Nachrichten vom 17.07.2018

Uni forscht zur Sharing Economy

Teilen statt kaufen - an der Wuppertaler Uni wird der Trend zur sogenannten "Sharing Economy", der "Teil-Wirtschaft" erforscht. Bei einer mehrtägigen Veranstaltung im Herbst werden solche Geschäftsmodelle untersucht. Die Teilnehmer wollen herausfinden, wie das Potenzial dieses Trends ist, vor allem im Hinblick auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Zur Herbstakademie "Sharing in the City" sind Studierende, Absolventen und Praktiker angesprochen.
 
 

Stadt zieht Diesel ohne Update nicht aus dem Verkehr

Knapp 50 Wuppertaler Diesel-Fahrer haben immer noch kein Software-Update durchführen lassen. Die Stadt will dagegen im Moment nichts tun - weiter seien zu viele Fragen offen. Man warte noch auf eine NRW-weite Vorgabe, sagt ein Sprecher. Ein Alleingang würde nichts bringen, das zeige ein Fall in Köln. Dort wurde angeordnet, dass ein Auto ohne aktuelle Software stillgelegt werden soll. Der Halter klagte dagegen, der Prozess läuft noch. Das Urteil warte auch die Wuppertaler Verwaltung ab. Ob so eine Stilllegung an sich überhaupt gerechtfertigt ist, sei auch noch nicht geklärt. Denn: Durch die manipulierte Diesel-Technik dürften die Autos nicht in die Umweltzonen. Außerhalb können die aber fahren.
 
 

Zeugen nach Unfall an der Uni gesucht

Die Polizei sucht Zeugen nach einem Unfall an der Uni. Eine 23 jährige Frau wurde heute Morgen an der Gaußstraße von einem Mini Cooper angefahren. Der Fahrer, ein Mann Anfang 20, stieg aus und schaute was passiert war. Weil die jnge Frau unter Schock stand, spürte sie ihre Verletzungen nicht. Der Unfallfahrer fuhr dann davon. Erst zuhause bemerkte die Frau ihre Verletzungen am Beim und ging zur Polizei. Die sucht jetzt den Unfallfahrer: er war blond, trug kurze Kleidung und fuhr einen schwarzen Mini Cooper mit Mettmanner Kennzeichen. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.
 
 

Sommer-Wetter sorgt weiter für hohe Waldbrandgefahr

Die Waldbrandgefahr in Wuppertal bleibt weiterhin erhöht. Der Deutsche Wetterdienst misst die Gefahr in fünf Warnstufen, für Wuppertal gilt heute Warnstufe vier. Die Feuerwehr warnt erneut ausdrücklich davor, unvorsichtig mit offenem Feuer umzugehen. Zigarettenkippen dürfen in der Nähe von Wäldern, Wiesen oder Feldern auf keinen Fall einfach weggeworfen werden. In den Wäldern ist das Rauchen grundsätzlich verboten. Wer erwischt wird, muss ein Ordnungsgeld zahlen. Wer draußen grillt, soll sich von Sträuchern und Büschen fernhalten. Auch Glasscherben oder weggeworfene Flaschen können bei der großen Trockenheit eine Gefahr sein. Sie verstärken das Sonnenlicht wie eine Lupe und können ein Feuer entfachen. Für die ganze restliche Woche gilt laut dem Deutschen Wetterdienst in Wuppertal erhöhte Waldbrandgefahr.
 
 

Bauflaute in Wuppertal

In Wuppertal sind im vergangenen Jahr 225 Neubauwohnungen entstanden. Das ist fast ein Drittel weniger als im Jahr davor. Vor allem Wohnraum in Ein- oder Zweifamilienhäusern wird in unserer Stadt sehr wenig gebaut - nur 76 Wohneinheiten kamen im vergangenen Jahr dazu. Die Investitionen in den Wohnungsbau seien zu gering, beklagen Arbeitgeber und die Gewerkschaft im Baugewerbe. Das Ziel der großen Koalition in Berlin, Deutschlandweit 1,5 Millionen Neubauwohnungen zu schaffen, sei in weiter Ferne. Gerade in ärmeren Städten wie Wuppertal sei es wichtig, dass sich nicht nur Top-Verdiener eigene Wohnungen oder Häuser leisten können.
 
