
Hochwasserschutz des Wupperverbands
Der Wupperverband sieht im Gutachten zur Hochwasserkatastrophe nicht nur eine Entlastung, sondern auch einen Auftrag. Der Verband habe die Katastrophe mit den bestehenden Mitteln nicht verhindern können, steht in dem wissenschaftlichen Bericht. Allerdings gehe daraus hervor, dass sich das Wassermanagement im Bereich der Wupper verändern muss. Der Klimawandel sorgt für mehr Extremwetter - lange Trockenheit genau wie Starkregen. Damit müsse der Wupperverband umgehen, sagt Vorstand Georg Wulf. Er setzt auf moderne Technologien, die helfen, die Auswirkungen beider Extreme einzudämmen. So könnten die Talsperren künftig mit künstlicher Intelligenz gesteuert werden. Kurzfristig soll die Alarmkette bei Hochwassergefahr verändert werden, damit Wupperverband und Kommunen beziehungsweise Feuerwehr koordinierter arbeiten. Auch der Bau neuer Rückhaltebecken könne Flutkatastrophen verhindern oder zumindest mildern.
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.07.2022 07:49