
Pläne für Autobahnkreuz Wuppertal-Nord werden vorgestellt
Anfang Mai informiert die Autobahn GmbH über den geplanten Umbau des Autobahnkreuzes Wuppertal-Nord. Das verbindet die A1, A43, A46 und B326 miteinander. Das Autobahnkreuz wurde in den 1960er Jahren gebaut. Inzwischen gibt es viel mehr Verkehr, vier von sieben Brücken werden erneuert und Deutschlands einzige Ampelanlage in einem Autobahnkreuz kommt weg. Bei der Infoveranstaltung sind alle aktuellen Pläne zu sehen und die Menschen können Fragen stellen und Kritik äußern, sagt Susanne Schlenga von der Autobahn GmbH:
Es sind jetzt natürlich nicht Detailpläne veröffentlicht, weil die auch für Laien tatsächlich sehr schwer zu lesen sind. Wir haben aber eine gute Übersicht, wie ich finde, auf unserer Projektseite zusammengestellt. Wo man schon mal schauen kann. Da sind auch schon viele Fragen gestellt und werden auch beantwortet. Einfach um sich auch vorzubereiten auf so eine Veranstaltung.
Wann genau das Autobahnkreuz umgebaut wird, ist aktuell völlig offen. Aber der Bund hatte den Ausbau in seinem Bundesverkehrswegeplan 2030 als dringend eingestuft.
Im Kreuz werden täglich 175.589 Fahrzeuge gezählt, davon 20.870 Lkw (Durchschnittliche tägliche Verkehrsmenge (DTV) 2025). In der Prognose für das Jahr 2040 werden täglich 181.090 Fahrzeuge, davon 25.795 Lkw, erwartet.
Vortrag und Infomarkt finden am Montag (4.5.) ab 17 Uhr im Martin-Luther-Haus, Gevelsberger Straße 3, in Sprockhövel statt (Einlass ab 16.30 Uhr).
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.04.2026 03:51