Nachrichten vom 23.04.2019

IG Bau kritisiert zu hohe Zahl an Langzeitarbeitslosen

In Wuppertal gibt es nach Gewerkschaftsangaben zu viele Langzeitarbeitslose. Wie die IG Bau mitteilt, ist die Zahl zwar in den vergangenen zehn Jahren um 40 Prozent gesunken, aber trotzdem viel zu hoch. Angesichts der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt könnten es weniger sein, heißt es. Die Gewerkschaft bezeichnet ein aktuelles Förderprogramm des Bundesarbeitsministeriums als überfälligen Kraftakt. Demnach bekommt das Wuppertaler Jobcenter zusätzliche 42 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen bis 2022 vor allem Lohnzuschüsse für Firmen bezahlt werden, die Langzeitarbeitslosen einen Job geben.
 
 

Welttag des Buches auch in Wuppertal

Heute ist "Welttag des Buches". Aus diesem Anlass bekommen viele Schülerinnen und Schüler in Wuppertal ein Buch geschenkt. Insgesamt profitieren mehr als 3600 in unserer Stadt von einer Aktion der Post. Sie verschenkt den Fantasyroman "Der Geheime Kontinent". Es sei altersgerechter Lesestoff für Viert- und Fünftklässler, heißt es von der Post. In 144 Wuppertaler Schulklassen werden Gutscheine vergeben, mit denen die Kinder die Bücher abholen können - in der Bibliothek oder in einem Buchladen in Ronsdorf.
 
 

Historisches Zentrum bietet Besichtigungen und Führungen

Das Historische Zentrum bietet ab dem Monatsende viele Besichtigungen und Führungen an. Aufgrund von Bauarbeiten bleibt das Museum bis 2020 geschlossen. Das neue Programm zur Industriekultur lädt deshalb zu vielen Veranstaltungen vor Ort ein. Zum Beispiel gibt es Besuche der Bandweberei Sohn, der Färberei Weskott und vieler weiterer Betriebe. Außerdem verweist das Museum auf bestehende Themenrouten, wie entlang der Schwebebahn oder an der Nordbahntrasse.
 
 

Weniger Bäcker, aber nicht weniger Backgeschäfte

Auch in Wuppertal gibt es immer weniger traditionelle Bäckereien. Der Obermeister der Kreishandwerkerschaft bestätigt den Trend, der in ganz Deutschland zu beobachten ist. Jetzt gebe es nur noch ein Sechstel der Betriebe, die es vor 20 Jahren noch waren. Ein Problem ist das aber nicht unbedingt: Die Zahl der Geschäfte hat sich kaum verändert. Das liege daran, dass viele Betriebe inzwischen Filialen betreiben und auch eine größere Auswahl sowie Gastro-Bereiche bieten würden. Die Konkurrenz durch große Ketten und die Backauslage in Supermärkten sei hier noch nicht gefährdend. Allerdings kämpfen auch die Wuppertaler Bäcker damit, dass es kaum noch Nachwuchs gibt. In ganz Deutschland hat sich die Zahl der klassischen Bäckereien in den letzten zehn Jahren um 30 Prozent verringert.
 
 

Schwer verletzter Fußgänger in Ronsdorf gefunden

Auch in Ronsdorf wurde ein schwer verletzter Fußgänger gefunden. Das Opfer - ein 50-jähriger Mann - lag am späten Samstagabend auf der Remscheider Straße.Auch hier bittet die Polizei dringend um Zeugenhinweise. Wie er verletzt wurde, konnte bislang noch nicht ermittelt werden, weil der Mann weiter nicht befragt werden konnte. Er liegt auf einer Intensivstation. Laut der Polizei scheint wohl kein Autounfall die Ursache zu sein - das kann bislang aber nicht endgültig ausgeschlossen. Einen Zusammenhang mit der Fahrerflucht und dem Schwerstverletzten an der Cronenberger Straße gebe es nicht.
 
