
Wuppertal: Schulstart bringt Engpass bei OGS-Plätzen
Nach den Sommerferien starten 3.600 I-Dötzchen bei uns in Wuppertal. Außerdem gehen rund 3.000 Kinder zum ersten Mal in eine weiterführende Schule. Seit diesem Monat (August) haben alle Erstklässler einen Rechtsanspruch auf eine Nachmittagsbetreuung.
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Rechtsanspruch wird (noch) nicht erfüllt
Mit 7.895 OGS-Plätzen werden wir dem Rechtsanspruch nicht gerecht, sagt Schuldezernentin Annette Berg:
Wir müssen natürlich auch Eltern ablehnen. In vielen Fällen kriegen wir das irgendwie hin, aber an anderen Stellen eben nicht und haben dann auch natürlich auch Beschwerden oder unter Umständen auch Klageverfahren, mit denen wir uns beschäftigen müssen. Aber wir versuchen, möglichst viele Plätze für Kinder zu schaffen, auch mit den vorhandenen Möglichkeiten in Kooperation mit zum Teil anderen Einrichtungen. Aber wir sind bislang bei rund 50% und brauchen da noch ein Paar mehr Plätze.
Dafür werde an Schulen an- und umgebaut oder Räume werden anders genutzt.
Viele Sanierungsarbeiten in den Ferien
Darüber hinaus hat die Stadt in den Sommerferien viele Sportstätten modernisiert: Die Stadt hat Hallenbäder gewartet, die Schwimmoper auf LED-Beleuchtung umgerüstet und Sanitär- sowie Technikbereiche in mehreren Turnhallen saniert. An der Angelo-Roncalli-Schule gibt es drei sanierte Räume, an der Schule am Nordpark wurden die Toiletten, Wasser- und Heizungsleitungen erneuert und im Berufskolleg Elberfeld sind die Räume fertig, die das WDG nutzen wird. An der Gesamtschule Barmen gibt es neuen Parkettboden in der Mensa, die Grundschule Mercklinghausstraße hat eine neue Photovoltaikanlage und an der Grundschule Birkenhöhe sind die Dacharbeiten abgeschlossen.
