
© Achim Otto
© Achim Otto
DGB fordert bessere Bedingungen für Uni-Mitarbeitende
Wer im Bergischen Land an einer Uni arbeitet oder forscht, hat das Problem häufig: befristete Verträge und wenig Planungssicherheit. Daran ändert auch die jetzt in Berlin beschlossene Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes zu wenig, kritisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund. Der DGB im Bergischen Land fordert, dass der Bundestag noch nachbessert. Zwar soll es künftig eine Mindestvertragslaufzeit für Doktoranden geben. Drei Jahre seien aber in der Praxis zu kurz, weil eine Promotion oft fünf Jahre dauere. Außerdem kritisiert die Gewerkschaft, dass es nach dem Doktortitel immer noch keinen festen Anspruch auf eine unbefristete Stelle geben soll.
Veröffentlicht: Freitag, 31.07.2026 12:43
Anzeige