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Ein Geflüchteter bezahlt mit der Bezahlkarte im Laden
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Protest gegen Bezahlkarte nimmt zu

Nach den Kirchen und kirchlichen Sozialträgern appellieren auch andere Wohlfahrtsverbände an den Stadtrat, die Bezahlkarte für Geflüchtete nicht einzuführen. Sie grenze Menschen aus und raube ihnen einen Teil ihrer Würde. Das schreibt die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Wuppertal. Zu der gehören neben Caritas und Diakonie auch AWO, der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz und der Wohlfahrtsverband der jüdischen Kultusgemeinde. Außerdem hat sich ein weiteres Bündnis aus Wuppertaler Initiativen und Vereinen gegen die Bezahlkarte ausgesprochen, ebenfalls mit einem Appell an den Stadtrat. Es gebe keinerlei Belege dafür, dass die Bezahlkarte wirklich ein wirksames Instrument gegen den Missbrauch von Sozialleistungen ist, heißt es in dem Schreiben, das unter anderem feministische und queere Vereine und die Aidshilfe unterzeichnet haben.  

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