
Prozess um Betrugsskandal beim ESW
Der Prozess um den Betrugsskandal bei der Wuppertaler Straßenreinigung ESW läuft ohne den Hauptangeklagten. Der 37 Jahre alte Ex-Mitarbeiter des ESW ist türkischer Staatsbürger, war in die Türkei geflüchtet und kam heute (20.03.25) nicht zum Prozessauftakt. Das Amtsgericht verhandelt deshalb nur gegen zwei Firmeninhaber. Der Angeklagte war als ESW-Mitarbeiter dafür zuständig, Rechnungen von anderen Firmen zu prüfen. Viele hat er laut Anklage einfach erfunden und das Geld landete auf seinem Konto. Mit den zwei angeklagten Firmenchefs aus Wuppertal und Velbert soll er überhöhte Rechnungen abgesprochen haben, an denen er mitverdiente. Der Schaden für die Stadt liegt bei über 200.000 Euro. Sie will wegen des Falls für bessere Kontrollen beim ESW sorgen. Das Amtsgericht hat für den Prozess noch mehrere Verhandlungstage bis Ende April reserviert.
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