 

Weiter Waldbrandgefahr in Wuppertal

Nach mehreren kleinen Waldbränden warnt die Wuppertaler Feuerwehr: Im Wald ist Rauchen oder Grillen im Moment tabu. In Cronenberg mussten die Einsatzkräfte gestern gleich zwei Feuer löschen. Womöglich wurden sie absichtlich oder fahrlässig gelegt. In Solingen und in Hilden brannte es zuletzt auch auf mehreren Grünflächen. Laut Deutschem Wetterdienst herrscht in unsere Region im Moment überall erhöhte Waldbrandgefahr. Noch schlimmer ist die Situation in Ostdeutschland und Teilen Bayerns. Grund ist vor allem die schon länger währende Trockenheit.
 
 

Mann in Lebensgefahr - Polizei sucht Unfallfahrer

Die Polizei setzt bei der Fahndung nach einem flüchtigen Autofahrer auf Hilfe der Menschen in Wuppertal. Der oder die Gesuchte hat am Freitag Abend auf der Cronenberger Straße einen Mann angefahren. Der wurde schwerst verletzt und schwebt immer noch in akuter Lebensgefahr. Alle bisherigen Bemühungen, den Unfallverursacher zu finden, waren erfolglos. Weder die Befragung der Anwohner noch das Verteilen von Flugblättern hat Hinweise gebracht. Das Unfallopfer ist 27 Jahre alt und wohnt in der Nähe des Tatorts zwischen Klever Platz und Röntgenweg.
 
 

Hochzeitsgesellschaft blockiert B7

Einmal mehr ist in Wuppertal eine Hochzeitsfeier ausgeartet. Am Ostersonntag Nachmittag blockierten die Feiernden mit rund 80 Autos die Kreuzung Düsseldorfer Straße/Pahlkestraße. Anwohner riefen die Polizei. Als die ankam, tanzten und musizierten die Hochzeitsgäste auf der B7 in Höhe der Bushaltestelle Schliepershäuschen. Durch einen weggeworfenen Feuerwerkskörper war dadurch ein Stück Grünfläche abgebrannt. Die Polizisten stellten weitere Feuerwerkskörper sicher und schrieben mehrere Anzeigen. In den vergangenen Wochen gab es mehrere Zwischenfälle bei orientalischen Hochzeitsfeiern. Weil das in ganz NRW immer häufiger passiert, hat Innenminister Reul schon angekündigt, Fehlverhalten bei solchen Anlässen künftig konsequent zu ahnden.
 
 

Lindh: Flüchtlings-Krise wird sich nicht wiederholen

Einen Flüchtlings-Andrang wie 2015 wird es nicht mehr geben - das glaubt der Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh sicher. Er sagt: Es ist in Ordnung, dass die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Art-Hotel in Heckinghausen geschlossen wird. Dass noch einmal mehr Menschen zu uns kommen, als zur Zeit, hält er für möglich, aber nicht mehr im Ausmaß wie vor vier Jahren. Lindh plädiert für eine konsequente Seenotrettung. Dass immer mehr Menschen im Mittelmeer ertrinken, dürfe man nicht hinnehmen. Der SPD-Politiker war zuletzt erneut in Malta, um sich dort über die Situation der Bootsflüchtlinge zu informieren.
 
 

Messerstecherei in Oberbarmen

In Oberbarmen ist gestern ein Wuppertaler auf offener Straße niedergestochen worden. An der Schülkestraße gerieten laut Polizei mehrere Männer aneinander - die Beteiligten kannten sich untereinander. Die Polizei wurde gerufen und fand vor Ort den 33-jährigen Mann, dem einer der Kontrahenten ein Messer in den Rücken gestochen hatte. Der Mnn wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Kripo ermittelt, weil bisher noch völlig unklar ist, was genau sich abgespielt hat. Die Polizei hofft, dass sich noch Zeugen melden.
 
