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Bombendrohung gegen Gerichte
© Radio Wuppertal
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Bombendrohung gegen Gerichte

Die Bombendrohung gegen die NRW-Justiz vor eineinhalb Wochen (29.10.21) hat vermutlich einen rechtsextremen Hintergrund. Im Justizzentrum am Eiland war eine E-Mail angekommen, in der insgesamt elf Gerichte in NRW bedroht wurden. Die Gerichte wurden geräumt und durchsucht. Kurz danach gab die Polizei Entwarnung. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet über ein vertrauliches Papier des Justizministeriums, wonach der Drohbrief mit "Lang lebe Jürgen Rieger" unterschrieben war - nach einem 2009 verstorbenen Anwalt und NPD-Funktionär. Die Mail-Adresse der führte zu einem ausländischstämmigen Mann und seinem Vater in NRW, die beide denselben Vor- und Nachnamen haben. Bei ihnen gab es eine Hausdurchsuchung, aber sie sind offenbar unbeteiligt. Bei der Drohmail wurde eine Verschlüsselungssoftware benutzt, um die digitale Spur zu verwischen.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.11.2021 05:22

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