
Krisenstab kündigt Verschärfung der Corona-Regeln an
Wie schon erwartet ist der Corona-Inzidenzwert in Wuppertal auf über 50 gestiegen. Ab 9:00 Uhr kommt der Krisenstab der Stadt zusammen, um über neue Schutzmaßnahmen zu beraten. Wuppertal darf über die verschärften Regeln nicht allein entscheiden, sondern muss sich mit der Landesregierung abstimmen. Denkbar wären eine Maskenpflicht an belebten Plätzen und noch geringere Teilnehmerzahlen für private Feiern und öffentliche Veranstaltungen. Die Stadt hat uns gesagt, dass sie sich auch ein bisschen daran orientieren will, welche Regeln aktuell in Remscheid und Solingen gelten, damit sich die drei Städte nicht zu stark unterscheiden. Jetzt komme es darauf an, die Dynamik der weiteren Ausbreitung zu stoppen, sagt Krisenstabsleiter Johannes Slawig.
„Angesichts des Tempos der Zunahme bei den Infektionszahlen ist eine deutliche Verschärfung notwendig, im Zweifel auch über die Vorgaben der Coronaschutzverordnung hinaus. Jetzt kommt es darauf an, die Dynamik zur weiteren Ausbreitung zu stoppen. Dies ist auch notwendig, weil die Kapazitäten des Gesundheitsamtes nicht mehr ausreichen, um Kontaktnachverfolgungen und Testungen zu bewältigen. Denn eine Vielzahl von Schulen ist betroffen und Ereignisse wie die private Schülerparty oder eine Hochzeit haben zu einer breiten Streuung geführt. Besser jetzt restriktive Maßnahmen ergreifen als einen Lockdown wie im März.", so Slawig.
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.10.2020 03:42