
Außengastronomie: zu hohe Gebühren?
Die Stadt kassiert für die Außengastronomie zu hohe Gebühren. Der Vorwurf kommt heute (23.06.26) von der Industrie- und Handelskammer in Wuppertal. Sie sagt, dass die Außengastronomie vor allem im Sommer eine zentrale Rolle dabei spielt, wie attraktiv die Innenstädte sind. Und das sollte die Stadt mit günstigeren Terrassengebühren belohnen. Laut IHK ist es nicht gerechtfertigt, dass Wuppertal weit überdurchschnittlich hohe Gebühren verlangt. Sie bezieht sich dabei auf einen NRW-weiten Vergleich des Steuerzahlerbundes. Demnach hat Wuppertal zusammen mit Düsseldorf die zweithöchsten Gebühren für die Außengastronomie unter allen Städten mit mehr als 100.000 Menschen, nur in Bonn sind sie noch höher. Die IHK hat die Gebühren jetzt auch zu ihrem RegionalRadar hinzugefügt, in dem sie viele verschiedene Zahlen aus Wuppertal, Solingen und Remscheid mit dem landes- oder bundesweiten Durchschnitt vergleicht.
Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2026 12:36