
Weiterhin Ausfälle und Verspätungen bei der Bahn
Die Freude über das Ende der Generalsanierung währte nur kurz. Am vergangenen Wochenende (11.07.26) sind wieder etliche Züge auf der Strecke von Solingen und Wuppertal nach Köln ausgefallen. Die Gründe: Im Bereich Opladen sind Schäden an einer Brücke aufgetaucht. Der Streckenabschnitt dort kann nur auf einem Gleis befahren werden. Außerdem seien Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit den Bauarbeiten aufgetreten. Im frisch sanierten Bereich der Rhein-Wupper-Schiene zwischen Hagen, Wuppertal und Köln müssen die Züge derzeit noch mit reduzierter Geschwindigkeit fahren. Auch am Montag (13.07.26) kommt es zu Ausfällen und Verspätungen im Fernverkehr sowie z.B. auf den Regionallinien RE 4, RE 7, RE 13 oder RB48. Wer mit dem Zug fahren will, sollte sich vorab informieren, ob die Verbindung planmäßig fährt, rät die Bahn. Alle aktuellen Infos finden Bahnreisende z.B. in der DB Navigator App oder auf zuginfo.nrw.
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Geschwindigkeitsbeschränkung wird aufgehoben
Ein anderes Problem wurde laut Bahn mittlerweile gelöst: Über das Wochenende durften Züge auf dem 65 Kilometer langen Abschnitt zwischen Köln und Hagen höchstens 70 Kilometer pro Stunde schnell fahren, weil der neue Schotter unter den Gleisen noch festgefahren werden musste. Diese Geschwindigkeitsbeschränkung sei am Montagmorgen aufgehoben worden, sagte eine Bahnsprecherin.
Am Samstagabend konnte unterdessen die Strecke zwischen Köln und Düsseldorf, die nach dem Brandanschlag gesperrt werden musste, wieder freigegeben werden. Hinter dem Sabotageakt wird eine linksextreme Gruppierung vermutet. NRW-Innenminister Reul verurteilte die Tat mit scharfen Worten. (mehr dazu hier)