
Urteil nach Raub
Das Wuppertaler Landgericht hat zwei Männer wegen besonders schweren Raubes und versuchter Nötigung verurteilt (13.06.). Einer der Angeklagten hat eine Haftstrafe von zwei Jahren bekommen. Da er offenbar ein Suchtproblem hat, haben die Richter angeordnet, ihn in einer Entziehungsanstalt unterzubringen. Er bleibt weiter in Untersuchungshaft. Der zweite Angeklagte hat eine Strafe von einem Jahr und sechs Monaten bekommen, die zur Bewährung ausgesetzt wird. Die beiden müssen außerdem die Kosten des Verfahrens tragen.
Veröffentlicht: Freitag, 12.06.2026 08:19
Rülpser als Auslöser
Laut Anklage trafen die Männer im Juni vergangenen Jahres am späten Abend eine Gruppe von vier jungen Männern. Weil einer von ihnen gerülpst hatte, fühlten sich die Angeklagten offenbar provoziert und forderten Geld. Als die Gruppe das für einen Witz gehalten hat, eskalierte die Situation. Einer der Täter soll ein Messer gezogen und es einem Opfer an den Hals gehalten haben. Der andere drohte mit Pfefferspray. Die Täter haben Geld erbeutet und haben eines der Opfer zu einer Handy-Überweisung von 130 Euro gezwungen. Anschließend drohten sie den Opfern mit dem Tod, falls diese zur Polizei gehen.