
Telemedizin in Wuppertaler Apotheke
In einer Wuppertaler Apotheke können wir jetzt mit einem Arzt sprechen und sofort Rezepte und Krankmeldungen bekommen. Die Widder-Apotheke in Nächstebreck bietet Telemedizin an, nach eigener Aussage als erste Apotheke in unserer Stadt.
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Telemedizin kein Ersatz, nur Ergänzung
Während der normalen Öffnungszeiten (montags bis freitags 8 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 14 Uhr) sind Videocalls mit Hausärztinnen und -ärzten möglich. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Wuppertal, André Altermann, sieht generell eine immer größere Nachfrage nach Telemedizin:
Wobei man hier natürlich immer sehen muss, um welche Krankheiten es sich handelt. Telemedizin ist in den Bereichen sehr sinnvoll, wo akute leichte Erkrankungen auftreten, die keine große medizinische Expertise und insbesondere auch keine große Zusammenhänge mit zum Beispiel einer langen Vorgeschichte vieler vorliegender Untersuchungsbefunde erfordern.
Einen Ersatz oder eine Konkurrenz für Hausärztinnen und -ärzten sieht Altermann in der Telemedizin nicht. Allein schon deshalb, weil es bei einem Videocall keine Untersuchungsmöglichkeiten gibt. Mehr Infos zu dem neuen Angebot einer Wuppertaler Apotheke gibt es hier.
Das Angebot gilt für gesetzlich Versicherte ab 16 Jahren, denn die Abrechnung erfolgt – wie in der Arztpraxis auch – über die Versichertenkarte. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr.
Kein neues Geschäftsmodell
Bei Telemedizin gehe es nicht darum, den Besuch in einer Arztpraxis abzuschaffen, sagt Birgit König vom Apothekerverband:
Dass das jetzt für die Apotheken ein neues Geschäftsmodell ist, das sehe ich tatsächlich bislang gar nicht so. Es geht wirklich um die Versorgung der Patienten, die bestmöglich zu organisieren.
Unten im Video könnt ihr sehen, wie das mit der Telemedizin funktioniert.