Anzeige
Landgericht Wuppertal
© Medienzentrum Wuppertal
Teilen: mail

Privater Streit Motiv für Gathe-Schießerei

Ein privater Streit soll das Motiv für die tödlichen Schüsse im April an der Gathe gewesen sein. Der Angeklagte, ein 33-jähriger Wuppertaler, hat zum Prozessauftakt die Tat gestanden. Er sagt, er habe in Notwehr gehandelt. Der Angeklagte betreibt in Wuppertal ein Café. Das Opfer war ein ehemaliger Freund, beide kannten sich schon aus Albanien, wo sie ursprünglich herkamen. Sie hätten sich wegen Geld und Schulden zerstritten, sagte der Angeklagte. Am Abend des 28. April seien sie sich an der Ecke Gathe/Karlstraße zufällig begegnet - beide in ihren Autos. Sein früherer Freund habe schon vorher gedroht, ihn zu töten und dann bei der Begegnung mit einer Waffe herumgefuchtelt. Daraufhin habe er selbst gefeuert und sei dann in Panik weggefahren. Das 36-jährige Opfer starb einige Tage später. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Totschlag vor.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.11.2019 14:37

Anzeige
Anzeige
Anzeige