
Nachmittagsbetreuung nicht überall erfüllt
Die Stadt Wuppertal kann den Rechtsanspruch auf eine Nachmittagsbetreuung nicht für alle Erstklässlerinnen und Erstklässler des kommenden Schuljahres erfüllen. Das hat sie auf Nachfrage von Radio Wuppertal mitgeteilt. An den allermeisten Wuppertaler Grundschulen sind ab dem 1. August genug Plätze in der Nachmittagsbetreuung vorhanden, heißt es von der Stadt. Dann beginnt der neue Rechtsanspruch, erst nur für die ersten Klassen, nächstes Jahr dann auch für die zweiten und so weiter. An einigen Schulen gibt es aber zu wenig Plätze. 190 Kinder haben eine Absage bekommen. Eine kurzfristige Alternative, um den Rechtsanspruch zu erfüllen, wäre theoretisch, bestehende Verträge für ältere Kinder zu kündigen. Das will die Stadt aber ganz bewusst nicht machen, denn das würde ihrer Meinung nach den sozialen Frieden in der Stadt gefährden.
Veröffentlicht: Montag, 20.07.2026 03:57