Nachrichten vom 17.01.2018

Neuer Forensik-Standort im Gespräch

Das Land denkt offenbar über einen weiteren Standort für die geplante Forensik in Wuppertal nach. Das sagen die drei Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordneten. Und werfen dem Land vor, sich nicht mit der Stadtspitze abgestimmt zu haben. Der Landtagsabgeordnete Andreas Bialas wollte vom Land wissen, was aus dem Umzug der Bereitschaftspolizei von Lichtscheid an die Parkstraße wird. In der Antwort heißt es demnach, der Umzug sei noch nicht beschlossen. Und falls die Polizei auf Lichtscheid bliebe, stünde die Fläche an der Parkstraße für den Bau einer Forensik zur Verfügung. Die drei SPD-Landtagsabgeordneten kritisieren, die Landesregierung bringe damit Chaos in den Prozess um einen möglichen Forensikstandort. Die Stadt plant mit der Kleinen Höhe als Standort für die Klinik.
 
 

Viel Regen im Dezember

Im Dezember hat es in Wuppertal ungewöhnlich viel geregnet. Am nassesten war es an der Ronsdorfer Talsperre. Dort hat der Wupperverband 215 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen, das sind 65 Liter mehr als in einem durchschnittlichen Dezember. Ähnlich sah es auch an der Messstelle Buchenhofen aus. Auch Schnee gab es im Dezember: in Buchenhofen lagen am 10. Dezember über 15 Zentimeter Schnee. Die Sonne dagegen haben wir letzten Monat nur selten gesehen.
 
 

Döppersberg: Erste Mieter auf der Geschäftsbrücke stehen fest

Vier Mieter stehen für die Geschäftsbrücke am Döppersberg fest. Die Modekette Tally Weijl, ein DM-Drogeriemarkt, eine Backwerk-Filiale und ein Shop von Vorwerk ziehen jeweils in ein Ladenlokal. Die Drogeriemarkt-Kette dm eröffnet ihre vierte Filiale im Umkreis von 500 Metern. Mit der Filiale am Döppersberg wolle man für die Kunden noch besser erreichbar sein. Auch Backwerk ist bereits mehrfach in der Elberfelder City vertreten. Vorwerk hat bislang einen kleinen Shop am Wall, der dieses Jahr an den Döppersberg umzieht. Die Vermarktungsfirma Signature Capital sagt allerdings auch, dass noch nicht alle Ladenlokale vergeben seien.
 
 

Bewerbungen für Bürgerbeteiligungsbeirat noch möglich

Wuppertaler können sich noch bis Sonntag für die Mitarbeit im Beirat für Bürgerbeteiligung bewerben. Der soll zukünftig darauf achten, dass alle Wuppertaler an wichtigen Entscheidungen und großen Projekten beteiligt werden. Fünf normale Wuppertaler sollen in dem Beirat sitzen, zusammen mit Politikern, Mitarbeitern der Stadt und Vertretern von Vereinen und anderen Institutionen. Bewerben sich mehr als fünf Menschen für den Beirat, entscheidet das Los. Unter anderem hatte der ehemalige Dezernent für Bürgerbeteiligung, Panagiotis Paschalis, angekündigt, sich für den Beirat zu bewerben. Bewerbungen sind per Mail an buergerbeteiligung@stadt.wuppertal.de möglich, telefonisch unter der 563-6730 oder persönlich im Rathaus, Stabsstelle Bürgerbeteiligung.
 
 

Bezahlung von Tageseltern vor Gericht

Wie viel Geld muss die Stadt Wuppertal an Tagesväter und Tagesmütter zahlen? Das entscheidet sich nächste Woche am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Über die Klage einer Wuppertaler Tagesmutter wird jetzt höchstrichterlich entschieden. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte geurteilt, dass die Stadt den Tageseltern zu wenig Geld zahlt. Das Oberverwaltungsgericht hatte dann aber der Stadt Recht gegeben. Die Arbeitsgemeinschaft Wuppertaler Tagespflegepersonen hat dagegen wiederum Revision beantragt. Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens fordern die Tageseltern von der Stadt eine Erhöhung der Vergütung.
 
 

Sturmwarnung für Wuppertal

Wuppertal droht morgen wieder Sturm. Der Deutsche Wetterdienst hat für unsere Stadt eine Unwetterwarnung herausgegeben. Er erwartet schweren Sturm mit orkanartigen Böen. Das heißt, es drohen Bäume umzufallen und Ziegel von Dächern zu fallen. Die Warnung gilt zunächst von morgen 7 Uhr bis zum Mittag. Vor zwei Wochen erst hatte Sturmtief "Burglind" in Wuppertal kleinere Schäden angerichtet.
 
 

Zoo gibt Schneeleoparden-Weibchen ab

Einer der in Wuppertal geborenen Schneeleoparden hat den Zoo verlassen. Gestern ist das Weibchen namens Bhavani nach Schweden gebracht worden. Dort soll sie für Nachwuchs sorgen. Bisher hatte Bhavani mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in der neuen Schneeleopardenanlage hier in Wuppertal gelebt. Inzwischen ist sie im Zoo "Rovdjurspark" im mittelschwedischen Städtchen Orsa angekommen. Der Umzug gehört zum Europäischen Erhaltungzuchtprogramm für Schneeleoparden. Das soll helfen, die hochbedrohte Katzenart zu retten.
 
