
Schumacher-Prozess: Zeuge wider Willen
Das Amtsgericht setzt heute (08.01.25) den Schumacher-Prozess fort. Zur versuchten Erpressung um den früheren Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher sollen mehrere Zeuginnen und Zeugen aussagen, nicht alle ganz freiwillig. Ein Zeuge, der zweimal nicht gekommen war, soll heute von der Polizei vorgeführt werden. Eine sehr wichtige Zeugin, die Schumacher-Managerin Sabine Kehm, ist noch nicht wieder dran. Sie hatte schon am ersten Prozesstag ausgesagt und sollte kurz vor Weihnachten weitermachen - aber es gab eine Panne: Die Verteidiger wurden nicht informiert. Wann die Zeugenvernehmung nachgeholt wird, steht noch nicht fest. In dem Prozess sind zwei Wuppertaler und ein Wülfrather angeklagt, sie sollen 15 Millionen Euro von der Familie Schumacher gefordert haben. Sie hatten Bilder und Videos, die Michael Schumacher auch nach seinem schweren Skiunfall zeigen.
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