Ausbildung in Corona-Zeiten: Mehr Bewerber als Plätze

Die Corona-Krise macht sich nach wie vor auch auf dem Wuppertaler Ausbildungsmarkt bemerkbar. Es gibt weniger Ausbildungsstellen, meldet die Agentur für Arbeit. Insbesondere stark krisengebeutelte Branchen wie der Hotel- und Gaststättenbereich hielten sich mit Ausbildungsplätzen zurück. Es gibt in Wuppertal (etwa 12 Prozent) weniger gemeldete Ausbildungsstellen und von diesen wenigen sind viele schon besetzt. Trotzdem ist der Ausbildungsmarkt in Wuppertal rein rechnerisch fast ausgeglichen: Es gibt etwas weniger freie Stellen, als potentielle Azubis. Konkret heißt das: Auf 78 Stellen kommen aktuell 100 mögliche Bewerber. Dass aber auch in Krisenzeiten vermutlich nicht alle Stellen besetzt werden, liegt daran, dass nicht alle Berufe gleich beliebt sind. Und an der Hitliste der Ausbildungsberufe hat sich nichts geändert: Platz eins bei den Frauen: Die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, bei den Männern die zum Kfz-Mechatroniker.

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