
Weniger Alkoholvergiftung bei jungen Menschen
In Wuppertal sind im vergangenen Jahr weniger Kinder und Jugendlichen mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden als im Vorjahr. Das meldet das Statistische Landesamt. 2021 waren es gut fünf (5,3) Prozent weniger in der Gruppe der zehn bis 19jährigen. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Bei den Männern waren es 30 Prozent mehr Einlieferungen, bei den Frauen ging die Zahl um 24 (24,3) Prozent zurück.
Landesweit wurden im Jahr 2021 fast 2.500 (2.491) junge Menschen aus aufgrund von akuten Alkoholvergiftungen stationär im Krankenhaus behandelt.
Noch ein Jahr davor (2020) ist die Zahl am stärksten runter gegangen, das lag an den Einschränkungen durch die Pandemie.
Der Rückgang der alkoholbedingten Behandlungsfälle im Jahr 2021 war stärker auf Mädchen und junge Frauen zurückzuführen als auf ihre männlichen Altersgenossen.
Regional betrachtet gab es die höchsten Anteile 2021 für Kinder und Jugendliche aus Hamm (0,32 Prozent), dem Kreis Kleve (0,29 Prozent) und Bottrop (0,25 Prozent). Die niedrigsten Anteile ermittelte das Statistische Landesamt für Leverkusen (0,06 Prozent), gefolgt vom Rhein-Kreis-Neuss, Köln, Bochum, Bielefeld, der Städteregion Aachen und dem Kreis Lippe mit jeweils 0,10 Prozent.
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