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Oberbürgermeisterin wehrt sich gegen Hass im Netz
© Julian Bruegmann
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Oberbürgermeisterin wehrt sich gegen Hass im Netz

Hass im Netz gehört für viele Verantwortlichen zum Beispiel in Politik und Verwaltung mittlerweile zum Alltag. Darauf macht Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff jetzt aufmerksam. In einem Instagram-Post zeigt sie Nachrichten, die sie erhalten hat, in denen sie angefeindet und beleidigt wird und sie und ihre Kinder bedroht werden.

"Sie nennen mich Abschaum, sie sexualisieren mich und sie beleidigen mich als Frau. Und sie wünschen meiner Tochter eine Vergewaltigung. Natürlich gehört Kritik zur Demokratie, auch harte Kritik. Das halte ich aus. Aber Hass ist keine Meinung. Frauenfeindlichkeit ist keine Meinung. Und Gewaltfantasien gegenüber kleinen Kindern sind erst recht keine freie Meinung" - Miriam Scherff, Wuppertals Oberbürgermeisterin

Scherff will mit ihrem nach eigenen Angaben zeigen, was Menschen erleben, die in Politik, Verwaltung oder Ehrenamt Verantwortung übernehmen.

"Wenn wir zulassen, dass Menschen sich aus Angst vor solchen Angriffen aus Politik oder Ehrenamt zurückziehen, dann haben wir als Gesellschaft verloren. Ich wünsche mir, dass wir alle, unabhängig von Partei oder politischer Haltung, dort eine klare Grenze setzen." - Miriam Scherff, Wuppertals Oberbürgermeisterin

Für ihren Post hat sie bisher viel Zuspruch und Solidarität erhalten.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.07.2026 10:48

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