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Ein Jahr Oberbürgermeisterin Scherff: Das Fazit
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Ein Jahr Oberbürgermeisterin Scherff: Das Fazit

Seit einem Jahr ist Miriam Scherff Oberbürgermeisterin von Wuppertal. Wie die Parteien im Stadtrat ihre Arbeit beurteilen:

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SPD lobt - Grüne kritisieren moderat

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Seit dem 1. November 2025 ist Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff im Amt. Die Ratsfraktionen ziehen zum Jahrestag eine sehr unterschiedliche Bilanz. Die SPD lobt naturgemäß die Arbeit der SPD-Rathauschefin. Die Grünen üben Kritik, wenn auch gemäßigt.

"Im Wahlkampf wurden viele vielversprechende Ziele formuliert, doch in der konkreten Umsetzung fehlen uns bisher noch die sichtbaren Ergebnisse. Wir würden uns freuen, wenn die versprochenen Vorhaben nun zügig auch in die Tat umgesetzt werden. Besonders beim sozial gerechten Klimaschutz sehen wir dringenden Handlungsbedarf, da sich dieses Thema im Wahlkampf schon bei Frau Scherff zu kurz kam, und dies hat sich leider nicht verändert. Wir erwarten hier nun mutige und innovative Ideen aus dem Oberbürgermeisterinnenamt." - Denise Frings, Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Wuppertaler Stadtrat

Frings betont dabei auch, dass es durchaus positive Entwicklungen gebe:

Viele Projekte, die in den vergangenen Jahren vorbereitet wurden, tragen nun Früchte und bringen unsere Stadt voran. Wir hoffen, dass in Zukunft verstärkt auch Impulse aus dem aktuellen Amt der Oberbürgermeisterin selbst diese positive Entwicklung prägen.
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Harte Kritik von FDP & WFW

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Deutlich kritischer sieht die FDP/WFW-Fraktion Scherffs Zwischenbilanz nach einem Jahr im Amt:

"Miriam Scherff ist sehr präsent, aber bei den großen Herausforderungen unserer Stadt sehen wir bislang wenig Ergebnisse. Ob Wirtschaftsförderung, Pina-Bausch-Zentrum oder beim Gebäudemanagement und Ausländeramt, es wurde viel angekündigt, aber wenig umgesetzt." - Karin van der Most, FDP

Gerade im Bereich der Wirtschaft bleibe Scherff hinter ihren angekündigten Plänen zurück:

Miriam Scherff hatte angekündigt, die Wirtschaft zur Chefsache zu machen. Doch eine erkennbare Ansiedlungsoffensive fehlt und auch die Fläche der ehemaligen Bergischen Sonne ist weiterhin nicht vermarktet. Ankündigungen gab es viele, die Ergebnisse bleiben jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Die anderen Parteien haben auf unsere Anfrage nicht reagiert.

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