 

Wuppertaler wegen Vergewaltigung angeklagt

Ein Wuppertaler steht ab heute vor Gericht, weil er seine Freundin vergewaltigt haben soll. Laut Anklage liegen die Taten schon mehrere Jahre zurück. Im Jahr 2011 soll der Mann seiner damalige Lebensgefährtin zunächst Schlafmittel eingeflößt haben - dann soll er sich an der Frau vergangen haben. Der Mann ist heute 51 Jahre alt. Angeklagt ist er wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung.
 
 

Mann unter Auto eingeklemmt

Bei einem Unfall in Langerfeld ist ein Mann unter einem Auto eingeklemmt worden. In der Einfahrt zu einer Tiefgarage am Schmitteborn geriet der 57-Jährige unter ein Auto - wie das passieren konnte, ist noch unklar. Der Mann war stark angetrunken. Die Feuerwehr musste den Wagen mit einem Luftkissen anheben, um den Mann zu bergen. Er wurde dann ins Krankenhaus gebracht. Er scheint aber keine schweren Verletzungen davongetragen zu haben.
 
 

Räuber und Einbrecher geschnappt

Zufällige Zeugen haben an der Steinbeck einen Handtaschenräuber geschnappt. Der Mann hatte gestern Mittag einer Frau die Tasche entrissen. Zwei Passanten liefen dem Täter nach und holten ihn bald ein. Sie konnten den 52-Jährigen festhalten, bis die Polizei kam. Die nahm den Räuber vorläufig fest. Die Frau bekam ihre Tasche wieder. Sie verletzte sich bei dem Überfall leicht.
Am Arrenberg hat die Polizei gestern zwei Einbrecher festgenommen. Sie waren in ein Mehrfamilienhaus eingestiegen, eine Bewohnerin bemerkte das und rief die Polizei - die erwischte die Täter noch im Hausflur.
 
 

Wetter sorgt für lange Staus

Die Verkehrsstörungen wegen des Winterwetters halten sich auf den innerstädtischen Straßen inzwischen im Rahmen. Der Winterdienst ist unterwegs und streut vor allem auf den Höhen. Dort können Straßen glatt vom Schneematsch sein. Die Busse der WSW erreichen inzwischen wieder alle Stadtteile, allerdings fahren sie teilweise nicht pünktlich. Schwierig ist die Lage auf den Autobahnen rund um Wuppertal. Mehrere Unfälle sorgen für lange Staus auf der A1 und der A46.
 
 

Vertrauliche Geburt statt Babyklappe

In Wuppertal hat es bislang sechs vertrauliche Geburten gegeben. Diese besondere Form einer Geburt ist in Deutschland vor knapp vier Jahren eingeführt worden - als bessere Alternative zur Babyklappe. Bei einer vertraulichen Geburt bleiben die Mütter anonym. Beim Frauenarzt und im Krankenhaus benutzen sie ein Pseudonym. Der echte Name kommt aber in einen Briefumschlag, den das Kind öffnen darf, wenn es 16 ist. Bei der Babyklappe hingegen gehen die Mütter oft gar nicht zum Arzt und bringen das Baby ganz alleine zur Welt - das ist für beide gefährlich. In die Babyklappe in Wuppertal wurde seit über zwei Jahren kein Baby mehr gelegt. Das ist zwar so lange wie noch nie, aber noch zu früh, um von einer Trendwende zur vertraulichen Geburt zu sprechen.
 
 

Neuartiges Bus- und Bahnticket

Der VRR erprobt in den nächsten Monaten einen neuen Tarif. Fahrgäste sollen demnächst auch in Wuppertal ohne Ticket Bus und Bahn fahren können. Per Smartphone und mit einer speziellen App sollen sie bei einer Fahrt ein- und auschecken und dann exakt für die gefahrenen Kilometer bezahlen. Der VRR sucht dafür ab März Testpersonen - am liebsten Menschen, die bisher nur selten oder gar nicht Bus und Bahn fahren. In einer ersten Phase soll getestet werden, ob die GPS-Erfassung und das Ein- und Auschecken funktionieren. Danach soll dann der neue elektronische Tarif eingeführt werden - mit einem Grundpreis und einem Preis pro gefahrenem Kilometer. Wer Interesse an dem Test hat, bekommt im Internet mehr Informationen.
 
 

WSV gewinnt Test in Ennepetal

Der Wuppertaler SV hat am Abend ein Testspiel gewonnen. Bei Oberligisten TuS Ennepetal gab es einen 3:0-Erfolg. Torschützen waren Kramer und zweimal Hagemann. Mit Semir Saric vom SC Paderborn war ein Testspieler dabei, den der WSV eventuell verpflichten möchte.
 
 
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