Nachrichten vom 13.07.2018

Tanztheater Pina Bausch: Aus für Intendantin und Geschäftsführer

Die Intendantin des Wuppertaler Tanztheaters muss gehen. Der Beirat hat heute Nachmittag beschlossen, sich von Adolphe Binder zu trennen. Die Entscheidung sei notwendig, damit es mit dem Pina-Bausch-Ensemble weitergehen kann. Jetzt müsse schnell eine ÜBergangslösung her. Binder hatte sich mit Tanztheater-Geschäftsführer Dirk Hesse überworfen, außerdem gab es Gerüchte über Mobbing. Ein Großteil der Tänzer hatte sich allerdings hinter die Intendantin gestellt. Überraschend hat auch Geschäftsführer Hesse heute erklärt, er werde seinen Job aufgeben. Zum Ende des Jahres wird er das Tanztheater verlassen. Der eskalierte Führungsstreit beim Tanztheater gilt als ernstes Hindernis bei der Planung des Tanzzentrums im alten Elberfelder Schauspielhaus.
 
 

Forensik: Stadt erklärt ihr Abwarten

Die Stadt plant weiter mit dem Forensik-Standort Kleine Höhe. Die Planung verzögert sich aber etwas, weil theoretisch auch eine Fläche neben dem Ronsdorfer Jugendgefängnis in Frage kommen könnte. Das muss jetzt offiziell bewertet werden, bevor auf der Kleinen Höhe Baurecht geschafen werden kann. "Wir finden den Standort Parkstraße nicht besser als die Kleine Höhe", sagte uns eine Stadtsprecherin. Auch das Land halte weiter an der Kleinen Höhe fest. Die Parkstraße könnte aber eine Alternative für das Land sein, falls die Kleine Höhe nicht klappt - zum Beispiel aufgrund von Anwohnerklagen. Ein Nachteil der Parkstraße sei zum Beispiel die Nähe zu einem Gefängnis - das sei eher unerwünscht. Außerdem könnte die Stadt dort auch gut neue Firmen ansiedeln.
 
 

Grundstein für Aralandia gelegt

Im Wuppertaler Zoo wird ab an einem weltweit einzigartigen Projekt gebaut. Heute wurde der Grundstein für die Freiflughalle Aralandia gelegt. Dort sollen bedrohte Aras Paare bilden und Nachwuchs zeugen. Die Paare werden dann an andere Zoos abgegeben. Dieses Konzept ist neu. Aralandia soll aber nicht nur bedrohte Vogelarten retten, sondern auch viele zusätzliche Besucher in den Wuppertaler Zoo locken. Aralandia soll ungefähr in einem Jahr eröffnet werden. Es ist das größte Projekt des Zoovereins aller Zeiten, es kostet rund fünf Millionen Euro.
 
 

15-Jähriger wegen Sexualstraftat verurteilt

Weil er ein Mädchen mit Erpressung zum Sex zwingen wollte, ist ein junger Wuppertaler heute vor Gericht verurteilt worden. Das Jugendschöffengericht verurteilte den 15-Jährigen zu 30 Arbeitsstunden und einem sozialen Training. Der Junge hatte dem Mädchen, mit dem er vorher schon intim war, gedroht, ein Video davon online zu stellen, wenn sie nicht noch einmal mit ihm schläft. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe bestritten, das Gericht glaubte aber dem Opfer.
 
 

Haus am Haspel nicht einsturzgefährdet

Nach dem Feuer aus der Nacht ist ein Mehrfamilienhaus am Haspel nicht einsturzgefährdet. Statiker haben das Haus untersucht. Jetzt liege es am Besitzer des Hauses und wohl auch an der Versicherung, ob und wann die 45 Bewohner wieder in ihre Wohnungen dürfen. Die Polizei sucht weiter nach den Verursachern des Brandes. Der Verdacht, dass vor dem Haus ein Sperrmüllberg angezündet wurde, hat sich erhärtet. Offen ist aber, ob es mutwillige oder fahrlässige Brandstiftung war. Auch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe kann so ein Feuer auslösen.
 
