
Haushaltsloch keine Gefahr für Großprojekte?
Das neue Haushaltsdefizit hat keine direkten Folgen für Wuppertaler Großprojekte wie die Bundesgartenschau und das Pina-Bausch-Zentrum. Stadtkämmerer Torsten Bunte warnt im Radio-Wuppertal-Interview sogar vor voreiligen oder falschen Schlussfolgerungen: "Wir werden uns das natürlich genau anschauen müssen, wie sich die Haushaltslage in den nächsten Jahren entwickelt und das auch mit der Politik intensiv beraten. Ich würde dafür plädieren, die Planungen weiter zu verfolgen und in einem geordneten Verfahren zu prüfen, was dann am Ende daraus wird." Entscheidend ist für den Stadtkämmerer, dass die Städte mehr Geld bekommen. Das Wuppertaler Haushaltsdefizit steigt im nächsten Jahr auf mehr als 150 Millionen Euro - unter anderem, weil das Land weniger Steuern einnimmt und an die Städte verteilen kann und weil die Sozialausgaben in Wuppertal gestiegen sind. Das alles liegt an der nachlassenden Konjunktur in Deutschland.
Veröffentlicht: Freitag, 11.10.2024 04:17