Nachrichten vom 13.11.2018

Urteil im Springmann-Prozess erwartet

Nach über 40 Prozesstagen könnte heute das Urteil im Mordfall Springmann fallen. Um 10 Uhr startet der möglicherweise letzte Prozesstag am Wuppertaler Landgericht. Angeklagt sind der Enkel des Unternehmer-Ehepaares, sowie ein Bekannter.

Eine Zusammenfassung:
20. März 2017: Christa und Enno Springmann werden tot in ihrem Haus in Ronsdorf gefunden. Gut drei Monate später werden der Enkel des Paares, sowie dessen Bekannter festgenommen. Der Vorwurf: Mord aus Habgier. Schließlich überschatten Pannen die Ermittlungen, die Polizei soll aus Versehen eigene DNA-Spuren am Tatort hinterlassen haben. Trotz Protest seiner Anwälte bleibt der Enkel in Haft. Im März diesen Jahres, fast ein Jahr nach der Tat, startete schließlich der Prozess am Landgericht. Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft. Die Verteidiger dagegen beantragen Freispruch.
 
 

CDU und SPD streiten über Oberbürgermeister-Stichwahl

Der Oberbürgermeister soll nicht mehr per Stichwahl gewählt werden. Die Wuppertaler CDU schließt sich der Forderung der CDU-Landtagsfraktionfraktion an. Eine Wahl würde völlig ausreichen Die Stichwahl koste mehr Geld, weniger Menschen stimmten ab und ein Wahlgang reiche für eine klare Entscheidung. Wuppertals CDU-Chef Rainer Spiecker ist klar gegen die Stichwahl. Die NRW-SPD hatte die erst wieder eingeführt, nach dem CDU und FDP sie bereits abgeschafft hatten. Bei der Oberbürgermeister-Wahl entscheidet aktuell nicht der erste Durchgang und die einfache Mehrheit, sondern eine Stichwahl zwischen den beiden besten Kandidaten. Genau dadurch ist Andreas Mucke 2015 Oberbürgermeister geworden - im ersten Wahlgang hatte Vorgänger Peter Jung noch mehr Stimmen. Der Chef der Wuppertaler Sozialdemokraten Heiner Fragemann sagt deswegen: Eine Stichwahl würde zu einer bewussteren Abstimmung führen. Dass der zweite Durchgang mehr kostet, sei gar nicht schlimm: Man könne Demokratie nicht mit Geld aushebeln. Die NRW-CDU will die Stichwahl wieder abschaffen, die SPD hatte sie 2011 wieder eingeführt.
 
 

Frau soll Haustiere schlecht gehalten haben

Eine Frau aus Wuppertal steht heute vor Gericht, weil sie ihre Haustiere vernachlässigt haben soll. Laut Anklage hielt sie in ihrer Wohnung zwei Hunde, drei Katzen und ein Kaninchen. Einen offenbar schwer kranken Hund soll sie aus Geldgründen nicht zum Tierarzt gebraht haben. Der Hund musste nach Entdeckung der Verhältnisse in der Vohwinkeler Wohnung eingeschläfert werden. Die anderen Tiere sollen nicht artgerecht und nicht gepflegt gehalten worden sein.
 
 
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