Krankenhäuser behandeln mehr Stichverleztungen
Bundesweit und auch in Wuppertal gibt es mehr Angriffe mit Messern. Allein in der Notaufnahme des Petrus-Krankenhauses in Barmen wurden dieses Jahr 13 Opfer behandelt. Wie schwer so eine Stichverletzung ist, sehen selbst die Fachleute nicht immer sofort, sagt Chefarzt Philipp Schöllgen im Radio-Wuppertal-Interview. Auch ein kleiner Stichkanal könne eine tiefe gefährliche Verletzung auslösen - vor allem, wenn Organe betroffen sind und innere Blutungen gestoppt werden müssen. Von den politischen Plänen, nur noch Messer mit einer kürzeren Klinge zu erlauben, hält der Notfallmediziner nichts. Denn auch mit einer sechs Zentimeter langen Klinge oder einem Schraubenzieher könne man anderen lebensgefährliche Verletzungen beibringen.
Veröffentlicht: Montag, 28.10.2024 05:34