
Linke ärgert sich über Polizeipräsident Röhrl
Die Linke im Stadtrat ärgert sich über die Kommunikation des Wuppertaler Polizeipräsidenten Markus Röhrl. Es geht um die Frage, ob auch Wuppertaler auf Feindeslisten der Neonazi-Gruppierung Combat 18 stehen. Daraufhin hätte Röhrl nur geantwortet, dass das Sache der Polizei sei. Linke-Fraktionschefin Gunhild Böth kritisiert die fehlenden Infos. Schließlich sei ein Mitglied von Combat 18 auch regelmäßig in Wuppertal, zum Beispiel bei Neonazi-Demos in Oberbarmen. Ein Polizeisprecher sagt dazu: Namenslisten werden nicht veröffentlicht. Falls Wuppertaler aber betroffen sind, würden sie persönlich darüber informiert und beraten. Böth ärgert, dass so etwas nicht von Röhrl selbst kommt. Das sei bedenklich für das Sicherheitsgefühl- Im Internet kursieren immer wieder Liste mit Namen, die als Feinde der Neonazis gelten. Vor allem die Gruppierung Combat 18 sei dafür verantwortlich.
Veröffentlicht: Dienstag, 27.08.2019 11:48