
Streit wegen Booster-Impfungen
Bei den städtischen Impfangeboten hat es Tumulte gegeben. Hintergrund ist die große Nachfrage nach Auffrischungsimpfungen und eine - laut Stadt - wirre Öffentlichkeitsarbeit auf Bundesebene. Einige Menschen wollten gestern (17.11.21) im Barmer Rathaus eine Booster-Impfung, obwohl ihre Zweitimpfung noch keine sechs Monate her ist, sagte Krisenstabs-Leiter Johannes Slawig heute. Die Leute hätten geschimpft und es hätte unschöne Szenen gegeben. Das Personal und Slawig selbst seien beleidigt worden. Die Stadt betont, dass bei ihren Impfangeboten zwar alle Menschen geboostert werden, aber frühestens sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung - und das auf den Tag genau. Eine Ausnahme gibt es nur für Johnson&Johnson-Geimpfte, die können schon nach vier Wochen eine Auffrischung bekommen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.11.2021 17:59