dritte "Bufdi" beendet seinen Dienst, bevor die Regelzeit von zwölf Monaten um ist. Das liegt aber nicht daran, dass die Angebote schlecht sind, heißt es vom Internationale Bund. Denn viele "Bufdis" und "FSJler" planen von vornherein mit etwas weniger als einem Jahr. Oder hören schnell wieder auf, wenn sie als Nachrücker doch noch einen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommen. Und es werden auch Freiwillige in der Probezeit entlassen, wenn sie nicht zuverlässig oder belastbar genug sind.
 
 

Nach Nazi-Demo: Kritik an Polizei hält an

Die Nazi-Demo und der Polizeieinsatz beschäftigen weiter die Wuppertaler Politik. Die Grünen wollen eine persönliche Erklärung von Polizeipräsident Markus Röhrl. Der Polizeipräsident soll in eine der nächsten Sitzungen der Grünen Ratsfraktion kommen. Die Grünen bezweifeln, dass Röhrl bei der Genehmigung der Demo wirklich so handeln musste, wie er es tat. Außerdem sind die Grünen irritiert über das versehentlich öffentlich gewordene Schreiben der Polizei, in dem die Gegendemonstranten als Gefahr bezeichnet werden, die Nazis aber nicht. Dieses Schreiben beschäftigt auch die Linke immer noch. Sie sagt, die Polizei habe Gegendemonstranten grundlos gemaßregelt, die Nazis dagegen nicht. Röhrl wolle sich offenbar als Scharfmacher gegen alle demokratischen Kräfte in Wuppertal profilieren.
 
 

Hilfe zur Selbsthilfe

190 Selbsthilfegruppen gibt es zur Zeit in Wuppertal. Das teilt die Kontaktstelle bei der Stadt mit. Sie berät die Gruppen und vermittelt Menschen, die auf der Suche nach Hilfe sind. Viele Gruppen sind im vergangenen Jahr neu gegründet worden - meist geht es um psychische Probleme, Sucht oder Krebs. Fast 1.600 Menschen haben sich 2017 an die Kontaktstelle gewandt. Am Samstag stellen viele Gruppen ihre Arbeit vor - beim Wuppertaler Selbsthilfe-Tag auf dem Willy-Brandt-Platz in Elberfeld.
 
 

Polizei-Taktik bei der Nazi-Demo wird Thema im Landtag

Die Nazi-Demo vom Samstag könnte zu einer großen Diskussion im Landtag werden. Die SPD-Abgeordneten wollen das als Anlass nehmen, um grundlegend über die Polizei-Arbeit zu sprechen. Das hat Andreas Bialas im RW-Interview gesagt. Die Polizei muss nicht härter durchgreifen. Das fordern zwar viele, sei aber der völlig falsche Weg. Das sagt Bialas, der selbst auch Polizist ist. NRW sei extrem sicher, es gibt immer weniger Straftaten. Dass Polizisten bei der Nazi-Demo hart gegen Jobcenter-Chef Thomas Lenz vorgegangen sind, sei auch schwierig. Bialas sagt: Polizisten werden geschult, Situationen zu beruhigen. Das würde nicht so gehen. Er befürchtet, dass auch durch das neue Polizeigesetz mehr Einsätze eskalieren könnten
 
 

Stadt saniert Spielplätze

Viele Spielplätze in Wuppertal sind veraltet. Einige davon können jetzt saniert werden. Die Stadt hat mitgeteilt, dass sie Fördermittel dafür bekommen hat. Damit stehen insgesamt rund 2 Millionen Euro zu Verfügung, um Spielplätze zu erneuern und sanieren. Priorität bei der Sanierung haben Spielplätze, die am meisten von Kindern genutzt werden und am schlechtesten abschneiden. Die Stadt bewertet die Spielplätze nach Schulnoten, Kriterien sind zum Beispiel die Anzahl und der Zustand der Spielgeräte, die Sauberkeit oder ob es genug Schatten gibt. Für dieses Jahr stehen 11 Spielplätze auf der Sanierungsliste. Die Aufstellung wird jetzt dem Jugendhilfeausschuss vorgelegt.
 
 

Wuppertal will stadtradeln

Wuppertal macht dieses Jahr zum ersten Mal bei der Aktion "Stadtradeln" mit. Im September sollen Teams und Einzelpersonen aus Wuppertal so viele Kilometer mit dem Rad fahren wie möglich. Wer mitmachen möchte, kann sich jetzt anmelden.
Teams und Einzelpersonen können sich anmelden und müssen dann während der Aktion im September so viel mit dem Fahrrad fahren wie möglich. Die Kilometer werden dabei gezählt. Unter allen teilnehmenden Städten wird dann ein Ranking erstellt. In den verschiedenen Kategorien werden auch Preise vergeben. Die Aktion soll den Klimaschutz fördern.

 
 

Wuppertal, Solingen und Remscheid kämpfen um ICE

Die Deutsche Bahn rückt bisher nicht von ihren Plänen ab, die ICE-Verbindungen in Wuppertal zu kürzen. Deswegen machen die Oberbürgermeister im Bergischen Städtedreieck weiter Druck. Sie suchen jetzt den Schulterschluss innerhalb der Metropolregion Rheinland. Die Städte im Raum Köln/Düsseldorf hatten vereinbart, in wichtigen Fragen künftig gemeinsam zu agieren. Die ICE-Frage gehört nach Meinung von Wuppertals Oberbürgermeister Mucke unbedingt dazu. Die gute ICE-Anbindung nach Berlin sei ein wichtiger Standortfaktor.
 
 
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