
Landesweite Razzia auch in Wuppertal
In Wuppertal und elf weiteren Städten in NRW hat es heute Morgen eine große Kontrollaktion gegen Problemimmobilien und Sozialbetrug gegeben. Landesweit haben mehr als 300 Einsatzkräfte mehr als 250 Wohnungen durchsucht. Bei den Durchsuchungen haben die Behörden ihre kommunalen Erkenntnisse erstmals direkt mit Daten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft. Dadurch habe man schon vor der Razzia Auffälligkeiten feststellen und im Einsatz gezielter vorgehen können. Die Razzia richtet sich dabei vor allem gegen die Drahtzieher des Betruges, die Menschen in verwahrlosten Häusern unterbringen und mit falschen Verträgen Sozialleistungen kassieren. Dafür hat die Stadt Wuppertal zusammen mit Remscheid, Solingen, Leverkusen und Langenfeld das neue das neue Informationszentrum "GeKo Rhein-Wupper" gegründet. Genaue Ergebnisse zur Razzia will die Landesregierung noch mitteilen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 04.03.2026 13:04