
Grüne: Osterholz muss Einzelfall bleiben
An der Räumung des Osterholz regt sich viel Kritik - auch jenseits der Bürgerinitiative. Die Landtagskandidatinnen und -kandidaten der Grünen lehnen die Rodung von Waldflächen für die Industrie ab. Gerade Wuppertal habe die Folgen des Klimawandels beim Hochwasser im Juli deutlich gespürt. Wälder seien für die Klimaentwicklung mit entscheidend. Es sei nicht zu vermitteln, dass sie zugunsten wirtschaftlicher Interessen gefällt werden, sagen Marc Schulz, Eva Miriam Fuchs und Andreas Zawierucha. Sie wollen auf Landesebene für Gesetzesänderungen kämpfen, damit Naturschutz gestärkt ist, ohne dass Arbeitsplätze dadurch gefährdet werden. Für Unternehmen wie die Kalkwerk Oetelshofen müsse es eine Art Kreislaufwirtschaft geben. Der Abraum lasse sich verwerten. Was für die einen Müll ist, sei für andere eine Ressource.
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