Nachrichten vom 25.07.2017

Wuppertal braucht Geld für Schulsozialarbeit

Die Zahl der Sozialarbeiter in den Wuppertaler Schulen muss von 40 auf 80 verdoppelt werden. Das fordert Schuldezernent Stefan Kühn. Dafür benötige die Stadt zusätzlich rund eine Million Euro pro Jahr vom Land NRW. Vor allem aber müsse die neue Landesregierung so schnell wie möglich für Klarheit sorgen, wie es mit der Schulsozialarbeit weitergeht, sagt Kühn. Schulsozialarbeit gilt als wichtige Maßnahme, um zum Beispiel auffällige Schülerinnen und Schüler vor einem Abrutschen in Drogen und Kriminalität zu bewahren.
 
 

Freie Lehrstellen im Gastrobereich und in der Ernährungsindustrie

In Wuppertal gibt es noch offene Lehrstellen im Gastrobereich und in der Ernährungsindustrie. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin. In der Ernährungsindustrie sind noch 27 Stellen offen - zum Beispiel als Lebensmitteltechniker oder Chemielaborant. Und im Gastrobereich können sich noch 38 Azubis unter anderem zum Koch oder Kellner ausbilden lassen. Viele Betriebe in diesen Branchen hätten inzwischen Probleme, Auszubildende zu finden, heißt es von der NGG. Daher sei es wichtig, auch Schulabgänger auszubilden, die nicht so gute Noten haben. Auch Flüchtlingen sollten die Betriebe eine Chance geben.
 
 

Hochhausevakuierung: Stadt will sich Kosten zurückholen

Die Evakuierung des Hochhauses in Langerfeld wird die Stadt Wuppertal wohl noch eine ganze Weile beschäftigen. Einige Bewohner des Hauses werden erstmal weiter in städtischen Notunterkünften wohnen bleiben. Außerdem überlegt die Stadt, sich die Kosten der Evakuierung vom Eigentümer zurückzuholen. Fahrkarten für Schüler, die plötzlich einen weiteren Schulweg haben, Notunterkünfte und Personal, das die Bewohner begleitet um persönliche Sachen zu holen - das alles hat Kosten verursacht und die hätte die Stadt gerne erstattet. Man behält es sich vor, das Geld vom Eigentümer zurückzuholen, sagte uns eine Sprecherin. Eine rechtliche Auseinandersetzung wird es wohl in jedem Fall geben: Der Eigentümer des Hauses hatte bereits angekündigt, gerichtlich gegen die Evakuierung vorzugehen. Er sagt, sie war unnötig.
 
 

Mehr Touristen aus China

Touristen aus China werden immer wichtiger für Wuppertal. Das sagt die Wirtschaftsförderung mit Blick auf die Entwicklung der Besucherzahlen: Innerhalb von fünf Jahren habe sich die Zahl chinesischer Touristen hier bei uns verdoppelt. Vergangenes Jahr haben gut 5.000 Touristen aus China in Wuppertal übernachtet. Der wachsende Tourismus habe viele Vorteile: Zum Beispiel würden immer mehr chinesische Unternehmen hier in Wuppertal investieren. Das China Competence Center betreut in Wuppertal derzeit mehr als 40 chinesische Unternehmen, die zusammen gut 250 Menschen beschäftigen.
 
 

Forscher untersuchen Wuppertaler Luft

Forscher der Uni Wuppertal sammeln ab dieser Woche Wuppertaler Luft - und zwar mit einem Flugzeug. Die Forscher fliegen über Wuppertal und über Teile des Ruhrgebiets, um zu messen wie viele Schadstoffe in der Luft sind. Dazu kommt ein spezielles Messflugzeug namens HALO zum Einsatz. Die Forscher wollen vor allem herausfinden, wie sich die verschiedenen Schadstoffe, zum Beispiel durch Wind, über Wuppertal verteilen. Bis Ende Juli sind die Forscher mit HALO unterwegs - neben Wuppertal und dem Ruhrgebiet stehen auch London und Rom auf dem Programm. Die Proben werden dann an der Uni Wuppertal ausgewertet.
 
 
Radio Wuppertal 107,4
Nachricht schreiben
Wetter
12°C / 16°C
Wuppertal
Verkehr
A46
Düsseldorf Richtung Heinsberg
 
Weitere Nachrichten
 
 
zu den aktuellen Nachrichten
Lokalnachrichten hören
  • 11:30h (25.7.2017)
     
  • 10:30h (25.7.2017)
     
  • 09:30h (25.7.2017)
     
  • 08:30h (25.7.2017)
     
  • 07:30h (25.7.2017)
     
  • 06:30h (25.7.2017)
     
  • 19:30h (24.7.2017)
     
  • 18:30h (24.7.2017)
     
  • 17:30h (24.7.2017)
     
  • 16:30h (24.7.2017)
     
  • 15:30h (24.7.2017)
     
  • 14:30h (24.7.2017)