
Neuer Mietspiegel zeigt Anstieg der Mieten
Die Kaltmieten in Wuppertal sind in den vergangenen zwei Jahren um knapp acht Prozent gestiegen. Der neue Mietspiegel weist einen Durchschnittswert von 7,45 Euro pro Quadratmeter aus.
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Mietspiegel gilt ab 1. Dezember
Die Stadt Wuppertal hat den neuen qualifizierten Mietspiegel für 2026 vorgestellt, der ab dem 1. Dezember gültig ist. Demnach ist die durchschnittliche Nettokaltmiete im Stadtgebiet seit 2024 um 7,7 Prozent auf 7,45 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung bedeutet das rechnerisch eine Mehrbelastung von rund 37 Euro im Monat.
Stadt: "Mieten im NRW-Größstädtevergleich moderat"
Laut dem zuständigen Dezernenten Gunnar Ohrndorf fallen die Wuppertaler Mieten im Vergleich zu anderen NRW-Großstädten weiterhin moderat aus. So beginnen die Mietpreise in Düsseldorf und Köln oft erst bei Werten, die in Wuppertal bereits dem Durchschnitt entsprechen. Der Mietspiegel dient Mietern und Vermietern als rechtssichere Orientierungshilfe bei der Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete für Mieterhöhungen oder Neuvermietungen.
Wo es den Mietspiegel zu finden gibt
Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden den vollständigen Mietspiegel ab dem 1. Dezember 2026 kostenlos im Internet. Bei der genauen Preisermittlung spielen neben dem Baujahr auch Faktoren wie die Lage und die Ausstattung der Wohnung eine Rolle.
Für die Datenerhebung wurden im April dieses Jahres die Eigentümer von gut 10.000 Immobilien angeschrieben. Etwa zwei Drittel der Angeschriebenen hatten geantwortet und damit die Basis für den neuen Mietspiegel dargestellt.
Neubau deutlich teurer als Altbau
Der Mietspiegel zeigt zudem deutliche Preisunterschiede je nach Baujahr. Während in Wuppertal Altbauwohnungen bis Baujahr 1948 im Schnitt für knapp 7 Euro pro Quadratmeter vermietet werden, kosten Wohnungen aus den Baujahren 2021 bis 2023 zwischen 50 und 90 Quadratmetern durchschnittlich gut 11 Euro