
Staatsanwaltschaft wehrt sich gegen Anschuldigungen
Nach einem tödlichen Verkehrsunfall an der Märkischen Straße gibt es schwere Vorwürfe gegen die Wuppertaler Staatsanwaltschaft. Der Anwalt der Hinterbliebenen sagt, ihre Rechte als Nebenkläger seien ausgehebelt worden. Und die Staatsanwaltschaft habe sich nicht fair, empathisch und menschlich verhalten. Die Staatsanwaltschaft weist die Vorwürfe zurück. Eine 42 Jahre alte Wuppertalerin wurde am 25. November 2021 überfahren, als sie über die Märkische Straße ging. Der Autofahrer war 21 Jahre alt. Er bekam einen Bewährungsstrafe von acht Monaten und 1.000 Euro Geldstrafe. Jetzt wollen der Witwer Adrian Siegfanz und die Tochter, dass das Verfahren wieder aufgenommen wird. Sie haben den renommierten Strafrechtler Professor Holger Matt aus Frankfurt beauftragt, der auch nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke die Nebenklage vertreten hatte.
Veröffentlicht: Freitag, 17.02.2023 14:04