Nachrichten vom 18.01.2018

Fehlalarm der Sirenen im Osten der Stadt

Im Wuppertaler Osten sind gegen 18:30 Uhr die Sirenen für den Katastrophenalarm losgegangen. Das war aber nur ein Fehlalarm. Die Feuerwehr hat uns mitgeteilt, dass nichts passiert ist. Sie kann sich bislang nicht genau erklären, wodurch die Sirenen ausgelöst wurden, und vermutet einen technischen Defekt.
 
 

Durch den Sturm: Zwei verletzte Feuerwehrleute

In Wuppertal sind zwei Feuerwehrleute durch den Sturm leicht verletzt worden. Sie fuhren mit einem Rettungswagen über den Deutschen Ring in Varresbeck, als genau vor ihnen ein Baum auf die Straße fiel. Der Rettungswagen rammte den Baum und die Feuerwehrleute erlitten durch den Aufprall ein leichtes Schleudertrauma. Der Patient, der im Rettungswagen lag, wurde nicht verletzt. Der Rettungswagen selbst hat eventuell einen Totalschaden.
 
 

Mehrere hundert Sturmeinsätze in Wuppertal

Bis auf den Unfall mit dem Rettungswagen (siehe oben) hat der Sturm in Wuppertal keine Verletzten gefordert. Aber der Feuerwehr sind 300 gefährliche Stellen gemeldet worden - meistens umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste. Über 170 Einsätze sind beendet, der Rest muss noch abgearbeitet werden. Das wird voraussichtlich bis zum späten Abend dauern. In der Spitzenzeit waren 300 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz. Heute Mittag konnte für 20 Minuten auch die Schwebebahn nicht fahren. In Vohwinkel war ein Baum in das Gerüst der Schwebebahn gefallen. Sehr problematisch ist die Situation immer noch für viele Bahnpendler, die nach Wuppertal wollen oder von hier nach Hause - weil der Zugverkehr in NRW komplett eingestellt wurde. Allein bei der Wuppertaler Uni gibt es 15.000 Studenten, die nicht in Wuppertal wohnen.
 
 

Forensik-Diskussion: Vorwürfe gegen Stadtspitze

In der neuen Diskussion um einen Forensik-Standort in Wuppertal gibt es Vorwürfe gegen die Stadtspitze. Die Stadt habe es offenbar versäumt, eine verbindliche Vereinbarung mit dem Land zu treffen, heißt es von der FDP. Hintergrund ist, dass das Land NRW die Bereitschaftspolizei eventuell doch nicht von Lichtscheid an die Parkstraße umziehen lassen will. Und laut Land könnte die Forensik dann vielleicht auch an der Parkstraße gebaut werden, neben dem Jugendgefängnis.
 
 

Vor dem Sturm: Motorradfahrer schwer verletzt

Heute Morgen ist in Wuppertal ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Der 23-Jährige wurde auf der Schmiedestraße von einem Auto gerammt. Die Autofahrerin hatte den Fahrstreifen gewechselt und das Motorad übersehen.
 
 

AStA: Wahlfälschung in der Uni nicht strafbar

Der AStA der Wuppertaler Uni fordert, dass Wahlfälschung auch bei Uni-Wahlen verfolgt wird. Noch bis morgen wird an der Uni ein neues Studierendenparlament gewählt. Zuletzt gab es dabei Hinweise auf Manipulationen. Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen aber eingestellt, heißt es, weil Wahlfälschung bei Uni-Wahlen nicht unter Strafe stehe. Das AStA-Landestreffen in NRW hat an Bund und Land appelliert, die Gesetze zu ändern.
 
 

Grüne freuen sich über neue Forensik-Diskussion

Die Wuppertaler Grünen sind gespannt auf die weiteren Planungen in Sachen Forensik. Das Land schließt nicht aus, dass es die Klinik für psychisch kranke Straftäter an der Parkstraße in Ronsdorf baut. Dort sollte eigentlich die Bereitschaftspolizei hinziehen, dieser Plan könnte sich aber noch ändern. Die Wuppertaler Grünen fänden es gut, wenn noch einmal Bewegung in die Forensik-Pläne kommt. Sie sind dagegen, die Kleinen Höhe zu bebauen, die aktuell für die Forensik vorgesehen ist.
 
 

Jugendlicher löst Polizei-Einsatz mit Spielzeugwaffe aus

Ein Jugendlicher mit einer Softair-Pistole hat gestern in Elberfeld für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Der 15-Jährige stand auf dem Dach eines Geschäftshauses und schoss mit seiner Spielzeugwaffe Richtung Marktplatz. Eine Stunde lang waren viele Polizisten im Einsatz. Der Jugendliche ließ sich dann ohne Widerstand festnehmen und wurde zu seiner Mutter gebracht. Ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
 
 

Hafke (FDP) zufrieden mit Landeshaushalt

Der Wuppertaler FDP-Landtagsabgeordnete Marcel Hafke lobt die schwarz-gelbe Landesregierung für ihren Haushalt. Davon würden auch Wuppertal und das Bergische Städtedreieck insgesamt profitieren. Um die Kinderbetreuung weiter zu verbessern, seien weitere Ausgaben geplant. Außerdem solle das Kinderbildungsgesetz reformiert werden. Wuppertal erhalte außerdem zwei Millionen Euro vom Land für die Integrationsarbeit. Das Geld kommt vom Bund und wird vom Land an die Städte weiter gegeben. Die Wuppertaler Grünen freuen sich, dass Geld aus der Integrationspauschale nach Wuppertal fließt. Ursprünglich wollte die Landesregierung das geld komplett selbst behalten. Die Grünen finden, die 100 Millionen Euro, die insgesamt an die Kommunen weiter gereicht werden, seien zwar viel zu wenig, aber besser als nichts.
 
