
Mehrere totgebissene Rehkitze
Freilaufende Hunde haben in den vergangenen Wochen in unserer Stadt viele Rehkitze totgebissen. Davon geht die Jagdbehörde aus. Drei Fälle wurden offiziell gemeldet, aber die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein, heißt es. Die Jagdbehörde bitte alle Hundehalterinnen und -halter, ihre Tiere in Natur- und Waldgebieten in der Brut- und Setzzeit von Anfang März bis Ende Juli anzuleinen und auf den Wegen zu halten. Dann ziehen viele Wildtiere ihren Nachwuchs groß. Vor allem Rehkitze sind gefährdet, weil sie nicht weglaufen, sondern im hohen Gras liegenbleiben. Für Hunde, die in Jagdrevieren unbeaufsichtigt laufen, kann es Bußgelder von 500 bis 2.500 Euro geben. Und wenn der Hund zubeißt, müssen sich Hund und Halterin oder Halter einer Prüfung unterziehen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.06.2026 12:12