
Mordkomplott landet beim Bundesgerichtshof
Das Mordkomplott mit Bohnen und Speck geht vom Wuppertaler Landgericht zum Bundesgerichtshof. Das gibt die Wuppertaler Staatsanwaltschaft bekannt. Zwei Frauen sind zu lebenslanger und vierjähriger Haft verurteilt worden, beide legten Revision gegen das Urteil ein. Die 59-jährige Ehefrau des Opfers wurde wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre 60-jährige Freundin aus Bayern, die eine Affäre mit dem Mann hatte, zu vier Jahren Haft wegen Beihilfe. Sie sollen mehrfach versucht haben, den Ehemann zu vergiften. Dafür soll die Geliebte die hochgiftige Pflanze Blauer Eisenhut online bestellt haben. Die Ehefrau mischte sie dem Opfer unter anderem unter sein Lieblingsessen Bohnen mit Speck. Der Mann kam mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus und schwebte in Lebensgefahr.
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