 

Haus unbewohnbar - Polizei sucht Brandstifter

Die Polizei sucht nach Zeugen für das Feuer in der Haspeler Straße in Barmen. Wie berichtet musste dort vergangene Nacht ein Mehrfamilienhaus mit 45 Bewohnern evakuiert werden. Die Polizei vermutet Brandstiftung. Gegen 1 Uhr brannte vor dem Haus ein Sperrmüllhaufen. Der Rauch zog ins Treppenhaus und die Fassade hatte Feuer gefangen, als die Feuerwehr eintraf. Die meisten Bewohner waren auf ihre Balkone geflüchtet. Acht wurden mit Drehleitern heruntergeholt, die anderen blieben dort, bis der Brand gelöscht war. Verletzt wurde niemand. Aber das Haus ist zurzeit unbewohnbar. Wie lange noch, ist laut Stadt unklar. Aber sie kümmert sich darum, dass alle Bewohner woanders unterkommen.
 
 

Sommerwetter: Hallenbäder schließen

Wegen der guten Wetteraussichten für das Wochenende schließen einige Hallenbäder in Wuppertal. Die Stadt erwartet, dass Badegäste ohnehin lieber ins Freibad wollen. Das Schwimmsportleistungszentrum ist von heute bis Sonntag zu, das Gartenhallenbad Langerfeld morgen und übermorgen. Eine Übersicht über die Öffnungszeiten steht online.
 
 

Krankenhaus St. Josef auf seinem Gebiet top

Das Elberfelder St. Josef Krankenhaus bleibt in Sachen künstliche Gelenke Spitze. Das hat eine aktuelle Qualitätsprüfung ergeben. Rund 1000 Patienten werden pro Jahr im St. Josef an Knie, Hüfte, Schulter und Sprunggelenk operiert. Es ist eins der wenigen Krankenhäuser, denen die Experten auf diesem Gebiet eine Maximalversorgung attestieren. Die Patienten würden exzellent versorgt, die Fachkompetenz der Ärzte sei hoch.
 
 

Telefonnummern zur Zeugnisausgabe

Wegen der heutigen Zeugnis-Ausgabe gibt es Beratungsangebote von Stadt und Bezirksregierung. Beide bieten ab heute ein Zeugnistelefon an. Das der Stadt bzw. des Wuppertaler Schulamtes ist zuständig für die Grund- und Hauptschulen. Die Bezirksregierung beantwortet Fragen zu den Zeugnissen von Gymnasium, Gesamt- und Realschule sowie Berufskolleg. Es geht bei den Zeugnistelefonen um rechtliche Fragen - zum Beispiel, wenn Eltern oder Schüler die Noten für ungerecht halten. Sie sind nicht für seelische Beratungen da - dafür gibt es andere Angebote.

Bezirksregierung: 0211 4754002 (heute, Montag und Dienstag immer von 9-12 und von 13-15:30 Uhr)

Stadt: 563-0

Die Nummer gegen Kummer (Sorgentelefon) für Kinder und Jugendliche: 116111

Die Nummer gegen Kummer (Sorgentelefon) für Eltern: 0800 1110550
 
 

15-Jähriger wegen Vergewaltigung angeklagt

Ein 15-jähriger Junge aus Wuppertal steht heute wegen Vergewaltigung vor Gericht. Er soll ein Mädchen zum Sex gezwungen haben. Laut Anklage drohte er dem Mädchen, andernfalls ein Sex-Video von ihr im Internet zu veröffentlichen.
 
 

Staus auf der Straße Linde erwartet

An der Autobahn-Anschlussstelle Ronsdorf wird ab heute die Ampel erneuert. Die Ampel auf der Seite des Ortes Linde wird abgebaut. Bis nächste Woche Donnerstag regelt dort eine Baustellenampel den Verkehr. Die Stadt rechnet deswegen mit Staus auf der Straße Linde.
 
