
Urteil: Angriff auf Linienbusfahrer
Das Amtsgericht hat heute (29.01.26) einen jungen Wuppertaler verurteilt, der im September einen WSW-Busfahrer zusammengeschlagen haben soll. Radio Wuppertal hatte damals berichtet: Der Grund soll gewesen sein, dass der 21-Jährige nicht an einer roten Ampel in den Bus steigen durfte. Wie vorgeschrieben öffnete der Busfahrer die Tür erst an der nächsten Haltestelle, der Haltstelle Schwalbenstraße. Da schlug der 21-Jährige auf den Busfahrer ein, auch noch als der schon am Boden lag. Zeugen kamen zur Hilfe und der Angeklagte flüchtete. Durch einen Zeugen konnte er Tage später festgenommen werden. Für den entscheidenden Hinweis gab es von den WSW eine Belohnung von 500 Euro. Seitdem sitzt der 21-Jährige in U-Haft. Wegen gefährlicher Körperverletzung bekam er eine Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Im Prozess kam heraus, dass der Busfahrer immer noch arbeitsunfähig ist. Er sagte dem Gericht, dass er unter den Spätfolgen eines Schädel-Hirn-Traumas leide und Angststörungen habe.
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.01.2026 14:03