
Schwebebahn-Sondermünze verspätet und teurer
Die offizielle Sammlermünze zum 125. Geburtstag der Wuppertaler Schwebebahn ist ausgegeben worden. Weil der Silberpreis zu stark gestiegen war, musste die erste Auflage allerdings vernichtet werden.
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Verzögerungen durch hohen Silberpreis
Das Bundesfinanzministerium hat die Sammlermünze zum 125. Geburtstag der Wuppertaler Schwebebahn mittlerweile offiziell ausgegeben. Auf dem Geldstück ist neben dem Wuppertaler Wahrzeichen auch der Elefant Tuffi abgebildet, der 1950 in die Wupper sprang. Eigentlich sollte das Sammlerstück schon deutlich früher erscheinen. Doch ein starker Anstieg des Silberpreises im vergangenen Jahr machte den ursprünglichen Plänen einen Strich durch die Rechnung.
Neue Auflage mit weniger Silber und höherem Wert
Wie das Finanzministerium mitteilte, hatte der Silberwert der produzierten Münzen zwischenzeitlich den aufgeprägten Nennwert von 20 Euro überschritten. Die bereits fertigen Exemplare durften deshalb nicht ausgegeben werden und mussten zerstört werden. Stattdessen gab der Bund eine Neuprägung mit einem geringeren Silbergehalt in Auftrag. Die neuen Schwebebahn-Münzen sind nun mit einem Nennwert von 35 und 50 Euro erhältlich.
1,4 Millionen Euro Kosten für vernichtete Münzen
Laut dem Finanzministerium liegen die Kosten für den ersten, vernichteten Durchlauf bei knapp 1,4 Millionen Euro. Darin eingerechnet ist noch eine zweite Sondermünze, die ebenfalls vom gestiegenen Silberpreis betroffen war. Trotz der Mehrkosten rechnet das Ministerium durch den Verkauf der Neuprägungen weiterhin mit einem Millionengewinn für die Staatskasse.