 

RSC gewinnt gegen SC Moskitos

Der RSC Cronenberg hat gestern in der Rollhockey-Bundesliga gegen den SC Moskitos deutlich gewonnen. Am Ende stand es 18:3, damit steht deer RSC jetzt auf dem siebten Tabellenplatz.
 
 

Sturmwarnung: Zoo bleibt zu, Schulen schließen früher

Auch in Wuppertal warnt der Deutsche Wetterdienst heute vor Sturm. Einzelne Böen könnten bis zu 130 km/h erreichen. Die Warnung gilt von 7 bis 18 Uhr. Der Wuppertaler Zoo bleibt deshalb den ganzen Tag geschlossen. Dort stehen viele alte Bäume, die bei starkem Wind Äste verlieren oder ganz umfallen könnten. Das ist für Besucher und Tiere zu gefährlich. Löwen und Tiger zum Beispiel kommen deshalb heute gar nicht auf ihre Außenanlagen. Auch Schulen reagieren auf die Unwetterwarnung: Das Carl-Duisberg-Gymnasium hat angekündigt, nach der zweiten Schulstunde zu schließen, damit alle Schüler vor dem Höhepunkt des Sturms sicher nach Hause kommen. Auch die Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule hat jetzt geschlossen, die Hauptschule Wichlinghausen will um 10:30 Uhr Schluss machen. Das Schulministerium hatte den Direktoren frei gestellt, ob Unterricht stattfindet oder nicht. Die Deutsche Bahn schließt Probleme nicht aus. Sie hat die Geschwindigkeit ihrer Züge vorsorglich reduziert, deshalb kann es zu Verspätungen kommen.
 
 

Mögliche Diesel-Fahrverbote könnten umfangreich werden

Wuppertal ist vermutlich die Stadt mit den meisten Messstationen für Stickstoffdioxid in ganz Deutschland. Die hatte die Stadt vor über zehn Jahren eingerichtet, um möglichst genau zu wissen, wie die Luftqualität in Wuppertal ist. Falls Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge eingeführt werden, könnte die Fahrverbotszone in unserer Stadt deshalb besonders groß ausfallen. Bei uns gibt es 26 Messstationen, an 17 wird der Grenzwert überschritten. Wenn man sich anguckt, wo diese 17 Messstationen sind, könnten am Ende zwei Fahrverbotszonen herauskommen, die den beiden Wuppertaler Umweltzonen entsprechen, die es schon lange gibt. Dort leben über die Hälfte aller Wuppertaler. Wie wahrscheinlich eine so große Fahrverbotszone ist, ist zurzeit aber nicht absehbar. Die Stadt will das betroffene Gebiet auf jeden Fall möglichst klein halten, falls es überhaupt zu Fahrverboten kommt.
 
 

Stadt fordert Klarheit in Sachen Forensik-Standort

Die Stadt fordert vom Land, sich in Sachen Bereitschaftspolizei und Forensik endlich festzulegen. Gestern war bekannt geworden, dass die neue Landesregierung die Parkstraße in Ronsdorf als Standort für die forensische Klinik in Betracht zieht. Vieles hängt davon ab, ob die Bereitschaftspolizei auf Lichtscheid bleibt oder an die Parkstraße umzieht. Das prüft das Land gerade - will sich dafür aber anders als abgesprochen bis Mitte des Jahres Zeit lassen. Bleibt die Bereitschaftspolizei auf Lichtscheid, zieht das Land in Betracht, die Forensik an der Parkstraße zu bauen. Oberbürgermeister Andreas Mucke will jetzt vom Land wissen, warum es diesen Standort überhaupt vorschlägt. Die Stadt plant mit der Kleinen Höhe als Standort für die forensische Klinik.
 
 

Einbrecher zu Haftstrafen verurteilt

Das Landgericht Münster hat drei Männer verurteilt, die von Wuppertal und Essen aus mehrere Einbrüche begangen haben. Sie waren im Herbst 2016 nach Deutschland eingereist und dann vor allem im Münsterland in Einfamilien- und Reihenhäuser eingestiegen. Sie erbeuteten Bargeld, Schmuck und Elektroartikel. Eine Ermittlungskommission der Polizei hatte die Männer überführt. Zwei von ihnen müssen acht Jahre ins Gefängnis, ein weiterer für sechs Jahre und neun Monate.
 
 

BHC gewinnt Testspiel

Der Bergische HC hat das erste Testspiel des Jahres gewonnen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat der BHC gestern in der Solinger Klingenhalle gegen Zweitliga-Konkurrent TUSEM Essen 34:26 gewonnen.
 
 
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