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Eltern notgedrungen erfinderisch
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Eltern notgedrungen erfinderisch

Viele Eltern in Wuppertal sind notgedrungen erfinderisch, wenn es um die Betreuung ihrer Kinder geht. Das sagt der Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft, Rüdiger Bein, im Gespräch mit Radio Wuppertal. Hintergrund ist der neue Rechtsanspruch auf eine Nachmittagsbetreuung in Grundschulen, den die Stadt wie heute Morgen berichtet nicht überall erfüllen kann. Der Rechtsanspruch gilt nächstes Schuljahr nur für die ersten Klassen, Jahr für Jahr kommen mehr dazu. Die Stadt sorgt jedes Jahr für mehr Betreuungsplätze, aber die Nachfrage ist immer größer. Deshalb hätten viele Eltern Erfahrung darin, andere Betreuungsmöglichkeiten zu organisieren, sagt Bein. Die Eltern würden es nicht anders kennen, als dass die Stadt wenig Geld hat. Auch wenn der Rechtsanspruch nicht erfüllt wird, rechnet die Stadtschulpflegschaft nicht mit vielen Klagen - zumal viele Eltern auch keine Rechtsschutzversicherung hätten. Und sie findet es gut, dass die Stadt bestehende Betreuungsverträge mit älteren Kindern nicht kündigt. Das hätte die Stadt theoretisch machen können, um den Rechtsanspruch zu erfüllen. Aber für viele Eltern ist es wichtig, dass sie sich dauerhaft auf den Betreuungsplatz für ihre Kinder verlassen können.

Veröffentlicht: Montag, 20.07.2026 09:57

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