
Politik besorgt nach Kaufhof-Aus
Nach dem angekündigten Aus für den Kaufhof in Elberfeld machen sich Politikerinnen und Politiker schon Gedanken über die Zukunft des Gebäudes. Sorgen machen sie sich über einen möglichen langen Leerstand mitten in der City. Für eine sinnvolle Nutzung müsse man das Baurecht vereinfachen, meint der FDP-Bundestagsabgeordnete Manfred Todtenhausen. Künftige Mieter müssten die Flächen nach ihren Vorstellungen nutzen können. Auch eine Zwischennutzung müsse unbürokratisch möglich sein. Die Wuppertaler Linke kann sich eine kulturelle oder anderweitig gemeinnützige Nutzung vorstellen und fragt, ob die Stadt den Kaufhof übernehmen könnte. Helge Lindh von der SPD macht sich erst einmal weniger Gedanken um das Haus, sondern um die 110 Beschäftigten, die ihre Jobs verlieren. Für die müsse es Hilfe geben, damit sie nicht ins Nichts fallen. Ähnlich äußern sich die SPD-Landtagsabgeordneten.
Veröffentlicht: Dienstag, 14.03.2023 13:19