
Regen entlastet Wuppertaler Natur
Der Regen der letzten Wochen hat unsere Wiesen und Wälder etwas entlastet, es ist aber bei weitem noch nicht genug. Wälder und auch die Landwirtschaft hoffen auf Nass von oben.
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Die Natur in Wuppertal hat sich durch den Regen etwas erholt. Vor allem aber die Wälder benötigen einen anhaltenden Landregen, um die Wasserspeicher wieder zu füllen, bestätigt uns Förster Christian Buschmann:
Wenn wir die Tiefwurzeln im Baumarten nehmen, wie zum Beispiel Eichen, da müssen so mindestens 5 bis 800 Liter pro Quadratmeter Niederschlag fallen. Selbst wenn wir jetzt die nächsten Wochen nasse Tage haben, werden wir das noch nicht erreichen.
Es müssten fünf bis achthundert Liter Wasser pro Quadratmeter fallen, damit sich das System nachhaltig erholt. Die Landwirtschaftsbetriebe leiden auch unter der Trockenheit. Viele Pflanzen haben Schaden genommen und sind verkümmert.
Auch die Landwirtschaft hofft auf Nachschub von oben
Für die Landwirte und Landwirtinnen in Wuppertal ist der Regen der vergangenen Tage sehr wichtig gewesen. Viele Pflanzen sind aber trotzdem nachhaltig geschädigt sagt Landwirt Carsten Bröcker:
Die Pflanzen, die noch am Leben sind, können jetzt wieder ergrünen, brauchen aber auch weiterhin noch erneut Regen, damit sie dann auch wieder Pflanzenmasse bilden können, die geerntet werden kann. Für viele Maisbestände in hiesigen Raum kommt der Regen jedoch zu spät.
Auch die Wälder in Wuppertal brauchen anhaltenden Landregen um das Sytstem wieder mit Wasser zu füllen. Kurze Gewitterschauer versickern nicht tief genug im Boden. Für eine nachhaltige Bodenfeuchte benötigt es fünf bis achthundert Liter Wasser pro Quadratmeter, sagen Fachleute.