 

45 Wuppertaler aus dem Schlaf gerissen

In der Haspeler Straße in Barmen ist vergangene Nacht ein Mehrfamilienhaus mit 45 Mietern evakuiert worden. Vor dem Hauseingang brannte gegen 1 Uhr ein Sperrmüllhaufen. Der Rauch zog ins Gebäude und auch die Fassade hatte schon Feuer gefangen, als die Feuerwehr eintraf. Die meisten Bewohner waren auf ihre Balkone geflüchtet. Einige wurden mit Drehleitern in Sicherheit gebracht, die anderen blieben dort, bis der Brand gelöscht und das Treppenhaus rauchfrei war. Verletzt wurde niemand. Das Haus ist unbewohnbar, weil der Eingang durch das Feuer stark beschädigt wurde. Die Bewohner wurden deshalb von der Stadt untergebracht. Die Polizei vermutet, dass jemand den Sperrmüllhaufen absichtlich angezündet hat.
 
 

Prozessstart wegen Serienvergewaltigungen

Vor dem Landgericht Essen startet heute der Prozess wegen der Serienvergewaltigungen von Schülerinnen im Ruhrgebiet. Angeklagt sind fünf Jugendliche und junge Männer - der älteste davon kommt aus Wuppertal. Mindestens sieben Mädchen sollen sie vergewaltigt haben. Womöglich gibt es noch Fälle, von denen die Staatsanwaltschaft nichts weiß. Ausgangspunkt waren laut Anklage Verabredungen über soziale Netzwerke oder über Bekannte. Dann wurden die Opfer jeweils zu entlegenen Orten gefahren und von mehreren Angeklagten vergewaltigt.
 
 

Grundstein für eine der größten Freiflughallen

Im Zoo wird heute Vormittag der Grundstein für die Vogelflug-Anlage Aralandia gelegt. Es wird europaweit eine der größten Freiflughallen. Dort sollen seltene Papageienarten leben und die Zoobesucher können sich zwischen den Tieren frei bewegen. Die Halle wird fünf Millionen Euro kosten - sie ist das bisher größte Projekt des Zoovereins. Das Gelände oberhalb der Zooterrassen ist jetzt fertig erschlossen. In Kürze wird die Bodenplatte gebaut. Im kommenden Jahr soll Aralandia fertig sein.
 
 

Ferienstaus auch rund um Wuppertal erwartet

Zum Beginn der Sommerferien wird heute die erste große Reisewelle erwartet. Auch auf den Autobahnen rund um Wuppertal drohen Staus, die noch länger sind als sonst. Die Staugefahr ist laut ADAC heute zwischen 13 und 20 Uhr am größten, morgen ab 11 Uhr. Über die A1 und die A3 führen zwei der Haupt-Urlaubsrouten. Und weil die A46 die beiden verbindet, wird es auch da viel Verkehr geben. Außerdem gibt es auf allen drei Autobahnen gerade in unserer Region viele Baustellen. Der ADAC warnt davor, bei Stau die Autobahn zu verlassen und durch die Stadt oder über Land zu fahren. Das sei erst bei Staus von mehr als zehn Kilometern ein Zeitgewinn.
 
 

Fahrschüler mitschuldig an Verzögerungen

Viele Fahrschüler sorgen selbst dafür, dass sich ihre Prüfung verzögert. Oft fehlen Formulare oder sie werden zu spät abgegeben. Dazu kommt, dass auch Straßenverkehrsamt und TÜV im Moment länger brauchen. Wie berichtet hat der TÜV zu wenig Fahrprüfer. Fahrlehrer empfehlen, die vollständigen Dokumente schon sehr früh abzugeben. Denn wenn sich die Prüfung verzögert, müssen die Fahrschüler oft noch zusätzliche Fahrstunden bezahlen, damit sie nicht aus der Übung kommen.
 
 
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mit Sven Sandbothe
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