 

Neuer Fußweg für die Nordbahntrasse

Auf einem Teil der Nordbahntrasse wird ein zusätzlicher Fußweg angebaut. Der wird 800 Meter lang sein und vom Deutschen Ring bis zum Abzweig des Tescher Stichs - einer kurzen Trasse zur Bahnstraße - führen. Die WSW verlegen zur Zeit in dem Bereich eine Gas-Hochdruckleitung. Wenn das geschehen ist, kann die Stadt dort den Fußweg anlegen. Der wird vermutlich ab November nutzbar sein.
 
 

Einbrecher stehlen Becken aus Proberaum

Einbrecher haben sich in dieser Woche den Proberaum einer Band vorgenommen. Die unbekannten Täter öffneten den Eingang zum Gebäude in der Winchenbachstraße. Die Beute war das Becken eines Schlagzeugs. Bei einem weiteren Einbruch verschafften sich die Täter Zutritt zu einer Kindertagesstätte in der Heckinghauser Straße. Mehrere Büros wurden durchsucht, gestohlen wurde aber wohl nichts.
 
 

Reul: Bereitschaftspolizei bleibt auf Lichtscheid

Die Müngstener Straße auf Lichtscheid scheint für einen Forensikstandort erstmal nicht mehr in Frage zu kommen. Das hat nach der Stadt jetzt auch NRW-Innenminister Herbert Reul offiziell mitgeteilt. Auf Lichtscheid soll weiterhin die Bereitschaftspolizei untergebracht sein. Die Bürgerinitiative "Keine Forensik auf Lichtscheid" hatte dem Innenminster geschrieben und jetzt eine Antwort bekommen. Darin heißt es, dass das Gelände an der Müngstener Straße auf Lichtscheid weiterhin für polizeiliche Zwecke erforderlich ist und die Bereitschaftspolizei dort bleiben wird. Wann und wie der Standort saniert wird, dazu macht das Innenministerium noch keine Aussagen. Die Bürgerinitiative glaubt aber nicht, dass das Thema damit jetzt erledigt ist. Man wolle wachsam bleiben, denn das Land könne sich ja doch noch umentscheiden.
 
 

Regenrückhaltebecken soll Elberfeld schützen

Die Stadt Wuppertal will sich besser vor extremen Wetterereignissen schützen. Dazu will sie zusammen mit anderen Behörden vor allem verstärkt präventiv arbeiten. Zum Beispiel soll ein neues Rückhaltebecken im Stadtteil Uellendahl entstehen. Dieses soll die Elberfelder Innenstadt besser vor Überflutung schützen. Außerdem wird eine Starkregenkarte von den WSW entwickelt, dazu Christian Massing von den WSW: "Jeder Bürger kann erkennen, ob sein Grundstück vom Starkregen geschützt ist. Auf der Karte sind die maximalen Wasserstände in Zentimetern ausgedrückt." Die Karte soll auch für die Bürger von Nutzen sein. Sie sollen so erkennen ob ihr Grundstück in einer Hochwasserzone steht. Am 29. Mai hatte Starkregen die Stadt teilweise überflutet. Die Schäden werden auf 10 Millionen Euro geschätzt.
 
 

Straßenverkehrsamt sagt Termine am Nachmittag ab

Das Straßenverkehrsamt hat alle Termine für heute Nachmittag (17.07.) abgesagt. Die Beschäftigten treffen sich zu einer Mitarbeiterversammlung. Das Amt ist deswegen ab 13:45 Uhr geschlossen. Das Straßenverkehrsamt bemüht sich, alle Wuppertaler, die einen Termin hatten, selbst zu informieren. Wer einen Termin aber keine Absage bekommen hat, sollte sich melden.

strassenverkehrsamt@stadt.wuppertal.de
0202 563-4268
 
 

Vier Bibliotheks-Zweigstellen bleiben heute zu

Wegen einer Fortbildung bleiben heute vier Bibliotheks-Zweigstellen geschlossen. Betroffen sind die Zweigstellen Barmen, Beyenburg, Cronenberg und Wichlinghausen. Bücher können aber auch in der Zentralbibliothek und in den anderen Zweigstellen - Langerfeld, Ronsdorf, Vohwinkel und Rott - zurückgebracht werden. Wo man sie vorher ausgeliehen hat, ist egal, sagt die Stadt.
 
 
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