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Bäume fällen, um den Wald zu stärken
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Bäume fällen, um den Wald zu stärken

An einigen Stellen in Wuppertal fällt die Stadt aktuell Bäume. Zum Beispiel an der Ronsdorfer Talsperre, zwischen der Oberbergischen und der Ronsdorfer Straße und auf der Königshöhe. Da werden Bäume gefällt, die andere beim Wachsen behindern. Diese Waldpflege wird alle fünf Jahre gemacht. Die Arbeiten auf der Königshöhe sind auch gut für die Wuppertaler Bundesgartenschau im Jahr 2031, sagt Sebastian Rabe vom Forstamt:

„Jetzt kommt hier die Seilbahn hin, dadurch entstehen neue Waldrandstrukturen, die es jetzt noch nicht gibt. Und dann ist es gut, wenn wir diese Einzelbäume in der Stabilität gefördert haben, weil sie dann viel stärker dem Wind ausgesetzt werden, wenn der neue Waldrand da ist. Und dann ist es gut, wenn sie vorher diese Stabilität ausgebildet haben, statt plötzlich.“

Die Bäume, die stehenbleiben, bekommen mehr Licht und mehr Platz für ihre Kronen und Wurzeln. Die Fällung von mehreren Linden auf dem Rathausvorplatz in Barmen hatte zuletzt für viel Kritik gesorgt. Und auch gegen die geplanten Fällungen auf der Königshöhe gibt es Protest, kommenden Samstag (14.02.26) um 14 Uhr soll dagegen demonstriert werden - unter dem Motto: "Keine Seilbahn – Baustraßen im Wald sind keine Pflegemaßnahmen". Der Initiator der Demo rechnet aktuell mit etwa fünf bis 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.02.2026 05:39

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