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Einsatzreiche Nacht für die Rettungskräfte in Wuppertal
© Achim Otto
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Einsatzreiche Nacht für die Rettungskräfte in Wuppertal

In der Silvesternacht hatten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Wuppertal wieder jede Menge zu tun. Schon vor Mitternacht gab es die ersten Brandeinsätze. Einen größeren Einsatz gab es gegen 22:45 Uhr in der Wichlinghauser Straße. Hier geriet der Keller eines Mehrfamilienhauses in Brand, in dem sich im Erdgeschoss auch ein Supermarkt befindet. Weil es im Keller durch den Brand so heiß geworden war, zersprangen die Fensterscheiben des Supermarktes. Die Feuerwehr musste außerdem einen Menschen aus dem Gebäude retten. Die Brandbekämpfung dauerte fast drei Stunden. Allein hier waren zeitweise rund 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Einen weiteren größeren Brand gab es gegen 2:20 Uhr in einem Hochhaus im Mastweg. Im siebten Stock stand ein Balkon in Flammen; auch hier platzen durch die Hitze die Fensterscheiben zur Wohnung. Es wurde niemand verletzt, die Wohnung ist allerdings nicht mehr bewohnbar.

Insgesamt gab es in den vergangenen 24 Stunden (seit 10 Uhr am 31.12.) 38 Brandeinsätze. Die meisten davon waren kleinere Müll- oder Entstehungsbrände. In sieben Fällen brannte es in Wohnungen oder Gebäuden. Durch die Brände wurden keine Menschen verletzt, der Rettungsdienst hatte trotzdem jede Menge zu tun. Über 170 Mal mussten die Rettungskräfte ausrücken – meistens, weil sich jemand an Pyrotechnik verletzt hatte. In einem Fall waren die Verletzungen so schwer, dass die Person in eine Spezialklinik gebracht werden musste.

In drei Fällen wurden Feuerwehr- und Rettungskräfte mit Raketen und Böllern beschossen und beworfen, verletzt wurde dabei jedoch niemand. Laut Polizei gab es im gesamten Bergischen Städtedreieck in Wuppertal die meisten Einsätze.

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