
Judenhass und Brandanschlag in Wuppertal
Update: Das Gericht hat einen Haftbefehl erlassen, der Verdächtige bleibt also im Gefängnis.
Judenhass ist wohl der Grund für den Brandanschlag auf die jüdische Synagoge in Barmen. Der Verdächtige hat sich laut Staatsanwaltschaft ganz klar antisemitisch geäußert. Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund gibt es bislang nicht. Weil die Polizei die Synagoge rund um die Uhr bewacht, gab es direkt nach der Tat eine Festnahme.
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Bundesweite Empörung und Solidarität
Wie schon berichtet hat ein Mann gestern (17.09.26) eine Flüssigkeit vor einem Nebeneingang der Synagoge angezündet. Kurz vor der Tat hat der Verdächtige mit zwei Frauen gesprochen. Das zeigt ein Überwachungsvideo. Nach den beiden Zeuginnen sucht die Polizei. Der Verdächtige ist ein 37 Jahre alter Afghane, der vorbestraft ist, weil er eine Nachbarin bedroht hat. In seiner Wohnung fand die Polizei mehrere Messer und eine Machete. Die Flammen an der Synagoge hatten Mitglieder der jüdischen Gemeinde schnell gelöscht. Es gibt keine Verletzten und nur einen geringen Sachschaden. Bundesweit sorgt der Brandanschlag für Empörung und Solidarität mit jüdischen Menschen.