
Hardt sieht Sondierung unter Zeitdruck
Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt setzt auf eine schnelle Regierungsbildung in Berlin. Der CDU-Politiker sagt, die Entwicklung im Ukraine-Krieg und vor allem die sich verändernde Haltung der USA sorgten für Zeitdruck. Hardt war außenpolitischer Sprecher der alten Unionsfraktion und wird auch im neuen Bundestag einer der führenden Außenpolitiker sein. Er hält für wahrscheinlich, dass Deutschland in Sachen Ukraine bald stärker finanziell gefordert sein wird, dafür sei es denkbar ein Sondervermögen zu mobilisieren. Die Schuldenbremse abzuschaffen, hält Hardt für den falschen Weg um die nötigen Milliarden zusammen zu bekommen. Hardt hat bei der Bundestagswahl vor neun Tagen das Direktmandat im Wahlkreis Wuppertal 2/Solingen/Remscheid errungen.
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