
Neue Opfer von Telefonbetrug
In Wuppertal sind wieder Menschen Opfer von Telefonbetrügern geworden. In beiden Fällen erbeuteten die Täter Bargeld im fünfstelligen Bereich sowie einmal noch zusätzlichen Schmuck. Die Betrüger riefen die Opfer mit sogenannten Schockanrufen an.
In einer Geschichte erzählten die Täter, dass der Sohn eines Ehepaares im Krankenhaus liege und für die Behandlung voraus Geld bezahlt werden müsste. Das Paar aus Langerfeld übergab das Geld an der eigenen Haustür an einen unbekannten Mann. Der fuhr in einem weißen Renault Clio mit polnischem Kennzeichen davon. Der Mann war stämmig und trug zur Tatzeit eine Hose mit Tarnmuster und einen schwarzen Rucksack.
Im anderen Fall hieß es, dass die Tochter einer 68-Jährigen einen Unfall hatte und jetzt in Haft sei. Man könne sie aber aus der Haft "freikaufen". Das tat die Frau und übergab auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus das Geld an einen Mann - 1,80 m bis 1,85 m groß und etwa 35 Jahre alt. Er fuhr mit einem schwarzen Auto weg.
Zeugen werden gebeten, sich unter der 0202 / 284 0 bei der Polizei zu melden.
Aktuell läuft eine Präventionskampagne der Polizei unter dem Titel "Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen".
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.01.2026 11:25