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Neue OB zieht positive Bilanz
© Radio Wuppertal
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Neue OB zieht positive Bilanz

100 Tage ist Oberbürgermeisterin Miriam Scherff jetzt im Amt und sie zieht für sich eine positive Bilanz. Die ersten Tage hätten im Zeichen des Haushaltssicherungskonzepts gestanden. Und das sei gut gewesen, weil das viele Punkte aus ihrem Wahlkampf aufgreife. Die Schulbauoffensive, die Kita-Strategie, mehr Präsenz beim Ordnungsdienst zum Beispiel. Scherff will außerdem sehr nah bei den Menschen sein:

„Mir ist Präsenz wichtig, weil es den Leuten einfach auch wichtig ist, dass ich zu ganz vielen Veranstaltungen komme, das hat was mit Wertschätzung zu tun. Auf der anderen Seite geht es mir aber auch darum, dass ich die Termine immer wieder nutze, um mit den Menschen ins Gespräch zu gehen, weil ich wissen möchte, wo der Schuh drückt. Und das können mir die Leute am besten selbst sagen, dann kann ich diese Themen direkt in die Politik mit einbringen oder in die Verwaltungsarbeit.“

Es gibt aber auch Kritik an Scherff, zum Beispiel von der Ratsfraktion aus FDP und Freien Wählern. Die lobt zwar auch Scherffs Präsenz in der Stadt, sagt aber auch: Das ersetze keine Ergebnisse. Und bei Verbesserungen für den Alltag der Wuppertalerinnen und Wuppertaler falle die Bilanz ernüchternd aus. Das macht die Fraktion vor allem am Bürgerservice und der Situation im Einwohnermeldeamt fest. Da seien nach 100 Tagen keine spürbaren Verbesserungen erkennbar.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.02.2026 05:38

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