 

Bauarbeiten hinter den Arkaden

In der Elberfelder Innenstadt gibt es ab heute (23.4.) eine neue Baustelle. Die WSW reparieren Kanäle in der Wesendonkstraße, in der Nähe der Hofaue. Deshalb kann man nicht mehr hinter der Parkhauseinfahrt der City Arkaden links abbiegen. Eine Umleitung über die Zollstraße ist ausgeschildert. Die Zollstraße wird dafür zur Einbahnstraße in Richtung Kipdorf. Die Arbeiten sollen drei Wochen dauern.
 
 

Lärmschutz für Paket-Zentrum Schwesterstraße

Die neue große Zustellbasis für DHL-Pakete an der Schwesterstraße in Elberfeld bekommt auch Lärmschutzwände. Das teilte die Stadt auf Nachfrage von Radio Wuppertal mit. Anwohner befürchten, dass es durch die Zustellbasis lauter wird. Von dort verteilen jeden Tag bis zu hundert gelbe Zustellfahrzeuge die Pakete. Und die kommen nachts in großen LKW an. Laut Stadt sind aber Lärmschutzwände vorgeschrieben. DHL mietet den Neubau und will die Zustellbasis spätestens zum Weihnachtsgeschäft in Betrieb nehmen. Es wird ein großes gelbes Gebäude mit 50 Toren, genau wie in Ronsdorf am Erich-Hoepner-Ring.
 
 

Serien-Macher bleiben in Wuppertal

Die erfolgreichen Filme- und Serienmacher "Outside the Club" wollen weiter in Wuppertal bleiben. Das Unternehmen hat die mehrfach ausgezeichnete Serie Wishlist produziert. Jetzt arbeite man zum Beispiel an einer Serie in Zusammenarbeit mit Warner Brothers. Trotzdem plane man weiter mit dem Standort Wuppertal, sagt Mitgründer Marcel Becker-Neu. Hier gebe es viele Schauplätze, an denen man drehen kann, die in Film und Fernsehen noch neu sind. Außerdem sei die Stadt besonders vielseitig. Aktuell arbeitet Outside the Club allerdings nicht an einer neuen Staffel Wishlist. Die ersten beiden Staffeln wurden mit dem Grimme-Preis prämiert und spielen auch hier in Wuppertal.
 
 

Info-Veranstaltung zur Seilbahn

Vor der Bürgerbefragung zur Seilbahn macht Radio Wuppertal eine große Info-Veranstaltung. Am 09. Mai sprechen wir einen Abend lang mit Befürwortern, Gegnern und mit Verkehrsexperten über das Projekt. Zu der öffentlichen Veranstaltung im Elba-Zukunftswerk kann jeder kommen. Sie wird aber auch live bei RW übertragen. Die Bürgerbefragung zur Seilbahn ist am Tag der Europawahl - dem 26. Mai. Das Ergebnis ist für die Politik nicht bindend, der Stadtrat wird sich dennoch aller Voraussicht nach daran orientieren. Termin für die Info-Veranstaltung ist Donnerstag, der 09.Mai, ab 20 Uhr in der Codeks-Event-Arena im ELBA-Zukunftswerk, Moritzstraße 14. Der Eintritt ist frei.
 
 

Wuppertaler auf Autobahn-Toilette ausgeraubt

Auf einem Autobahn-Rastplatz bei Langenfeld ist am Wochenende ein schwer verletzter Wuppertaler gefunden worden. Der Mann wurde offenbar auf der Toilette des Rastplatzes Wolfhagen an der A59 ausgeraubt und zusammengeschlagen. Zeugen hörten Hilfeschreie aus dem Toilettengebäude, dort fanden sie den blutverschmierten Wuppertaler. Der Mann war am Kopf verletzt. Er wurde in eine Klinik gebracht. Die Zeugen erinnern sich an zwei Autos, die hinter die Toilette fuhren, als das spätere Opfer dort drin war. Zwei bis drei Männer sollen den Wuppertaler ausgeraubt haben und dann mit hohem Tempo wieder auf die Autobahn gefahren sein.
 
 
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  • 19:30h (23.4.2019)