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Schulen werden immer voller
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Schulen werden immer voller

Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Wuppertal deutlich steigen. Von dieser Prognose geht die Stadt in ihrem neuen Schulentwicklungsplan aus. An den Grundschulen sei die Lage bereits jetzt mehr als kritisch. Fast alle seien voll ausgelastet und sehr viele sogar überbelegt, sagt Miriam Schmidt von der Stadt:

Wir haben die Grundschulen vollgemacht bis oben hin und konnten in der Zeit nur 2 neue Grundschulen gründen. Das ist die Gewerbeschulstraße und die Matthäusstraße, die aber sicherlich einen großen Schulplatzbedarf nicht auffangen konnten. De facto gibt es keinen Stadtteil, der nicht Bedarf an Schulplätzen hat. Es gibt einige Stadtteile, die sind ganz gut versorgt, also da wird nicht mehr so viel Bedarf sein, aber es gibt welche, die sind besonders betroffen von Schulplatzmangel.

Bis 2030 werden in ganz Wuppertal drei Grundschulen fehlen. Auch an den weiterführenden Schulen und Förderschulen ist die Lage mehr als kritisch, heißt es von der Stadt. Hier fehlen jetzt schon zwei große Schulen mit jeweils fünf Klassen pro Jahrgang und es werden auch noch zwei weitere gebraucht. Die Stadt plant mit 185 Millionen Euro für den Schulbau in den nächsten zwei Jahren.

Veröffentlicht: Donnerstag, 05.02.2026 04:56

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Schulentwicklungsplan selbst gestalten

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Für den neuen Schulentwicklungsplan hat die Stadt mit einem Uni-Institut zusammengearbeitet. Demnächst können wir selbst auf aktuelle Entwicklungen reagieren, sagt Stefanie Mäde von der Stadt:

Uns war das ganz wichtig, dass wir mit dieser Schulentwicklungsplanung auch die Expertise erlangen, zukünftig selber die Schulentwicklungsplanung fortzuschreiben, damit wir auf Entwicklungen auch sehr frühzeitig und schnell reagieren können. Das Projekt ist noch nicht zu Ende, weil wir jetzt sozusagen in diesen Prozess noch reingehen. Wie werden wir zukünftig mit weiteren Prognosedaten mit neuen Bevölkerungsprognosen umgehen, um früher Politik und Öffentlichkeit informieren zu können?

Außerdem fehlen allein im kommenden Schuljahr (2026/2027) 4.500 Plätze für die Nachmittagsbetreuung in Grundschulen. Die Stadt will dafür noch eine eigene Entwicklungsplanung machen. 185 Millionen Euro hat die Stadt für den Schulbau in den nächsten zwei Jahren eingeplant. 

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Besonders in den Grundschulen wird es eng

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Die Grundschulen sind fast alle voll ausgelastet. Die Optionen innerhalb der Schulgebäude, wie das Umwidmen von Fachräumen in Klasseräume, sind bereits ausgeschöpft. Die Gesamtzahl der Grundschüler stieg von 11.831 im Jahr 2015 auf 13.048 im Jahr 2020 und wird für das Jahr 2030 auf 14.127 prognostiziert. Bis zu diesem Zeitraum fehlen drei komplette Grundschulen.

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